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SCO: Linux existiert nicht

Kieran O'Shaughnessy: Wir versuchen nur, unser Unix-Geschäft zu verteidigen. "Linux existiert nicht" , bringt Kieran O'Shaughnessy, Direktor von SCO Australia, SCOs Position bezüglich Linux auf den Punkt. Jeder wisse, dass Linux eine unlizenzierte Version von Unix sei, so O'Shaughnessy in einem Interview mit der ComputerWorld Australia.
/ Jens Ihlenfeld
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SCO sei kein Unternehmen, das nur auf Rechtsstreitigkeiten ausgerichtet sei, so O'Shaughnessy in dem Interview(öffnet im neuen Fenster) , man versuche lediglich, das eigene Unix-Geschäft zu schützen. IBM habe Linux von einem Fahrrad zu einem Rolls-Royce ausgebaut und damit fast zu einem Betriebssystem für den Unternehmenseinsatz gemacht, erklärte der SCO-Mann bildhaft. "Wir haben 25 Jahre benötigt, um unser Geschäft aufzubauen, IBM benötigte nur vier Jahre, da sie einfach Code gestohlen und dann kostenlos verteilt haben."

O'Shaughnessy sieht die Aufwendungen für die Rechtsstreitigkeiten als eine Investition in die Zukunft, die sich letztendlich auszahlen wird. Dennoch setzt das Unternehmen nicht länger primär auf die Lizenzierung seines geistigen Eigentum. Auch ziele SCO nicht auf Schadensersatz ab, vielmehr gehe es darum, dass der gestohlene Code wieder entfernt werde.


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