Auf der Computex in Taiwan haben die Wetab-Macher 4tiittoo auf einem Demogerät ihr Betriebssystem WetabOS vorgestellt. Bei dem Referenzgerät mit 10,1-Zoll-Bildschirm soll es sich nicht um eine Neuauflage des umstrittenen Tablets Wetab handeln.
Der Nachfolger von Libplasma wird auf QGraphicsview verzichten und stattdessen auf QML setzen. Der Wechsel soll den Einsatz von Desktops ermöglichen, die ausschließlich QML verwenden.
Eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Cloud Eucalyptus lässt die Übernahme fremder Clouds per Soap-Befehlen zu. Die Lücke wurde inzwischen in Eucalyptus 2.0.3 geschlossen.
Die Linux-Distribution Grml 2011.05 ist mit dem Codenamen "Just Mari" erschienen. Neben einem aktuellen Linux-Kernel nutzt die Version das Verzeichnis /run.
Cupp Computing will Netbooks durch ein 2,5-Zoll-Modul mit ARM-Prozessor zu deutlich mehr Laufzeit verhelfen. Das erste durch "Punkthis" unterstützte Gerät ist das Asus 1015PN, es soll damit bis zu 20 Stunden durchhalten.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des nächsten Linux-Kernels unter der Versionsnummer 3.0.0 veröffentlicht. Der Kernel-Entwickler betont, dass er den Versionssprung nicht wegen neuer Funktionen vorgenommen hat.
Unter dem Codenamen Katya ist Linux Mint 11 erschienen. Die Linux-Distribution basiert auf Ubuntu 11.04, verzichtet aber auf den neuen Unity-Desktop - und auf das neue Gnome 3.
Mit Systemd hat Lennart Poettering den Start von Systemdiensten unter Linux gründlich umgekrempelt. Ziel ist, den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.
Die Entwickler von Fedora 15 waren äußerst experimentierfreudig. Als erste Linux-Distribution nutzt Fedora den Desktop Gnome 3.0.1, die Startumgebung Systemd und GCC 4.6 als Standard.
Linus Torvalds überlegt, die Versionsnummer des nächsten Linux-Kernels auf 3.0 zu erhöhen. Er habe das Gefühl, die Zahlen würden zu groß, schrieb er in einer E-Mail. Der letzte Sprung auf die Versionsnummer 2.6 erfolgte bereits 2004.
Unter dem Namen AdaptableGIMP haben Entwickler die Open-Source-Bildbearbeitungssoftware Gimp so modifiziert, dass in der Benutzeroberfläche nicht die Werkzeuge, sondern die Aufgaben im Vordergrund stehen.
Softmakers Office 2008 gibt es für Windows und Linux ab sofort kostenlos. Das Office-Paket ist ohne Einschränkungen nutzbar und gestattet auch ein Upgrade auf das aktuelle Office 2010.
Das erste Update für Red Hat Enterprise Linux 6 ist veröffentlicht worden. Es fasst alle bisherigen Patches zusammen und fügt neue Funktionen sowie Treiber hinzu.
In Apache 2.2.19 wurden zwei schwerwiegende Fehler korrigiert: Einer verhindert in der Vorgängerversion 2.2.18 wegen Inkompatibilitäten die Verwendung von Modulen von Drittanbietern. Die Entwickler raten dringend zu einem Update.
Nils Brauckmann will Suse als Marke stärken. Die Zusammenarbeit mit der Opensuse-Community will der neue Suse-Chef ebenfalls ausbauen. Mono hingegen sei für Kunden uninteressant, sagte Brauckmann Golem.de.
Gnome soll zu einem eigenständigen, auf Linux basierenden Betriebssystem werden: Gnome OS. Das zumindest schlägt Gnome-Entwickler Jon McCann vor. Andere freie Betriebssysteme sollen nicht mehr unterstützt werden.
