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Gnome-Release-Manager Vincent Untz auf dem Linuxtag 2011
Gnome-Release-Manager Vincent Untz auf dem Linuxtag 2011 (Bild: Golem.de)

Interview

Anwender reagieren positiv auf Gnome 3

Gnome-Release-Manager Vincent Untz auf dem Linuxtag 2011
Gnome-Release-Manager Vincent Untz auf dem Linuxtag 2011 (Bild: Golem.de)

Linuxtag 2011 Die Benutzer sind mit der neuen Version des Gnome-Desktops weit zufriedener, als das Gnome-Team erwartet hat. Das sagte der bisherige Release-Manager Vincent Untz in einem Interview mit Golem.de.

Das Gnome-Team hat mit viel negativem Feedback zu der aktuellen Version des Gnome-Desktops gerechnet, jetzt ist es positiv überrascht: "Natürlich gab es auch Kritik an dem Wechsel, aber weit weniger, als wir erwartet haben", sagt Vincent Untz vom Gnome-Projekt in einem Interview am Rande des Linuxtags 2011.

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Mit unerwartet wenig Widerstand reagierten die Nutzer auf das fast völlig neue Layout und die veränderte Funktionalität, sagt Untz. Trotz des vollkommen neuen Konzepts zeigten sich die meisten bereits kurz nach Erscheinen von Gnome 3 zufrieden mit dem neuen Layout und Design.

  • Der neue Gnome-Desktop
  • Die Systemeinstellungen sind über ein zentrales Fenster zugänglich.
  • Desktopbenutzer sind auf Tastenkombinationen angewiesen, um teils häufige Mausklicks und überlange Wege zu kompensieren.
  • Gnome 3 integriert das Konzept virtueller Desktops hier unter den sogenannten Aktivitäten.
  • Dort sind auch die Verknüpfungen zu den Anwendungen untergebracht.
  • Wie auch beim Vorgänger können Anwendungen über ein Eingabefenster gestartet werden. Allerdings muss der Anwender dessen Namen wissen.
  • Fenster können über das Kontextmenü der Titelleiste auf die virtuellen Desktops verteilt werden.
  • Gnome 3 bietet Snapping-Window. Mit dem Ziehen eines Fensters an den oberen Rand wird in den Vollbildmodus geschaltet,...
  • ... beim Ziehen an den Rand...
  • ... werden die Fenster gekachelt.
  • Geöffnete Fenster auf dem Gnome-3-Desktop
  • In den Aktivitäten werden geöffnete Fenster im Exposé-Modus angezeigt,...
  • ... jeweils per virtuellem Desktop.
  • Ein Umschalter für die virtuellen Desktops
  • Der Taskmanager von Gnome 3
  • Das Startmenü enthält beispielsweise eine Verknüpfung zu den Systemeinstellungen.
  • Über das gleichzeitige Drücken der Alt-Taste kann der Anwender den Rechner ausschalten.
  • Wichtige Systemwerkzeuge sind in der Taskleiste untergebracht.
  • Die Suche beschränkt sich auf die Eingabe von genauen Begriffen, ...
  • ... zeigt aber bereits einige genutzten Dateien an.
  • Der Taskmanager zeigt mehrere Instanzen geöffneter Anwendungen an.
  • Anwendungen können zum Favoritenmenü hinzugefügt werden.
  • Systemmeldungen tauchen nur kurz am unteren Rand des Bildschirms auf, sind aber noch über entsprechende Symbole abrufbar.
  • Anwendungen lassen sich öffnen, wenn Starter in einen virtuellen Desktop gezogen werden.
  • In dieser Gnome-Version ist der Code eingefroren.
  • Die Aktivitäten unter Gnome 3 mit geöffneten Fenstern in virtuellen Desktops
  • Systemmeldungen werden am unteren Rand angezeigt.
Der neue Gnome-Desktop

Insgesamt 20 Kernentwickler haben an der Umsetzung von Gnome 3 gearbeitet. Dazu kamen hunderte von Freiwilligen, die an den Übersetzungen, der Dokumentation und dem Aufspüren von Bugs beteiligt waren. Erste Konzepte für Gnome 3 entstanden bereits 2008 und wurden weitgehend umgesetzt. An dem ursprünglichen Design wurde nur einmal etwas geändert: Im Oktober 2010, nachdem eine Terminverschiebung fällig war, beschloss das Gnome-Projekt, die Gnome-Shell nochmals leicht zu verändern.

Konfiguration für Poweruser

Auf die Kritik, Gnome sei nicht so konfigurierbar wie andere Desktops, entgegnet Untz, dass die vielen Konfigurationsoptionen lediglich versteckt seien und für Poweruser durchaus zur Verfügung stünden. Einige wichtige Änderungsoptionen gibt es bereits im Konfigurationswerkzeug Gnome-Tweaktool. Aber das Gnome-Team werde auch auf Benutzerwünsche eingehen und dort weitere Optionen einpflegen.

Ziel des Gnome-Teams bleibe aber, dem Anwender einen einheitlichen Desktop zu bieten, erklärt Untz. Er und sein Team seien davon überzeugt, mit Gnome 3 auf dem richtigen Weg zu sein. Den Kritikern rät er: "Die Anwender, die mit den Änderungen nicht einverstanden sind, sollten zumindest paar Tage damit arbeiten, um zu urteilen."

Engere Anbindung an das Internet geplant 

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tupolew 25. Aug 2011

Yep, meiner Meinung nach wird hier "gut aussehen" und "möglichst wenige Funktionen" mit...

tupolew 25. Aug 2011

Ich finde es quatsch das Gnome 3 "benutzerfreundlich" sei. Es ist komlizierter geworden...

iRofl 19. Mai 2011

Dann benutz LXDE und lass die finger von Gnome. Oder anders: halt so die Fresse und nimm...

Satan 17. Mai 2011

Mach Hinting aus und Subpixel-Rendering an und schon hast du OSX-like fonts :D Ich mag...

Anonymer Nutzer 17. Mai 2011

Gut Frage. Antwort: Nein, noch nicht und dass obwohl ich schon mehr als 30 Jahre vor...



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