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NSN: Mobilfunkausrüster streicht 17.000 Arbeitsplätze
(Bild: Jaakonaho/AFP/Getty Images)

NSN: Mobilfunkausrüster streicht 17.000 Arbeitsplätze

NSN: Mobilfunkausrüster streicht 17.000 Arbeitsplätze
(Bild: Jaakonaho/AFP/Getty Images)

Nokia Siemens Networks streicht 23 Prozent aller Stellen im Unternehmen. Nach den Massenentlassungen will sich der Netzwerkausrüster auf mobiles Breitband konzentrieren. In Deutschland könnten rund 2.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Nokia Siemens Networks baut 17.000 Stellen im Unternehmen ab. Das gab der Mobilfunknetzwerkausrüster am 23. November 2011 bekannt. Das Gemeinschaftsunternehmen der finnischen Nokia und des deutschen Industriekonzerns Siemens beschäftigte am 1. November 2011 rund 74.000 Menschen.

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Die operativen Ausgaben sollen bis Ende 2013 um 1 Milliarde Euro sinken. "Wir glauben, dass die Zukunft unserer Branche bei mobilem Breitband und Diensten liegt, und wir wollen ein unangefochtener Marktführer in diesen Bereichen werden", sagte Konzernchef Rajeev Suri.

Zusätzlich zum Auftragsrückgang in der Krise nimmt der Druck durch die chinesischen Konkurrenten Huawei und ZTE stark zu. Nokia Siemens Networks erklärte, künftig den Schwerpunkt auf mobiles Breitband, End-to-End-Mobilfunk-Infrastruktur und Dienstleistungen zu legen.

Ende 2009 hatte der Ausrüster bereits den Abbau von über 5.700 Stellen angekündigt. Im Juli 2010 kaufte das deutsch-finnische Unternehmen für rund 1,2 Milliarden US-Dollar die Abteilung für Mobilfunkausrüstung von dem US-Technologiekonzern Motorola.

Nachtrag vom 23. November 2011, 15:22 Uhr

Wie Golem.de aus dem Unternehmen erfahren hat, könnte von den 8.200 Beschäftigten, die Nokia Siemens Networks in Deutschland hat, fast ein Viertel von dem Stellenabbau betroffen sein. Der größte NSN-Standort in Deutschland ist München mit 3.600 Beschäftigten. Seit neun Jahren seien die Gehälter geschrumpft, es gebe kein Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld, so ein Mitarbeiter.

"Die neuerlichen Abbaupläne sind eine Kampfansage an die Belegschaft", kommentierte Michael Leppek, der NSN-Beauftragte der Gewerkschaft IG Metall. Dem würden die Gewerkschaft und die Belegschaft nicht tatenlos zusehen. "Wenn diese Pläne umgesetzt würden, wäre das die Zerschlagung von NSN."


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Shining 23. Nov 2011

nach dem das mit berlin korrigiert wurde lese ich nun das: "Seit neun Jahren seien die...

BasAn 23. Nov 2011

^^ Ich frage mich wie lange dieses Arbeitsmärchen noch erzählt werden kann.

dehacker 23. Nov 2011

Das ist noch nicht alles. In Bruchsal gibt es auch einen NSN-Standort. Aber nicht mehr...

Shining 23. Nov 2011

wer kam denn darauf, dass berlin der grösste NSN standort ist? münchen ist es.

Anonymer Nutzer 23. Nov 2011

Ich verabscheue Nokia.



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