Der freie Flash-Player Gnash ist in der Version 0.8.8 für Linux und BSD erschienen. Gnash 0.8.8 kann im laufenden Betrieb zwischen den Media-Frameworks Gstreamer und FFMpeg wechseln. Zudem greift Gnash wahlweise auf Cairo, OpenGL und AGG als Renderer zu.
Das Opencast-Projekt hat seine quelloffene Software zur Video- und Audioaufzeichnung von Vorlesungen veröffentlicht. Zusätzlich zur Koordination mehrerer Aufnahmegeräte soll die Software später auch die Suche im aufgezeichneten Material ermöglichen.
Mozilla-Entwickler Chris Pearce hat einen Keyframe-Index für Ogg-Dateien entwickelt und in Firefox integriert. Damit kann schneller in Ogg-Dateien umhergesprungen werden. Derweil mustert Firefox das Videoattribut autobuffer aus.
Googles Mobile App für das iPhone und das iPad von Apple kann nun bei eingehenden E-Mails oder aktuellen Kalenderereignissen dem Benutzer eine Push-Nachricht schicken, auch wenn er die App nicht geöffnet hat.
Google will mit einer neuen Methode gegen bösartige Chrome-Erweiterungen vorgehen. Die Entwickler von Erweiterungen sollen in Zukunft eine Registriergebühr von 5 US-Dollar zahlen.
Eine Sprachsteuerung für Mozillas Firefox hat das Team um Firesay entwickelt. Die Erweiterung erlaubt dem Anwender, Kommandos für Websuchen oder zum Öffnen von Seiten über das Mikrofon zu geben. Maus und Tastatur werden dabei nicht benötigt. Noch steht die Technik aber ganz am Anfang.
Google hat sein Video-Chat-Plugin auch für Linux-Anwender veröffentlicht. Das Video- und Sprach-Plugin von Google Talk steht für Firefox und weitere Mozilla-basierte Browser unter Linux zur Verfügung, etwa Debians Firefox-Variante Iceweasel.
Google hat eine neue Version von Chrome veröffentlicht, um zehn Sicherheitslücken im Browser zu beseitigen. Drei Sicherheitslecks werden als gefährlich eingestuft, von sechs Fehlern geht eine hohe Gefahr aus.
Gamescom Der Headsethersteller Plantronics will sich in Zukunft verstärkt den Bedürfnissen der Spieler widmen. Für den Anfang gibt es in Kooperation mit Dolby ein neues 7.1-Headset mit dem Namen Gamecom 777. Der Konsolenmarkt kommt etwas später.
Gemeinschaft in Version 3.0 ist für die Installation auf Debian 6.0 Squeeze optimiert. In der freien Telefonanlage werden dadurch Anwendungen wie Asterisk oder Hylafax auf dem aktuellen Stand gehalten. Das neue Gruppen- und Rechtekonzept bietet eine granuläre Rechtevergabe.
Adobe hat den angekündigten Patch für die PDF-Applikationen Reader und Acrobat veröffentlicht. Neben dem auf der Black Hat bekanntgewordenen Sicherheitsloch beseitigt der Patch ein zweites Sicherheitsleck. Beide Sicherheitslücken können zur Codeausführung missbraucht werden.
Second Gear hat mit Elements einen Texteditor für Apples iPad und das iPhone vorgestellt, der an den Datenabgleichsdienst Dropbox angebunden werden kann. Damit kann das lästige Synchronisationsprinzip über iTunes umgangen und die Texte mit anderen Rechnern bearbeitet werden.
Eine neue Software für Mobiltelefone soll helfen, Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden. Die Sensoren des Mobiltelefons ermitteln, wie schnell und in welche Richtung sich ein Fußgänger bewegt. Das Gerät sendet diese Informationen an Autos in der Umgebung, deren Fahrer dann auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden.
Microsoft hat eine neue Betaversion der Programmsammlung Windows Live Essentials 2011 veröffentlicht. Dazu gehört auch ein neuer Windows Live Messenger, der den Facebook-Chat unterstützt. Zudem soll der Windows Live Messenger generell schneller als bisher reagieren.
Adobe veröffentlicht erst am 19. August 2010 einen Sicherheitspatch für den Adobe Reader und für Acrobat. Der außerplanmäßige Patch wurde bereits für diese Woche angekündigt, ein genaues Datum war aber noch nicht bekannt.
