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Linux

Linux Standard Base 2.0 veröffentlicht

LSB 2.0 unterstützt neue ABI für C++. Die Free Standards Group hat die Linux Standard Base (LSB) jetzt in der Version 2.0 veröffentlicht. Die LSB bildet einen Standard für unterschiedliche Linux-Distributionen und soll Applikationsentwicklern eine distributionsunabhängige Plattform an die Hand geben, auf die diese ihre Applikationen zuschneiden können.

Stateless Linux: Red Hat will Thin- und Fat-Client vereinen

Software vereint verteilte Systemkonfiguration und lokale Applikationen. Red Hat hat begonnen, ein "Stateless Linux" zu entwickeln, das es erlaubt, ein System wiederherzustellen, auch wenn die entsprechende Hardware unwiederbringlich verloren ist. Dazu werden die Daten des jeweiligen Systems im Netz verteilt. Red Hat will so die Vorteile von Thin-Clients und Desktop-PCs vereinen.

UserLinux - erste Beta erschienen

ISO-Image mit 4,5 MByte steht zum Download bereit. Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens initiierte Projekt "UserLinux" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Ziel von UserLinux ist es, eine einheitliche, herstellerunabhängige Plattform zu schaffen, für die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support anbieten können.

Sybase: Kostenlose Datenbank für Linux

Eingeschränkte Version des Sybase Adaptive Server Enterprise als Download. Sybase bietet sein Datenbank-Management-System Sybase Adaptive Server Enterprise (ASE) in einer eingeschränkten Express Edition kostenlos für Linux an. Insbesondere für Nutzer des Microsoft SQL Server stellt Sybase eine Alternative dar, da die Migration von Sybase zum SQL Server und umgekehrt recht einfach ist.

Auch Debian gegen Sender ID

Lizenzprobleme: Sender ID muss auch bei Debian außen vor bleiben. Nach der Apache Software Foundation (ASF) hat sich nun auch das Debian-Projekt gegen die Einführung der von Microsoft und Pobox.com (SPF) entwickelten Sender ID ausgesprochen. Mit der Sender ID soll der Versand von E-Mails unter gefälschten Absenderadressen erschwert und Spam eingedämmt werden, wie auch die ASF hat aber auch Debian Probleme mit Microsofts Lizenzbedingungen.

Interview: Elektra, die Linux Registry

Von einem alten Unix-Nutzer für alte Unix-Nutzer. Auf der KDE-Konferenz stellt Avi Alkalay, Linux-Spezialist und Berater bei IBM, sein Projekt Linux Registry alias Elektra vor. Mit einem allgemeinen Backend für Text-Konfigurationsdateien will das Projekt eine einheitliche Registry für Linux etablieren. Die grundlegende Idee orientiert sich dabei zwar am Windows-Pendant, es sollen aber gezielt die Implementierungsschwächen der Windows Registry vermieden werden.

Centrino-Treiber für Linux machen Fortschritte

Baldige Aufnahme in den Linux-Kernel angestrebt. Es hat einige Zeit gedauert, bis Intel auf Forderungen nach Linux-Treibern für seine WLAN-Chips einging. Mittlerweile liegen, auch dank tatkräftiger Unterstützung aus der Linux-Community, durchaus brauchbare Treiber für die beiden älteren Centrino-Chips vor, aber auch der kürzlich vorgestellte 802.11a/b/g-Chip soll in Kürze unter Linux nutzbar sein.
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Interview: Wer Linux per Hand installiert, ist selbst schuld

Golem.de sprach mit Thomas Lange, Entwickler von Fully Automatic Installation. Mittels FAI (Fully Automatic Installation) werden jene Schritte automatisiert, die der Administrator zum Aufsetzen eines kompletten Linux-Systems im Normalfall von Hand vornimmt. Flexible, serverbasierte Scripte steuern die Installation der Clients und nehmen auf Besonderheiten des zu installierenden Rechners Rücksicht. Golem.de sprach am Rande der KDE-Entwicklerkonferenz mit Thomas Lange, dem Initiator und Entwickler des Programms.

VIAs Linux-Unterstützung - nur eine Farce?

