Linux Standard Base 2.0 veröffentlicht

LSB 2.0 unterstützt neue ABI für C++

Die Free Standards Group hat die Linux Standard Base (LSB) jetzt in der Version 2.0 veröffentlicht. Die LSB bildet einen Standard für unterschiedliche Linux-Distributionen und soll Applikationsentwicklern eine distributionsunabhängige Plattform an die Hand geben, auf die diese ihre Applikationen zuschneiden können.

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Die neue Version führt unter anderem ein neues Application Binary Interface (ABI) für C++ sowie Unterstützung für 32- und 64-Bit-Hardware-Architekturen ein. Zahlreiche Linux-Anbieter und auch andere namhafte Unternehmen haben bereits ihre Unterstützung für die LSB 2.0 zugesagt, darunter AMD, Conectiva, Dell, HP, IBM, Intel, Mandrakesoft, Miracle Linux, Novell, Progeny, Red Flag, Red Hat und Turbolinux.

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Die neue Version bietet neben dem neuen C++-ABI Unterstützung der Single Unix Specification 3.0. Zudem werden neue Hardware-Architekturen wie IBMs PowerPC 64, S390 und S390X sowie AMDs 64-Bit-Prozessoren unterstützt.

Entwickelt wird die Linux Standard Base von der Free Standards Group (FSG), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für offene Standards einsetzt und so der Fragmentierung im Linux-Bereich entgegentreten will. Distributionen, die sich an die LSB halten, sollen mit entsprechenden Applikationen kompatibel sein.

Die LSB-Spezifikation umfasst einige Basis-APIs, -Bibliotheken und Interoperabilitätsstandards. Aber auch Test-Suiten, Entwicklungsumgebungen und Beispielimplementierungen sind enthalten.

Die Linux Standard Base 2.0 steht ab sofort auf der Website der Free Standard Group zum Download bereit. Im November soll zudem bei IBM Press das Buch "Building Applications with the Linux Standard Base" (ISBN 0-13-145695-4) erscheinen, das von den Entwicklern der Linux Standard Base geschrieben wurde.

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