Abo
  • Services:

Nils Brauckmann

Suse soll wieder ein bekannter Name werden

Nils Brauckmann will Suse als Marke stärken. Die Zusammenarbeit mit der Opensuse-Community will der neue Suse-Chef ebenfalls ausbauen. Mono hingegen sei für Kunden uninteressant, sagte Brauckmann Golem.de.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Wappentier von Suse Linux
Das Wappentier von Suse Linux (Bild: Suse)

Suse soll als Marke wieder erstarken, sagte der neue Suse-Chef Nils Brauckmann in einem Interview mit Golem.de. Suse ist als eigenständige Business-Unit nach der Übernahme von Novell durch Attachmate ausgegründet worden. Der Firmenhauptsitz kehrte zurück nach Nürnberg, die bisherigen Standorte Provo und Prag sowie die Dependancen in Peking, China und Bangalore in Indien werden beibehalten. Suse werde weiterhin global tätig sein, sagte Brauckmann.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Suse sei nach wie vor eine starke und weltweit anerkannte Marke und er wolle sie weiter ausbauen. Der Name Suse solle wieder prominent auf all seinen Produkten platziert werden.

Mono ist für Kunden uninteressant

Bis auf die Entlassung des Mono-Teams solle es keine weiteren Änderungen geben, sagte Brauckmann. Mono sei für Kunden nicht interessant genug gewesen, begründet er die Entlassung des Teams, das mit Xamarin ein neues Unternehmen gegründet hat. Mono-Kunden mit bestehenden Verträgen soll Suse aber weiterhin Support anbieten.

In Suse soll die bisherige Novell-Sparte Open Plattform Solutions (OPS) einfließen, die unter anderem aus Suse Enterprise Linux und Server sowie Suse Development Studio und Suse Manager besteht. An den bisherigen Preisen wird sich nichts ändern. Die Produkte Open Enterprise Server, Netware, Groupwise und die Identitätsmanagementwerkzeuge bleiben bei Novell. Suse und Novell sollen weitgehend unabhängig voneinander agieren. Suse erhält beispielsweise eine eigene Marketing-, Vertriebs- und Supportabteilung.

Verstärkte Zusammenarbeit mit der Community

Die Zusammenarbeit mit der Open-Source- und FOSS-Community, allen voran der Opensuse-Gemeinschaft, soll ebenfalls weiter intensiviert werden. Brauckmann will das Opensuse-Team nicht nur finanziell unterstützen, etwa bei den Kosten der Opensuse-Konferenz, sondern auch personell. Die Suse-Mitarbeiter, die sich gleichzeitig an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen, sollen dies auch weiterhin tun. Außerdem soll Suse der Community auch mit Entwicklungsleistungen und Content beistehen. Brauckmann betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft wertvoll sei und wichtig bleibe.

Er werde nicht immer in Nürnberg präsent sein, sagte der 47-jährige Brauckmann, der bereits seit 17 Jahren bei Novell-Käufer Attachmate tätig ist. Zuvor war Brauckmann Verkaufschef für Europa und den Mittleren Osten. Seine Tätigkeit beschreibt Brauckmann als General Manager, der allein dem Attachmate-Chef Jeff Hawn berichtspflichtig ist. In Deutschland übernimmt Ralf Flaxa, als Vize für den technischen Bereich zuständig, die Verantwortung.

Suse solle im weltweit wachsenden Linux-Markt künftig eine tragende Rolle spielen, sagte Brauckmann.

Ob Suse ohne Novell besser dasteht, bleibt abzuwarten. Zumindest zeigt Attachmate gegenwärtig großes Interesse daran, in die Linux-Firma zu investieren. Möglicherweise sollen die Investitionen nur so weit reichen, bis sich ein Weiterverkauf von Suse für Attachmate lohnt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

oSu. 20. Mai 2011

Viel wichtiger fände ich das SUSE wieder Boxen mit Handbüchern rausbrigt die ihren Namen...


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder, anstatt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

    •  /