Die freie Browserengine Webkit wurde im letzten Jahr um Unterstützung für die Mathematical Markup Language (MathML) erweitert. Ab sofort ist die Darstellung von MathML in den aktuellen Nightly-Builds aktiviert.
Der Softwareanbieter Maxicom bietet im Android Market ein Softwarepaket an, mit dem sich die GPS-Standortdaten eines anderen Android-Smartphones unbemerkt überwachen lassen. Auf Seiten des Überwachten wird dazu ein Spiel installiert, das die GPS-Daten an den Ausspäher sendet.
Für das Android-Smartphone Nexus One steht die fertige Version vom Flash Player 10.1 als Download zur Verfügung. Bislang gab es nur eine Betaversion der Software zum Herunterladen. Besitzer anderer Android-Smartphones müssen weiter darauf warten.
Die Gnome-Foundation hat neue Richtlinien für die Vergabe von Copyrights veröffentlicht: Bei der Aufnahme eines neuen Moduls in den Gnome-Desktop muss dessen Copyright sowohl von der Gnome-Foundation als auch vom Release-Team geprüft und bestätigt werden.
Google hat mit Chrome to Phone eine Erweiterung für den Browser Chrome sowie eine Android-Applikation veröffentlicht. Damit lassen sich Informationen aus dem Browser direkt auf ein Android-Smartphone bringen. Ein Link wird dann direkt im Android-Browser geöffnet.
Für Android-Smartphones bietet Google die Applikation Voice Search an. Die Software führt komplexe Sprachbefehle aus, um die Bedienung des Mobiltelefons zu vereinfachen. So kann eine SMS oder eine E-Mail geschrieben werden. Zudem lässt sich ein bestimmter Kontakt anrufen oder zu einer Adresse navigieren.
Microsoft hat begonnen, Einladungen für eine Veranstaltung namens "Beauty of the Web" (Die Schönheit des Web) zu versenden, auf der eine erste Beta des Internet Explorer 9 veröffentlicht werden soll.
Opera 10.61 steht ab sofort als Download zur Verfügung. Die aktuelle Version beseitigt drei Sicherheitslöcher. Ein Sicherheitsleck kann zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden. Zudem wurden etliche Programmfehler korrigiert.
Die Navigationssoftware Skobbler steht in der Version 3.0 für das iPhone im App Store bereit. Mit der neuen Version gab es eine Preissenkung der Software, die auf Kartenmaterial von OpenStreetMap zurückgreift. Skobbler 3.0 unterstützt das Multitasking von iOS 4.
Der RSS-Reader Times von Acrylic Software ist in einer Variante für Apples iPad erschienen. Vormals war die Anwendung nur für Mac OS X erhältlich. Die App zeigt mehrere Feeds parallel an und versucht, optisch einer Tageszeitung nachzueifern.
Der mobile Browser Skyfire steht in der Version 2.3 für die Android-Plattform in einer aktualisierten Beta als Download zur Verfügung. Die aktuelle Version bringt Fehlerkorrekturen, damit vor allem die Wiedergabe von Videos zuverlässiger arbeitet. Auch Youtube-Videos lassen sich nun wieder abspielen.
Mozilla hat die mittlerweile dritte Beta des Browsers Firefox 4 veröffentlicht. Die unterstützt erstmals Multitouch und nutzt eine neue interne Darstellung für Javascript-Werte, was numerische Berechnungen künftig beschleunigen soll.
Google hat eine erste Betaversion seines Browsers Chrome 6 veröffentlicht. Diese wartet mit neuen Funktionen auf und ist wie üblich ein Stück schneller als der Vorgänger.
Zum Patchday in diesem Monat hat Microsoft elf Patches für die Windows-Plattform veröffentlicht, um insgesamt 23 Fehler zu beseitigen. Zudem wurden fünf gefährliche Sicherheitslücken im Internet Explorer und fünf gravierende Sicherheitslöcher in der Office-Software beseitigt. Insgesamt sollen 14 Patches 34 Sicherheitslücken beseitigen.
Nachdem Google in der letzten Woche das Aus für Google Wave verkündete, hat sich eine Gruppe Wave-Nutzer formiert, die um den Erhalt des Dienstes kämpft.
