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Rettungssystem: Grml 2011.05 veröffentlicht

Die Linux-Distribution Grml 2011.05 ist mit dem Codenamen "Just Mari" erschienen. Neben einem aktuellen Linux-Kernel nutzt die Version das Verzeichnis /run.
/ Sebastian Grüner
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grml.org (Bild: Grml)
grml.org Bild: Grml

Die an Systemadministratoren gerichtete Live-CD Grml 2011.05 ist erschienen(öffnet im neuen Fenster) . Die Veröffentlichung mit dem Codenamen "Just Mari" basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.38.7 und nutzt das Verzeichnis /run für Laufzeitdaten, jedoch nicht mit dem Init-Daemon Systemd. Außerdem ist die Initramfs dank XZ-Komprimierung wesentlich kleiner.

Mit dem neuen Tool grml-feedback können Nutzer direkt ihre Meinungen und Erfahrungen an die Entwickler weiterreichen. Die Bootoption "dns" kann das System direkt einem Nameserver zuweisen. Das Tool grml2iso erzeugt kleine ISO-Abbilder, die lediglich 20 MByte groß sind und nur den Kernel sowie die Initrd enthalten. Außerdem wurde die Syntax für Grml-quickconfig-Menüdateien vereinfacht. Anwender alter Konfigurationsdateien können diese jedoch weiterhin nutzen.

In "Just Mari" ersetzt iPXE das vorher genutzte gPXE. Auch wurde in die Version der Window-Manager Ratpoison wieder integriert. Komplexe Festplattenkonfigurationen wie LVM oder SW-RAID werden ebenfalls ab sofort von Grml unterstützt.

Die CD-Abbilder für 32-Bit- und 64-Bit-Plattformen stehen in drei Versionen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Grml-Small enthält nur notwendige Konsolentools, die Standardversion Grml hingegen einen X-Server, mehrere Window-Manager und eine Fülle an Software. Grml-Medium ist eine Zwischenlösung mit X-Server und dem Window-Manager Fluxbox sowie einer verringerten Softwareauswahl.


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