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Red Hat übernimmt Netscape-Server-Produkte

AOL verkauft die Netscape Enterprise Solutions

Red Hat übernimmt Netscapes Server-Lösungen von AOL, gab das Unternehmen bekannt. Die von Red Hat übernommenen Produkte sind Bestandteile der Netscape Enterprise Suite, darunter der Netscape Directory Server und das Netscape Certificate Management System.

Artikel veröffentlicht am ,

Red Hat will die Netscape-Produkte in den kommenden sechs bis zwölf Monaten als Teil seiner Open-Source-Architektur auf den Markt bringen und damit seinen Kunden vor allem mehr Sicherheit, Verwaltbarkeit und Produktivität im Desktop-Bereich verschaffen.

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"Directory Server und Certificate Management System ermöglichen die Integration von Desktops in netzwerkweite Dienste, die bislang nur von einigen wenigen proprietären Anbietern bereitgestellt wurden", erklärt dazu Paul Cornier, Executive Vice President Engineering bei Red Hat.

Der Netscape Directory Server ist ein LDAP-Server, der das Management durch Zentralisierung von Anwendungseinstellungen, Benutzerprofilen, Gruppendaten, Richtlinien und Zugriffskontrollinformationen in einer netzwerkbasierten Datenbank ("Registry") vereinfachen soll. Er soll die Benutzerverwaltung durch Reduzierung der Datenredundanz erleichtern. Zudem soll die Sicherheit erhöht werden, da die Administratoren Richtlinien und Zugriffskontrollinformationen im Verzeichnis speichern und so eine zentrale Authentifizierungsquelle schaffen können. AOL setzt den Directory Server beispielsweise für das unternehmensweite Management von Informationen ein.

Das Netscape Certificate Management System stellt hingegen eine Sicherheitsarchitektur dar, die die Identität von Benutzern feststellen und den Datenschutz bei der Kommunikation gewährleisten soll. Statt Passwörter kommen so Zertifikate zum Einsatz, was unter anderem von mehreren US-Bundesbehörden, aber auch von AOL genutzt wird.

Die Übernahme der Netscape Security Solutions durch Red Hat soll im dritten Quartal des Fiskaljahres 2005 abgeschlossen sein, Details zu den Modalitäten der Übernahme nannte Red Hat nicht.

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