Adobe hat Patches für die Produkte Flash Player sowie Flash Media Server veröffentlicht, um darin befindliche Sicherheitslücken zu schließen. Fünf Sicherheitslücken im Flash Player können zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden. Für Coldfusion hat Adobe einen Hotfix veröffentlicht.
Von Openoffice.org 3.3 steht eine erste Betaversion als Download zur Verfügung. Die neue Version bringt Verbesserungen für die Textverarbeitung, die Tabellenkalkulation und die Präsentationssoftware. So gibt es eine neue Suchleiste, einen optimierten PDF-Export und einen neuen Druckdialog.
Mit dem Erscheinen des Foxit Reader 4.1.1.0805 wird eine gefährliche Sicherheitslücke in der Freetype-2-Bibliothek beseitigt. Die Bibliothek wird auch im PDF-Reader von iOS verwendet. Das Sicherheitsloch sorgte bereits bezüglich Jailbreakme etwa für das iPhone für Schlagzeilen.
Die Chrome-Erweiterung Autonito öffnet Websites automatisch in Googles Incognito-Modus. So soll verhindert werden, dass der Nutzer aus Versehen eine Adresse ansteuert, ohne seine lokalen Surfspuren zu verstecken.
Ein Fehler in Facebook 1.3 für die Android-Plattform sorgte dafür, dass der Akku des Android-Smartphones besonders schnell geleert wurde. Mit einem nachgeschobenen Update für die Facebook-Software soll dieser Fehler korrigiert sein, dafür klemmt es an anderen Stellen.
Das in HTML5 vorgesehene Attribut Buffered gibt Auskunft darüber, welche Teile einer via Video- oder Audiotag eingebetteten Mediendatei bereits heruntergeladen wurden. Firefox kann in aktuellen Entwicklerversionen damit umgehen.
Mozilla Messaging hat den E-Mail-Client Thunderbird in der Version 3.1.2 veröffentlicht. Damit sollen vor allem lästige Programmfehler abgestellt werden. Der E-Mail-Client soll nun generell stabiler arbeiten.
Die britische Regierung setzt auch weiterhin auf den Internet Explorer 6. Ein Umstieg auf andere Browser sei nicht zwingend besser, ein Update auf den Internet Explorer 8 zu zeitaufwendig und teuer.
Auf der US-Sicherheitskonferenz Black Hat wurde ein Sicherheitsloch im Adobe Reader und in Acrobat enthüllt. Adobe will in der Woche ab 16. August 2010 ein außerplanmäßiges Update veröffentlichen, um das Sicherheitsleck zu schließen.
Diesen Monat nimmt sich Microsoft viel vor, der Softwarekonzern will kommende Woche insgesamt 34 Sicherheitslücken in seinen Produkten beseitigen. 14 Patches für Windows, Office und Silverlight sind geplant.
Die Entwickler der freien Browser-Engine Webkit haben in den letzten Monaten einen neuen Parser geschrieben und in Webkit integriert. Dieser soll vor allem die Kompatibilität mit anderen Browsern verbessern.
Kurz vor der Gamescom stellt Logitech ein neues Zubehörset für Computerspieler vor: Das Headset liefert 7.1-Dolby-Surround-Sound, die Maus lässt sich mit oder ohne Kabel nutzen und die Tastatur bietet die "Gamepanel LCD-Anzeige".
Elastix hat seine gleichnamige Asterisk-Distribution in der Version 2.0 veröffentlicht. Neben Telefonie unterstützt die freie Serversoftware auch E-Mail, Instant Messaging, Fax und Videokonferenzen.
Die Mozilla Labs haben eine erste Version von Thunderbird Contacts veröffentlicht. Die Erweiterung basiert auf den Arbeiten an Firefox Contacts und soll das Adressbuch des E-Mail-Clients auf eine neue Stufe stellen.
Animierte SVG-Vektorgrafik und eine tief in den Browser integrierte Javascript-Engine, mit der Microsofts Browser Apples Safari 5 in dessen eigenem Benchmark schlägt, bringt die Platform Preview 4 des Internet Explorer 9 mit. Dabei beschwört Microsoft die Überlegenheit einer durchgehenden Hardwarebeschleunigung.
Google hatte mit Wave Großes vor, wollte einen Nachfolger für E-Mail kreieren. Doch die Akzeptanz der Nutzer blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Die Konsequenz: Google stellt Wave ein.