Kritik aus dem Linux-Lager an VIAs Unterstützung veralteter Linux-Distributionen. Vor kurzem kündigte VIA für Linux-Nutzer mit VeXP 3.0 eine eigene Version der Open-Source-basierten Wiedergabe-Software Xine an. Damit gibt es dann auch für VIAs kleine Mini- und Nano-ITX-Mainboards der EPIA-Serie eine Hardware-beschleunigte MPEG-2- und MPEG-4-Wiedergabe. In der Linux-Gemeinschaft macht sich VIA dank einer eher halbherzigen Linux-Unterstützung dennoch kaum Freunde.
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Yoper - neue Version der schnellen Linux-Distribution

Yoper V2 2.1.0 mit Kernel 2.6.8.1, KDE 3.3 und Reiser4. Der neuseeländische Linux-Anbieter Yoper bietet seine Distribution Yoper V2 nun in der Version 2.1.0 zum kostenlosen Download an. Laut Hersteller handelt es sich dabei um die derzeit schnellste Linux-Distribution "Out-of-the-Box".

Xfld - LiveCD gibt Ausblick auf Xfce 4.2

Xfce - schlanke Desktop-Alternative zu KDE und Gnome. Die Firma os-cillation aus Siegen bietet mit Xfld eine Linux-Live-CD auf Basis von Knoppix an, die eine aktuelle Entwicklerversion der alternativen Desktopumgebung Xfce 4.2 mitbringt. Im Gegensatz zu Gnome oder KDE will Xfce in erster Linie ein schlanker und schneller Desktop sein.

Linux im Porsche-Design

Mobiles Linux auf USB-Festplatte. Mit GlobeTrotter bietet Mandrake zusammen mit LaCie jetzt eine USB-Festplatte im Design von FA Porsche an, die mit einem speziellen Mandrake-Linux bestückt ist, das sich direkt von der mobilen Platte ohne Installation booten lässt.
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Tux kommt auf die Tasten

Cherry stellte Linux-Tastatur vor. Mitte August 2004 hatte der Tastatur-Hersteller Cherry eine Kooperation mit Novell/Suse angekündigt. Nun stellten die Auerbacher ihre Multimedia-Tastatur für Linux vor. Die Tastatur mit zahlreichen Sondertasten im speziellen Linux-Design wird zudem zusammen mit der Suse Linux 9.1 Special Edition geliefert.

SCO: Linux existiert nicht

Kieran O'Shaughnessy: Wir versuchen nur, unser Unix-Geschäft zu verteidigen. "Linux existiert nicht", bringt Kieran O'Shaughnessy, Direktor von SCO Australia, SCOs Position bezüglich Linux auf den Punkt. Jeder wisse, dass Linux eine unlizenzierte Version von Unix sei, so O'Shaughnessy in einem Interview mit der ComputerWorld Australia.

AOL für Linux

Linspire bietet AOL-Einwahlsoftware für Linux. Linspire alias Lindows.com bietet jetzt eine Einwahlsoftware für den weltweit größten Internet Service Provider AOL auch für Linux an. Damit ist die Einwahl über AOLs ISP-Dienst möglich, die eigentliche AOL-Software ist aber weiterhin nicht für Linux erhältlich.
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Knoppix 3.6 mit FreeNX erschienen

Neue Knoppix-Version mit KDE 3.2.3, Gimp 2.0 und "ndiswrapper". Klaus Knopper hat während seines Vortrags auf der KDE-Konferenz die letzten Handgriffe an Knoppix 3.6 vorgenommen. Die neue Version der direkt von CD laufenden Linux-Distribution auf Basis von Debian enthält wie angekündigt auch das von Fabian Franz entwickelte FreeNX.

Lycoris kündigt Desktop/LX 1.4 an

Desktop-Linux kommt mit Applikationsumgebung AI2. Lycoris hat seine Linux-Distribution Desktop/LX in der Version 1.4 veröffentlicht. Das Paket enthält unter anderem KDE 3.2.3 und soll, gepaart mit einigen neuen Funktionen, die beste Alternative zu Windows darstellen, so zumindest sieht es der Hersteller.
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KDE 3.3 fast pünktlich fertig

Neues Major-Release mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Funktionen. Nur einem Tag später als geplant, hat das KDE-Team mit KDE 3.3 - kurz vor Beginn der KDE-Konferenz aKademy in Ludwigsburg bei Stuttgart - ein neues Major-Release seines Linux- und Unix-Desktops veröffentlicht. KDE 3.3 erhält einige neue Applikationen und zahlreiche Verbesserungen, insbesondere in der PIM-Suite und dem Browser Konqueror.

Petition: Bessere ATI-Treiber für Linux

Unterstützer wollen vorest keine ATI-Hardware mehr kaufen. Zwar hat ATI seine Treiberunterstützung für Linux im letzten Jahr verbessert, wirklich zufrieden stellend ist die Treiberunterstützung für das freie Betriebssystem aber nicht. Mit einer Petition fordern nun Käufer von Grafikkarten mit ATI-Chip den Hersteller auf, seine Linux-Unterstützung in einigen konkreten Punkten zu verbessern.

