Canonical

200 Millionen Ubuntu-Nutzer bis 2015

Von ursprünglich acht Mitgliedern des Verwaltungsrats von Canonical sind inzwischen nur noch vier übrig. Dennoch will Mark Shuttleworth die Anzahl der Ubuntu-Benutzer in vier Jahren auf 200 Millionen erhöhen.

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Circle-of-Friends-Logo für Ubuntu
Circle-of-Friends-Logo für Ubuntu (Bild: Canonical)

Neil Levine hat Canonical verlassen. Levine ist von seinem Posten bereits im April 2011 zurückgetreten. Er war zwei Jahre für Canonical tätig und für die Cloud- und Serverprodukte verantwortlich. Chief Technical Officer (CTO) Matt Zimmerman hat ebenfalls seinen Weggang angekündigt. Er will den Konzern im Juni 2011 verlassen.

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Damit sind nur noch vier der acht Posten im Verwaltungsrat von Ubuntu besetzt. CEO Jane Silber fungiert derzeit auch als COO (Chief Operations Officer). Den Posten übernahm sie im Dezember 2010 von Matt Asay.

Gleichzeitig verkündete Canonical-Gründer Mark Shuttleworth auf dem Ubuntu Developer Summit 2011 in Budapest, dass Canonical die Anzahl von Ubuntu-Benutzern in vier Jahren auf 200 Millionen erhöhen will. Laut Prakash Advani, einem Partnermanager in Asien, sollen es gegenwärtig zwölf Millionen Ubuntu-Benutzer sein.

Dazu will Canonical nicht mehr nur die Entwickler ansprechen, sondern sich verstärkt auf die Benutzer konzentrieren. Dazu gehörten auch die zahlreichen Usability- und Designtests, die bereits vor der Veröffentlichung von Ubuntu 11.04 mit der Unity-Benutzeroberfläche getätigt wurden und letztendlich bei der Entscheidung für die neue Benutzeroberfläche ausschlaggebend waren.

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Das Feedback der Anwender soll in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, sagte Shuttleworth. Gleichzeitig soll neues Design weiter forciert werden. Er sei der festen Überzeugung, dass Canonical neue Maßstäbe in der Gestaltung freier Software setzen kann.

Der Wechsel zur Benutzeroberfläche Unity ist nicht unumstritten. Selbst bei den Ubuntu-Entwicklern war noch kurz vor der Betafreigabe eine Diskussion entflammt, ob Unity in der Form veröffentlicht werden sollte. Auch der geplante Wechsel zu Wayland, dessen Entwicklung noch längst nicht serienreif ist, könnte für Unmut sorgen. Seit der Veröffentlichung der stabilen LTS-Version 10.04 im April 2010 gibt sich Canonical ungewöhnlich experimentell und verprellt damit nicht nur eingefleischte Benutzer, sondern auch die Entwickler aus der Community - vor allem das Gnome-Projekt.

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teleborian 11. Mai 2011

Genau das was du ansprichst ist das Problem Früher war Ubuntu nch ein Qualitätsprodukt...

elknipso 10. Mai 2011

Hallo, das ist absolut der richtige Weg, auch wenn manche das im Moment nicht wahr haben...

kamillentee 10. Mai 2011

Ähnlich wie die - zumindest bei mir - bug-haltige Netbook Edition. Auf einem Thinkpad T60...

sraue 09. Mai 2011

400 Zeilen Code, weil Wayland so schlank ist. Der restliche schlanke Rest befindet sich...



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