Für die Beitragenden zum Fedora-Projekt gibt es eine neue Vereinbarung. Die alte wurde den Anforderungen nicht mehr gerecht. Standardlizenzen sind die MIT-Lizenz und CC-BY-SA 3.0.
In Kernel 2.6.39 wird die Interrupt-Verarbeitung durchweg in Kernel-Threads abgearbeitet - eine wichtige Voraussetzung für die Verwendung als Echtzeitkernel. Zudem wurde das Netzwerk verbessert und um ein wichtiges Sicherheitswerkzeug erweitert.
Das an Künstler gerichtete Derivat Ubuntu Studio wird ab Ubuntu 11.10 mit XFCE als Oberfläche ausgeliefert. Sowohl Unity als auch die Gnome-Shell behinderten den Arbeitsfluss.
Update Das Pandora-Handheld ist zwar lieferbar, aber ohne weitere Wartezeit nur gegen Aufpreis. Das verstimmt einige Fans des Linux-basierten Open-Source-Spielehandhelds - hilft aber, das Projekt zu retten.
Der Release-Candidate von Mageia 1, Codename "Frites", ist erschienen, dient aber nur der Fehlerbeseitigung. Die stabile Version soll in zwei Wochen folgen.
Die Webseite Groklaw wird nicht eingestellt, obwohl sich Pamela Jones wie angekündigt zurückzieht. Die Nachfolge übernimmt der Juraprofessor und ehemalige Chefjurist von Red Hat Mark Webbink.
Yahoo vorgeworfene Patentverletzungen auf seinen Linux-Servern hat das Unternehmen vor einem Gericht in Texas erfolgreich widerlegt. Im April 2011 wurde Google in einer gleichlautenden Klage der Patentverletzung schuldig gesprochen.
Die Ubuntu-Entwickler haben sich für den Wechsel des Display Managers hin zu LightDM entschieden. Außerdem soll das Softwarecenter überarbeitet werden und mehr Funktionen erhalten.
Linuxtag 2011 Die Benutzer sind mit der neuen Version des Gnome-Desktops weit zufriedener, als das Gnome-Team erwartet hat. Das sagte der bisherige Release-Manager Vincent Untz in einem Interview mit Golem.de.
Linuxtag 2011 Das Auswärtige Amt ist an der Migration zu Linux gescheitert, München zeigt nun, dass es doch geht: Mehr als 6.100 Rechner der Stadtverwaltung sind bereits umgestellt. Zum Bergfest vermeldet Projektleiter Andreas Heinrich nur Erfolge - und verrät das Erfolgsgeheimnis.
Mit dem Erscheinen von Ubuntu 11.10 im Oktober 2011 wird es auch eine offizielle Lubuntu-Version mit LXDE-Desktop geben. Darauf einigten sich Lubuntu-Projekt-Mitglied Julien Lavergne und Canonical-Chef Mark Shuttleworth auf dem Ubuntu Developer Summit 2011.
Der Linutop4 soll weniger als ein Kilogramm wiegen und kommt ohne Lüfter aus. Mit dem vorinstallierten Linux-Betriebssystem Linutop OS kann der Mini-PC im Kioskmodus verwendet werden, eignet sich aber auch als Bürorechner.
Noch ist Evolution der Standard-E-Mail-Client unter Ubuntu. Doch das könnte sich ändern. Die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer auf der Ubuntu Developer Konferenz möchte einen Wechsel zu Thunderbird.
Linuxtag 2011 In Berlin hat der Linuxtag 2011 begonnen. Zu den Themenschwerpunkten zählen Cloud Management, Hochverfügbarkeit, Datenbanken und der Linux-Kernel. Zu den Ausstellern gehören sowohl Open-Source-Projekte als auch Unternehmen.
In einer Antwort auf die Kleine Anfrage der Grünen zur Verwendung von freier Software gibt die Bundesregierung an, die Kosten für die Wartung seien zu hoch. Außerdem führe die unterschiedliche Implementierung des ODF-Formats zu Verwirrung.
