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Patentstreit

Yahoo gewinnt Rechtsstreit, den Google verlor

Yahoo vorgeworfene Patentverletzungen auf seinen Linux-Servern hat das Unternehmen vor einem Gericht in Texas erfolgreich widerlegt. Im April 2011 wurde Google in einer gleichlautenden Klage der Patentverletzung schuldig gesprochen.

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Yahoo-Hauptquartier in Sunnyvale, Kalifornien
Yahoo-Hauptquartier in Sunnyvale, Kalifornien (Bild: Coolcaesar / Wikimedia.org (CC-BY-SA 3.0))

Eine dem Unternehmen vorgeworfene Patentverletzung hat Yahoo nicht begangen, haben die Geschworenen eines Gerichtes in Osttexas geurteilt. Geklagt hatte das Unternehmen Bedrock Computer Technologies. Nach Meinung des Unternehmens hatte Yahoo mit dem Einsatz von Linux auf seinen Servern ein Patent verletzt. Dieses beschreibt eine Methode, mit der das Löschen von Daten in Speichersystemen durch Hashing mit Verkettung samt Kollisionsauflösung beschleunigt wird.

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Nicht nur Yahoo wurde die Verletzung des genannten Patents vorgeworfen, sondern auch Google Amazon.com, Paypal, AOL und einigen anderen. Bereits im April verlor Google ein Verfahren. Der Suchmaschinenbetreiber wurde wegen der Verletzung des Patents zu einer Zahlung von fünf Millionen US-Dollar verurteilt. Die Firma Bedrock forderte von Google 183 Millionen US-Dollar, von Yahoo jedoch nur 32 Millionen US-Dollar.

Die US-Webseite Thomson Reuters glaubt, den Grund für die unterschiedlichen Prozessausgänge zu kennen. Zum einen hatten die Anwälte von Yahoo den Vorteil, als Zweite an den Start zu gehen. Damit konnten die Zeugen der Klägerseite ihre Aussagen nicht verändern. Zum anderen nutzt Yahoo auch eine angepasste Linux-Distribution, in der der relevante Code wohl nicht vorkommt.

Viele der verklagten Firmen nutzen Red Hat Enterprise Linux. Deshalb sah sich Red Hat offenbar genötigt, in die Verfahren einzugreifen. Das Unternehmen versucht, das relevante Patent für ungültig erklären zu lassen. Der Kläger indes gilt als Patenttroll und das Patent selbst als schwammig formuliert.



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watcher 17. Mai 2011

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