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Attachmate: Suse-Angestellte in den USA entlassen

Mit dem Umzug von Suse nach Nürnberg verlieren auch einige US-Angestellte ihren Job. Das bestätigte Jeff Hawn, der Vorstandschef von Attachmate , dem Nachrichtenportal Internetnews.com. Gerüchte sprechen von bis zu 800 Entlassungen.
/ Sebastian Grüner
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Novell-Hauptquartier in Provo, Utah (Bild: Wikimedia.org, Coolcaesar)
Novell-Hauptquartier in Provo, Utah Bild: Wikimedia.org, Coolcaesar

Mit der Übernahme von Novell durch Attachmate beginnt auch die Umstrukturierung der Geschäftsbereiche. Nach dem Umbau der Management-Etagen mehren sich die Gerüchte über die Entlassung von bis zu 800 Angestellten(öffnet im neuen Fenster) in Provo im US-Bundesstaat Utah. Der Vorstandsvorsitzende von Attachmate, Jeff Hawn, bestätigte die Entlassungen von einigen Suse-Angestellten dem US-Onlinemagazin Internetnews.com(öffnet im neuen Fenster)

"Wir haben Nürnberg als Hauptsitz des Suse-Geschäftsbereichs reetabliert und die Priorisierung und das Bereitstellen von Mitteln für bestimmte Entwicklungsprojekte - inklusive Mono - wird von der Führungsetage dort abhängen" , erklärte Hawn Internetnews.com. "Diese Veränderung hat zur heutigen Entlassung einiger Angestellter in den USA geführt." Weiter bekräftigt Hawn, dass Attachmate die Strategien der Firmen mit kleinen Änderungen beibehalten wird.

Unklar bleibt, wie viele Angestellte tatsächlich entlassen wurden, aus welchen Bereichen diese stammen und auch ob der Initiator des Mono-Projekts Miguel de Icaza(öffnet im neuen Fenster) und andere Entwickler ihren Job verloren haben. Dazu mehren sich mittlerweile die Gerüchte. Die Pessimisten gehen davon aus, dass sämtliche Mono-Entwickler entlassen wurden, das berichtet zum Beispiel das Nachrichtenportal Phoronix(öffnet im neuen Fenster) . Jedoch wurden derlei Vermutungen bis jetzt weder von Attachmate noch von Novell oder Suse offiziell bestätigt.

Mono strebt einen freien Nachbau des .NET-Frameworks von Microsoft an. Gegen mögliche Patentverletzungen sicherte sich Novell in der Vergangenheit mit Übereinkünften mit Microsoft ab. Das regte viele Kritiker auf. Allen voran Richard M. Stallman(öffnet im neuen Fenster) , den Begründer des GNU-Projekts. Aber auch einige Linux-Distributoren wie Red Hat entschlossen sich gegen die Aufnahme von Mono, um eventuellen Patentstreitigkeiten zuvorzukommen.


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