Attachmate

Suse-Angestellte in den USA entlassen

Mit dem Umzug von Suse nach Nürnberg verlieren auch einige US-Angestellte ihren Job. Das bestätigte Jeff Hawn, der Vorstandschef von Attachmate, dem Nachrichtenportal Internetnews.com. Gerüchte sprechen von bis zu 800 Entlassungen.

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Novell-Hauptquartier in Provo, Utah
Novell-Hauptquartier in Provo, Utah (Bild: Wikimedia.org, Coolcaesar)

Mit der Übernahme von Novell durch Attachmate beginnt auch die Umstrukturierung der Geschäftsbereiche. Nach dem Umbau der Management-Etagen mehren sich die Gerüchte über die Entlassung von bis zu 800 Angestellten in Provo im US-Bundesstaat Utah. Der Vorstandsvorsitzende von Attachmate, Jeff Hawn, bestätigte die Entlassungen von einigen Suse-Angestellten dem US-Onlinemagazin Internetnews.com

"Wir haben Nürnberg als Hauptsitz des Suse-Geschäftsbereichs reetabliert und die Priorisierung und das Bereitstellen von Mitteln für bestimmte Entwicklungsprojekte - inklusive Mono - wird von der Führungsetage dort abhängen", erklärte Hawn Internetnews.com. "Diese Veränderung hat zur heutigen Entlassung einiger Angestellter in den USA geführt." Weiter bekräftigt Hawn, dass Attachmate die Strategien der Firmen mit kleinen Änderungen beibehalten wird.

Unklar bleibt, wie viele Angestellte tatsächlich entlassen wurden, aus welchen Bereichen diese stammen und auch ob der Initiator des Mono-Projekts Miguel de Icaza und andere Entwickler ihren Job verloren haben. Dazu mehren sich mittlerweile die Gerüchte. Die Pessimisten gehen davon aus, dass sämtliche Mono-Entwickler entlassen wurden, das berichtet zum Beispiel das Nachrichtenportal Phoronix. Jedoch wurden derlei Vermutungen bis jetzt weder von Attachmate noch von Novell oder Suse offiziell bestätigt.

Mono strebt einen freien Nachbau des .NET-Frameworks von Microsoft an. Gegen mögliche Patentverletzungen sicherte sich Novell in der Vergangenheit mit Übereinkünften mit Microsoft ab. Das regte viele Kritiker auf. Allen voran Richard M. Stallman, den Begründer des GNU-Projekts. Aber auch einige Linux-Distributoren wie Red Hat entschlossen sich gegen die Aufnahme von Mono, um eventuellen Patentstreitigkeiten zuvorzukommen.

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