Cherry arbeitet an einer Linux-Tastatur

Marketing-Kooperation von Cherry und Suse. Der Tastaturhersteller Cherry kooperiert seit Mitte des Jahres mit Suse und will zusammen mit der Novell-Abteilung ein neues Tastaturkonzept speziell für Linux-Anwender entwickeln. Noch in diesem Jahr soll eine entsprechende Tastatur auf den Markt kommen.

Linux 2.6.8 und 2.6.8.1 erschienen

Zwei neue Linux-Kernel an einem Wochenende. Am Wochenende erschien der Linux-Kernel in der neuen Version 2.6.8, um kurz darauf vom Kernel 2.6.8.1 abgelöst zu werden. Es hatte sich ein Fehler im NFS-Treiber eingeschlichen, der vom Update 2.6.8.1 ausgebügelt wurde. Der Kernel 2.6.8 bringt aber einige Veränderungen mit.

Linux kommt in die Spielhalle

Japanischer Hersteller will mit Linux und PC-Hardware flexibler werden. Der japanische Spielautomaten-Hersteller Aruze will sein neues PC-basiertes Automaten-Mainboard AC-3 mit angepasster Linux-Distribution liefern. Damit sollen sich Automaten dank der PC-Architektur im Bedarfsfall nicht nur leichter aufrüsten lassen, sondern mit Linux auch eine einheitliche und vor allem offene Entwicklungsumgebung geboten werden.

München hält an Linux fest

Stadt fordert klare Formulierung der geplanten EU-Patentrichtlinie. Unter dem Titel "München fordert Klarheit" legte der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude auf einer Pressekonferenz die Haltung der Stadt München in Bezug auf mögliche Patentrisiken für die Linux-Migration der Stadtverwaltung vor. Mit der Forderung einer klaren Formulierung der Richtlinie wollen die Münchner sicherstellen, dass sich die Situation für Open Source und den Mittelstand durch die geplante Richtlinie zu computerimplementierten Erfindungen nicht verschlechtert.

DriverLoader 2.0 unterstützt nun auch USB-WLAN-Adapter

Linuxants Software erlaubt es, Windows-Treiber unter Linux zu nutzen. Linuxant hat seinen DriverLoader um Unterstützung für USB-WLAN-Adapter nach 802.11g sowie WiFi Protected Access (WPA) erweitert. Die Software erlaubt es, bestimmte Windows-Hardware-Treiber unter Linux zu verwenden.

Lehmanns: Debian Sarge auf DVD für i386 und PowerPC

Dual-Boot-DVD basiert weitgehend auf Debian 3.1. Der Lehmanns-Online-Bookshop bietet jetzt eine zusammen mit dem Debian-Projekt entwickelte Debian-DVD an, die hauptsächlich auf Auszügen aus Debian Sarge alias Debian 3.1 basiert. Die DVD nutzt den neuen Debian-Installer und kann sowohl auf x86- als auch auf PowerPC-Systemen genutzt werden.

KDE 3.3 - Release Candidate erschienen

Geplanter Release-Termin Ende August 2004 rückt näher. Auf der Website des KDE-Teams steht das kommende KDE-Release 3.3 in Form eines Release Candidate 2 öffentlich zum Download bereit - bisher aber nur in Form des Quelltextes.

Release Candidate des Debian-Installers erschienen

Debian-Installer unterstützt 11 Architekturen und 40 Sprachen. Das Debian-Team hat jetzt einen ersten Release-Candidate des neuen Debian-Installers veröffentlicht, der in der kommenden Debian-Version 3.1 alias Sarge zum Einsatz kommen soll. Der neue Installer soll vor allem mit dem Vorurteil aufräumen, Debian sei schwer zu installieren.

Erste Beta von Mandrake 10.1 erschienen

Mandrake Linux 10.1 kommt mit Gnome 2.6 als Standard-Desktop. Der französische Linux-Distributor Mandrake bietet eine Beta-Version seiner kommenden Linux-Distribution Mandrake Linux 10.1 zum Download an. Mit dabei sind unter anderem Gnome 2.6, ein X-Server von X.org und eine Vorabversion von Linux 2.6.8.

Doom 3 für Windows unter Linux spielen

Gepatchtes WineX macht's möglich. Bisher hat id Software noch nicht die geplanten Linux-Startdateien für die Windows-Version von Doom 3 veröffentlicht, findige Linux-Nutzer haben aber einen Weg gefunden, um Doom 3 trotzdem unter Linux spielen zu können. Dabei ist die Installation von Transgamings WineX notwendig, das aber dazu noch gepatcht werden muss.

