VIAs Linux-Unterstützung - nur eine Farce?
Kritik aus dem Linux-Lager an VIAs Unterstützung veralteter Linux-Distributionen
Vor kurzem kündigte VIA für Linux-Nutzer mit VeXP 3.0 eine eigene Version der Open-Source-basierten Wiedergabe-Software Xine an. Damit gibt es dann auch für VIAs kleine Mini- und Nano-ITX-Mainboards der EPIA-Serie eine Hardware-beschleunigte MPEG-2- und MPEG-4-Wiedergabe. In der Linux-Gemeinschaft macht sich VIA dank einer eher halbherzigen Linux-Unterstützung dennoch kaum Freunde.
Die von VIA versandte Pressemitteilung zu VeXP 3.0 suggeriere, so kritisiert beispielsweise Netfilter-Entwickler Harald Welte, dass VIA mit der Linux- und Freie-Software-Gemeinschaft zusammenarbeite. Dies sei jedoch falsch, stattdessen würde VIA alles andere tun, nur nicht GNU/Linux zu unterstützen. Schon der erste Blick auf VIAs Linux-Unterstützung würde Welte zufolge zeigen, dass VIA keine Ahnung habe, was es bedeute, Linux zu unterstützen. "Sie machen nichts anderes, als proprietäre, vorkompilierte Kernel-Frame-Buffer und XFRee86-Grafiktreiber für eine begrenzte Zahl an besonders alten GNU/Linux-Distributionen zu veröffentlichen."
"Oh ja, ich hab es fast vergessen: Sie veröffentlichen auch den Quellcode für irgendeinen Lite-Treiber, der alle Funktionen vermisst, die für Hardware-unterstütztes MPEG-2-Decoding nötig wäre. Das ist offensichtlich nutzlos, denn es ist nur sinnvoll, ein kleines lüfterloses Board mit Hardware-MPEG-Beschleunigung und TV-Ausgang zu kaufen, wenn die Beschleunigung auch genutzt werden kann", so Welte in seinem Blog.
Linux-Distributionen, die durch den Player unterstützt werden, umfassen Fedora Core 1, Mandrake 9.2, MontaVista 3.1, Red Flag 4.0, Red Hat 7.3/8.0/9 und SuSE 8.1 - damit kann man sich wirklich nicht rühmen, ganz vorne dabei zu sein. Die Hardware-Videobeschleunigung in VeXP 3.0 benötigt Systeme mit den Digital-Media-Chipsets VIA CN400 und VIA CLE266. Die Arbeitslast soll dadurch auf diesen Systemen um mehr als 50 Prozent reduziert werden können.
Der Linux-Support von VIA ist laut Welte "so gut", dass einige Leute viele Tage damit verbringen mussten, um aus den Binär-Treibern die nötigen Information zu extrahieren. Zynisch kommentierte Welte dies mit den Worten: "Willkommen in der Welt des 'VIA Linux Support'". Anstatt Windows-Treiber zu analysieren, müsse man Gleiches nun mit Linux-Treibern vornehmen.
Echtes Linux-Engagenment seitens VIA müsste Welte zufolge unter anderem unter freien Software-Lizenzen stehende Quelltexte, Unterstützung von Standard-Schnittstellen, gemeinsam mit dem Kernel, XFree86 und Xine aktualisierte Treiber sowie eine Zusammenarbeit mit den Projektverwaltern umfassen.
VIA hält das aber nicht davon ab, VeXP 3.0 als "die neueste Errungenschaft in einer wachsenden Palette von frei zugänglichen Quellcodes und Programmen" von VIA zu bezeichnen, die ein nützliches Softwareelement in unsere Komplett-Silizium-Plattformen hineinbringen", wie seitens Justin Hsu, Executive Assistant to the President, von VIA Technologies zu hören ist. In der von Welte kritisierten Pressemitteilung erklärt er weiter: "Durch die Bereitstellung einer Komplettlösung unterstützen wir unsere Partner bei der Entwicklung von attraktiven Personal-Electronics-Produkten und der Einführung von neuer Funktionsmerkmale und Fähigkeiten."
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hallo eser, nimm bitte kontakt mit mir auf, e.mail addi oben, denn das thema DVD Player...
Hi, ich kann dir nur voll und ganz zustimmen, die Unterstützung seitens VIA ist "voll für...
Das ist doch Blödsinn. Also den Firefox brauchst du unter den gängigen Linux Distros...
Jung, wenn Ich Windows installiert habe, kann ich schon mal surfen. Kann auch den Firefox...