Auch Debian gegen Sender ID

Lizenzprobleme: Sender ID muss auch bei Debian außen vor bleiben

Nach der Apache Software Foundation (ASF) hat sich nun auch das Debian-Projekt gegen die Einführung der von Microsoft und Pobox.com (SPF) entwickelten Sender ID ausgesprochen. Mit der Sender ID soll der Versand von E-Mails unter gefälschten Absenderadressen erschwert und Spam eingedämmt werden, wie auch die ASF hat aber auch Debian Probleme mit Microsofts Lizenzbedingungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsofts Lizenz für Sender ID, die eine kostenlose Nutzung der Technik erlaubt, sei eine Hürde für jedes Debian-Paket, das die Sender ID nutzen wolle, erklärt Debian-Projektleiter Martin Michlmayr in einer offenen E-Mail an die IETF, die sich in der MARID-Arbeitsgruppe mit der Implementierung einer entsprechenden Technik befasst. Die von Microsoft verwendete Lizenz sei inkompatibel mit den Debian Free Software Guidelines (DFSG) und Sender ID könne im Gegensatz zu anderen Internet-Standards daher unter den aktuellen Lizenzbedingungen nicht von Debian aufgenommen werden.

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Sollte Software, die in Debian enthalten ist, die Sender ID unterstützen, werde man diese Unterstützung aus den entsprechenden Paketen entfernen, so Michlmayr. Dabei führt Debian ähnliche Argumente an wie bereits zuvor die ASF, die Free Software Foundation sowie die Entwickler von Postfix, Exim und Courier.

Es sei ganz allgemein problematisch, einem Unternehmen geistige Eigentumsrechte an Kernbestandteilen der Internet Infrastruktur zu gewähren.

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Heiko 08. Sep 2004

Soviel zum Thema 'Sachliche Disskussion'. No Comment....

Fensteröffner 08. Sep 2004

genau .. die mails wären ok .. wenn alles stimmt mit absender etc. ... dann wäre er...

NochKeinLinuxler 07. Sep 2004

klar hast Du zwar Recht mit den dubiosen anmeldungen, aber dass ist kein grund dass...

ROFL 07. Sep 2004

du bist echt ein komiker...

ROFL 07. Sep 2004

bekomme trotzdem nur 2-3 werbemails in der woche, die meist automatisch im müll landen...



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