Linux-Kernel 2.4.27 behebt Sicherheitslücken

Neuer Kernel bringt einige Bugfixes mit. Marcelo Tosatti, Betreuer der Linux-Kernel-Serie 2.4, hat mit Linux 2.4.27 einen neuen Kernel veröffentlicht. Die neue Version behebt vor allem einige Sicherheitslücken, darunter auch das von Paul Starzetz entdeckte Problem, mit dem unbefugte Nutzer auf Seiten des Kernel-Speichers zugreifen können.

LTSP 4.1: Linux für Thin-Clients in neuer Version

Neue Version verspricht vereinfachte Software-Updates. Mit der Version 4.1 ist ein erstes Update für die Ende 2003 erschienene Version 4 des Linux-Terminal-Server-Projekts (LTSP) erschienen. Während LTSP 4.0 einige grundlegende Neuerungen brachte, handelt es sich bei der Version 4.1 um ein kleineres Update, das einige neue Komponenten einführt.

UserLinux nimmt Formen an

Erste Beta Version soll am 1. September erscheinen. Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens initiierte UserLinux nähert sich einem ersten offiziellen Release. Für den 1. September 2004 ist eine erste große Beta-Version der auf Debian basierenden Distribution geplant. Ziel von UserLinux ist es, eine einheitliche Plattform zu schaffen, für die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support anbieten können.

Neue Linux-Treiber von ATI erkennen Radeon X800

Mobility Radeon 9800 wird noch nicht unterstützt. Mit ATIs neuem Linux-Treiber in der Version 3.11.1 sollen sich nun auch Grafikkarten mit Chips der Radeon-X800-Familie ansteuern lassen. Dazu zählt auch die X800-Pro-basierte neue Profigrafikkarte FireGL X3-256.
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Yellow Dog 4: Linux für Apple

Terra Softs Yellow Dog 4.0 Release Candidate 1 zum Download. Terra Soft Solutions hat einen ersten Release-Candidate für seine Linux-Distribution Yellow Dog Linux 4.0 für PowerPC veröffentlicht. Yellow Dog ist vor allem auf den Einsatz als Desktop-Betriebssystem auf Apple-Hardware optimiert.

Opera 7.54: Update behebt zwei Sicherheitslücken im Browser

Opera-Update für Windows, Linux, MacOS X, Solaris und FreeBSD. Mit Opera 7.54 erschien eine neue Version des Browsers für zahlreiche Plattformen, die zwei Sicherheitslücken behebt und wenige Optimierungen bietet. Ein mit dem Erscheinen des Patches bekannt gewordenes Sicherheitsloch in Opera erlaubte einem Angreifer das Lesen lokaler Dateien aus einer Webseite heraus.

riteForm: Handschriftenerkennung für Linux

Software von Pen&Internet soll Tablet-PCs mit Linux ermöglichen. Die US-Firma Pen&Internet bietet mit riteForm eine erste Handschriftenerkennung für Linux an. In der Software kommt die Engine riteScript zum Einsatz, die laut Hersteller Handschriften ohne vorheriges Training erkennen kann und es Nutzern erlaubt durchgehend zu schreiben.

LinuxWorld - hosted by Windows Server 2003

IDG setzt auf Microsoft, auch für die LinuxWorld. Bereits mehrfach fand sich Microsoft in einer Position wieder, da Websites, die explizit zum Umstieg von Linux auf Windows raten, auf Linux-Systemen gehostet wurden. Die LinuxWorld, die derzeit in San Francisco stattfindet, dreht den Spieß um: Die Linux-Messer hostet ihre Website auf einem Windows Server 2003.

Münchner Oberbürgermeister: Wir halten an Linux fest

Christian Ude betont: Projekt nur verzögert, nicht eingestellt. Trotz Aussetzung des Linux-Projekts zur Klärung etwaiger Patentrisikien hält München an der vom Stadtrat beschlossen Umstellung der Stadtverwaltung auf Linux fest, das bekräftige nun der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und wies auf das wachsenden Interesse auch anderer Stadtverwaltungen an der Münchner-Lösung hin.

LiMux - Diskussion um Software-Patente spitzt sich zu

Linux-Verband: Politiker und Großunternehmen müssen Farbe bekennen. Der Linux-Verband sieht in der Entscheidung der Stadt München, sein Linux-Projekt vorerst auszusetzen, eine Überreaktion auf die aktuelle Patentdebatte, begrüßt auf der anderen Seite aber die dadurch ausgelöste Zuspitzung der Diskussion. Nun müssten jene Politiker und Großunternehmen endlich Farbe bekennen, die einerseits Software-Patente befürworten, andererseits Linux als Software-Lösung nutzen, so der Verband.