AMD wird in Zukunft die BIOS-Alternative Coreboot für alle Produkte unterstützen. Für die eingebetteten Prozessoren ist der Vorgang schon fast abgeschlossen. Auch mit der Fusion-Linie soll Coreboot funktionieren.
Canonical und Fedora setzen in Zukunft auf Wayland und beteiligen sich an dem Projekt. Eine erste experimentelle Version steht unter der aktuellen Ubuntu-Version zur Verfügung. Spätestens bis Ubuntu 12.04 soll Wayland X.org ersetzen.
Von ursprünglich acht Mitgliedern des Verwaltungsrats von Canonical sind inzwischen nur noch vier übrig. Dennoch will Mark Shuttleworth die Anzahl der Ubuntu-Benutzer in vier Jahren auf 200 Millionen erhöhen.
Die Linux Foundation will den Filesystem Hierarchy Standard (FHS) erneuern. Die Arbeit am FHS 3.0 hat bereits begonnen. Die für Juli 2011 geplante Veröffentlichung soll den sieben Jahre alten Standard aktualisieren.
Die Linux-Distribution Zenwalk 7.0 ist nun auch als Live-System erschienen. Dieses enthält einen Installer, der auf den Slackware-Live-Skripten basiert.
In einer kurzen Blognotiz teilt Canonical-Mitbegründer Matt Zimmerman mit, dass er die Ubuntu-Macher verlassen wird. Zuletzt war Zimmerman Chief Technical Officer bei Ubuntu.
Mit Cloudforms will Red Hat das Aufsetzen und Verwalten von Infrastructure-as-a-Service in Clouds vereinfachen. Cloudforms ist für den Einsatz in privaten und hybriden Clouds gedacht.
Red Hats Openshift soll die Entwicklung von Open-Source-Anwendungen für die Cloud vereinfachen. Die Plattform-as-a-Service soll eine Infrastruktur bereitstellen, in der die Entwicklungsframeworks Java und Python angeboten werden.
Mit dem Umzug von Suse nach Nürnberg verlieren auch einige US-Angestellte ihren Job. Das bestätigte Jeff Hawn, der Vorstandschef von Attachmate, dem Nachrichtenportal Internetnews.com. Gerüchte sprechen von bis zu 800 Entlassungen.
Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen im letzten Jahr ist es den Mozilla-Entwicklern jetzt gelungen, ihren Browser Firefox in der Linux-Version mit GCC 4.5 und aggressiven Optimierungen zu kompilieren. Dadurch soll der Browser unter Linux deutlich schneller werden.
Die aktuelle Version der Routerdistribution Fli4L 3.6.0 unterstützt UMTS sowie Grundfähigkeiten für IPv6. Benutzt wird der Linux-Kernel 2.6.32. Außerdem sind viele Updates in die neue Version eingeflossen.
Bei Novell und Suse stehen nach der Übernahme durch Attachmate neue Chefs an der Spitze der beiden Unternehmen. Das Hauptquartier von Suse soll wieder nach Nürnberg verlegt werden. An der Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community soll sich nichts ändern.
In Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - ist erstmals die umstrittene Unity-Benutzeroberfläche auch in der Desktopversion Standard. Unity ist Canonicals Alternative zu Gnome 3 und optisch verspielter als sein Pendant.
Benchmarks der US-Webseite Phoronix zeigen einen um bis zu 30 Prozent erhöhten Stromverbrauch in Ubuntu 11.04. Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht nur Ubuntu betroffen ist, sondern der Fehler im Linux-Kernel 2.6.38 liegt.
Die LVM Versicherung hat sämtliche ihrer 10.000 Arbeitsplätze auf Ubuntu migriert. Die Umstellung ist mit Hilfe von Canonical geschehen und nahezu problemlos verlaufen.