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Linux kommt in die Spielhalle

Japanischer Hersteller will mit Linux und PC-Hardware flexibler werden. Der japanische Spielautomaten-Hersteller Aruze will sein neues PC-basiertes Automaten-Mainboard AC-3 mit angepasster Linux-Distribution liefern. Damit sollen sich Automaten dank der PC-Architektur im Bedarfsfall nicht nur leichter aufrüsten lassen, sondern mit Linux auch eine einheitliche und vor allem offene Entwicklungsumgebung geboten werden.
/ Christian Klaß
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Bisher wurden in Spielhallensystemen eher Spezialhardware und speziell dafür entwickelte Betriebssysteme eingesetzt. Aruze ist laut eigenen Angaben der erste Spielautomaten-Hersteller, der Linux in einem Spielhallensystem nutzt. Nicht nur der Einsatz von Linux, auch der Einsatz von austauschbaren PC-Standard-Komponenten soll zudem Kosten senken helfen. Aruze ist übrigens nicht der erste Hersteller, der auf PC-Technik setzt: Im Mai 2004 stellte Taito sein PC-basiertes, Type-X getauftes Spielautomaten-Board vor, das mit Windows XP Embedded ausgestattet ist.

Das Spielhallen-Board AC-3 ist bereits lieferbar, entsprechende Automaten plant Aruze bereits. Derzeit sollen 20 Spiele für das AC-3 in Entwicklung sein.


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