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Gabriele Riedmann de Trinidad
Gabriele Riedmann de Trinidad (Bild: Deutsche Telekom)

Telekom

Verhandlungen mit Herstellern aus den USA und Asien

Gabriele Riedmann de Trinidad
Gabriele Riedmann de Trinidad (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom will große Fernseh- und Kühlschrankhersteller für den Einbau von Modulen gewinnen, die ihr Smart-Metering unterstützen. Gespräche in den USA, Südkorea und Japan sind angelaufen.

Die Deutsche Telekom verhandelt mit Elektronik- und Hausgeräteherstellern in den USA und Asien über den Einbau von Modulen für den Datenaustausch beim Smart-Metering. Wie Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin der Telekom-Energiesparte der Nachrichtenagentur Bloomberg, sagte, geht es um Fernseher und Waschmaschinen. Riedmann de Trinidad sprach dazu zuvor auf der Messe Metering Europe, die vom 4. bis 6. Oktober 2011 in Amsterdam stattfand.

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Der Konzern rede mit großen Unternehmen aus der Branche aus den USA, Südkorea und Japan über eine Zusammenarbeit, zählte die Managerin auf. Namen nannte Riedmann de Trinidad nicht.

Mit der Smart-Metering-Plattform sollen Energieversorger Daten elektronischer Zähler sammeln und übertragen können. Das Produkt basiert auf einer Kommunikationsbox, die bislang Verbrauchswerte aus 90 Zählern von 20 Herstellern erfasst und über das Internetprotokoll übertragen kann. Laut EU-Vorgabe müssen bis 2022 in allen europäischen Haushalten die Energiemelder verbaut werden. In dem Bereich will die Telekom bis 2015 einen Umsatz von 1 Milliarde Euro generieren.

"Wir haben eine lange Liste von Konzernen, die daran interessiert sind, mit uns zusammenarbeiten", sagte Riedmann de Trinidad. Um weiter voranzukommen, seien aber Zusagen von großen namhaften Unternehmen notwendig. Bisher habe sich die Telekom mit EnBW Energie, Miele & Cie und der eQ-3 Holding auf eine Zusammenarbeit einigen können. Auch konkurrierende Telekommunikations- und TV-Kabelnetzbetreiber seien willkommen, sagte sie.

Ein konkurrierendes Bündnis im Bereich Smart-Metering gibt es von Cap Gemini und Intel. Google hatte im Sommer 2011 angekündigt, Powermeter, ein Onlineüberwachungssystem für den Stromverbrauch, einzustellen. Der Powermeter war eine von Google.org entwickelte Webapplikation, mit der Nutzer ihren Stromverbrauch kontrollieren und eindämmen können. Einige Energieversorger hatten mit Google vereinbart, das System einzusetzen, doch das Produkt zeigte nicht den gewünschten Erfolg.


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