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Ubuntu Developer Summit

LightDM als Display Manager in Oneiric Ocelot

Die Ubuntu-Entwickler haben sich für den Wechsel des Display Managers hin zu LightDM entschieden. Außerdem soll das Softwarecenter überarbeitet werden und mehr Funktionen erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Circle-of-Friends-Logo für Ubuntu
Circle-of-Friends-Logo für Ubuntu (Bild: Canonical)

Die Entwickler von Ubuntu haben sich auf einer Konferenz in Budapest für einen Wechsel des Display Managers entschieden. Statt bisher GDM soll ab Ubuntu 11.10 LightDM (LDM) diese Funktion übernehmen. Die verschiedenen Ubuntu-Derivate, wie Kubuntu oder Lubuntu, könnten den Display Manager ebenfalls übernehmen.

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Der neue Display Manager hat einige Vorteile gegenüber GDM. Der für Ubuntu wohl wichtigste ist die Geschwindigkeit. LightDM startet schneller als GDM, der eine komplette Gnome-Session startet. Außerdem ist der Quellcode wesentlich kleiner, verglichen zu GDM, und dadurch einfacher zu pflegen.

Der Wechsel fällt den Entwicklern auch deshalb so leicht, da LDM über ein voll dokumentiertes API verfügt. Damit ist das Aussehen leicht zu beeinflussen. Es ist sogar möglich, Themes für LDM in HTML zu schreiben, da ein Webkit-Frontend existiert. Es gibt aber auch Qt- und GTK-Frontends für LDM.

Das Softwarecenter soll ebenfalls überarbeitet werden. So sollen etwa die Icons größer werden. Vor allem im Hinblick auf die Nutzung mit Touchscreens sind die jetzigen häufig zu klein. Außerdem sollen Programme zukünftig installiert werden, wenn das Icon aus dem Softwarecenter im Launcher fallengelassen wird. Wichtig ist den Entwicklern auch eine Funktion, die in Synaptic längst vorhanden ist: das Anwählen von mehreren Programmen, um diese anschließend am Stück zu installieren statt diese wie bisher einzeln anwählen zu müssen.

Diskutiert wurde ebenfalls darüber, ob Thunderbird der Standard-E-Mail-Client von Ubuntu werden könnte. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz wurde auch bekannt, dass Lubuntu ein offizielles, von Canonical unterstütztes Derivat werden soll.



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