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LTSP 4.1: Linux für Thin-Clients in neuer Version

Neue Version verspricht vereinfachte Software-Updates. Mit der Version 4.1 ist ein erstes Update für die Ende 2003 erschienene Version 4 des Linux-Terminal-Server-Projekts (LTSP) erschienen. Während LTSP 4.0 einige grundlegende Neuerungen brachte, handelt es sich bei der Version 4.1 um ein kleineres Update, das einige neue Komponenten einführt.
/ Jens Ihlenfeld
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So verfügt LTSP 4.1 mit "ltspadmin" über einen neuen Installer, der Paket-Updates deutlich vereinfachen soll. Zudem steigt LTSP mit der Version 4.1 auf die X11-Implementierung von X.org um und nutzt den Linux-Kernel 2.4.26. Neu ist zudem die Unterstützung lokaler CD-ROM- und Diskettenlaufwerke sowie die Möglichkeit, Sound über das Netzwerk zu verteilen. Auch kann nun optional ein SNMP-Deamon auf den Clients aktiviert werden.

LTSP bringt alle notwendigen Komponenten mit, um auf Basis von Linux ein Netzwerk mit festplattenlosen Thin-Clients aufzusetzen. Auf diese Weise lassen sich z.B. Computer-Pools in Schulen mit preiswerten, aber dennoch leistungsfähigen Arbeitsplatzsystemen einrichten. Da die eigentliche Software auf einem zentralen Server ausgeführt wird, können auch ältere Arbeitsplatzrechner wie 486er-PCs ohne Probleme weiter verwendet werden.

Mit der Version 4.0 haben die Entwickler das LTSP Build Environment (LBE) eingeführt. Statt wie bisher Binärpakete anderer Distributionen zu verwenden, kann die Software nun auf einfache Art und Weise direkt aus den Quelltexten übersetzt werden. Zudem wird es damit möglich, Applikationen auch lokal auf den Clients zu bauen.

Die Software kann direkt aus dem Internet(öffnet im neuen Fenster) installiert werden.


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