Neue Version von Suse Linux Enterprise Server erschienen

Novells SLES 9 basiert auf Linux 2.6 und ist ab sofort erhältlich. Novell bietet seinen Suse Linux Enterprise Server (SLES) jetzt in der Version 9 an. Diese basiert auf dem Linux Kernel 2.6 und soll laut Novell eine deutlich höhere Leistung und Skalierbarkeit aufweisen, sich leichter verwalten lassen und auch neue Sicherheitsfunktionen mitbringen. Zudem kündigte Novell eine entsprechende Version der Linux-Management-Software ZENworks an.

Centrino-Notebook mit Linux von HP (Update)

HP installiert Suse Linux 9.1 in einer HP-Edition. Server mit Linux bieten mittlerweile alle großen Computer-Hersteller selbstverständlich an, auch Workstations und vereinzelt Desktop-PCs sind zu haben. Bei Notebooks sind Linux-Nutzer aber meist gezwungen, eine Windows-Lizenz im Paket zu erwerben. Mit dem nx5000 von HP steht nun ein erstes Centrino-Notebook bereit, das optional auch mit Suse Linux 9.1 erhältlich ist.

Münchner Linux-Projekt vorerst auf Eis gelegt (Update)

Gefahr durch Softwarepatente für Münchner Stadtverwaltung soll untersucht werden. Die Stadt München hat ihr vielbeachtetes Projekt, die Stadtverwaltung auf Linux umzustellen, auf Eis gelegt. Die Stadtverwaltung soll zunächst untersuchen, welche Gefahren der Einsatz von Linux durch Softwarepatente mit sich bringt.

Linux: Red Flag setzt auf Intel-Compiler

Intel-Compiler sollen Red Flag Server 4.1 beschleunigen. Der chinesische Linux-Anbieter Red Flag bietet als erster eine kommerzielle Linux-Distribution an, die mit Intels proprietären Compilern übersetzt ist. Intels C++ Compiler 8.0 für Linux verspricht im Vergleich zu aktuellen GCC-Versionen eine merklich höhere Leistung kompilierter Software.

Projekt Janus: Solaris wird Linux-kompatibel

Solaris 10 soll binäre Linux-Anwendungen ausführen können. Unter dem Codenamen "Project Janus" hat Sun jetzt eine neue Software angekündigt, mit sich der Linux-Binär-Anwendungen nativ unter Solaris betreiben lassen sollen. Project Janus soll mit Solaris 10 ausgeliefert werden und ist eine von mehr als 600 neuen Funktionen von Suns kommender Betriebssystemversion.

Sun Ray: Ultra-Thin-Clients nun auch für Linux

Beta-Version der Sun Ray Server Software 3.0 soll in Kürze erscheinen. Sun gibt auf der diesjährigen LinuxWorld in San Francisco einen ersten Ausblick auf die Sun Ray Server Software 3.0 (SRSS) und stellt auch eine Beta-Version zum Download bereit. Die Software soll die Ultra-Thin-Client-Lösung Sun-Ray auch auf den wichtigsten Linux-Distributionen verfügbar machen.

Red Hat stellt eigenen Application-Server vor (Update)

Red Hat Application Server kombiniert diverse Open-Source-Techniken. Red Hat erweitert sein Produktportfilio um den "Red Hat Application Server" und will damit auf die Kundennachfrage nach einem kommerziell unterstützten, schlanken und preiswerten Applikation-Server reagieren. Bei seiner J2EE-Lösung kombiniert Red Hat unterschiedliche Open-Source-Techniken zu einem kommerziellen Produkt.

Linux-Server von Microsoft-Partner Unisys

ES7000 unterstützt dynamische Partitionierung unter Linux. Unisys nimmt einen neuen Anlauf mit Linux und stellt auf der LinuxWorld in San Francisco mit dem ES7000 einen Linux-Server vor. Dabei arbeitet Unisys mit Novell und Red Hat zusammen und verspricht auch einige neue Funktionen, die Linux auf Intel-Plattformen bisher vermissen ließ.

EAL3+-Zertifikat für Red Hat Linux auf IBM-Servern

Red Hat und IBM streben Zertifizierung nach CAPP/EAL4+ an. Red Hat Linux wurde auf IBMs eServern nach Common Criteria zertifiziert und erhält so, wie auch Suse Linux, das Sicherheitslevel "Controlled Access Protection Profile" EAL3+. Die Zertifizierung gilt für alle Produkte aus IBMs eServer-Reihe.