• IT-Karriere:
  • Services:

Firefox

Keyframe-Index macht Ogg-Dateien schneller

Mozilla-Entwickler Chris Pearce hat einen Keyframe-Index für Ogg-Dateien entwickelt und in Firefox integriert. Damit kann schneller in Ogg-Dateien umhergesprungen werden. Derweil mustert Firefox das Videoattribut autobuffer aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Gezielt einzelne Positionen innerhalb einer Ogg-Datei anzuspringen ist eher langsam, denn es fehlt ein Keyframe-Index, aus dem hervorgeht, an welcher Stelle ein Video konkret abgespielt werden soll, springt ein Nutzer eine bestimmte Stelle auf dem Zeitstrahl an. Der Player muss also die Stelle mit einer Suche eingrenzen, was einen Moment dauern kann. Das gilt insbesondere für Dateien mit variabler Bitrate.

Stellenmarkt
  1. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Pfarrkirchen

Zusammen mit der Xiph Foundation hat Pearce einen Keyframe-Index für Ogg-Dateien entwickelt, der Teil des neuen Metadatenformats Ogg Skeleton 4.0 ist. Zugleich hat Pearce Firefox um Unterstützung für den Keyframe-Index erweitert, so dass aktuelle Nightly-Builds von Firefox 4.0 diesen nutzen und vom Nutzer gewählte Positionen innerhalb eines Videos deutlich schneller anspringen können.

Die aktuelle Version 0.27 von ffmpeg2theora erstellt Ogg-Dateien mit Keyframe-Index und bestehende Ogg-Dateien können mit dem Kommandozeilenwerkzeug OggIndex um entsprechende Angaben erweitert werden. Die ebenfalls von Chris Pearce entwickelte Software steht unter der BSD-Lizenz.

Auch GStreamer unterstützt Ogg-Dateien mit einem Keyframe-Index.

Eine Demodatei, die mit einem aktuellen Nightly-Build von Firefox genutzt werden kann, findet sich unter people.mozilla.com.

Darüber hinaus hat Pearce die Video-Tag-Unterstützung von Firefox um das Attribut Preload erweitert. Dieses bietet mehr Möglichkeiten als das bislang unterstützte Attribut autobuffer, das Firefox 4 nicht mehr unterstützen wird.

Preload lässt sich mit den Werten none, metadata und auto verwenden. Im Fall von none lädt der Browser das betreffende Video nicht, zeigt nur ein Posterimage an, wenn eines im Tag angegeben wurde. Erst wenn der Nutzer die Wiedergabe startet, wird die Videodatei geladen. Die Angabe metadata führt dazu, dass die Metadaten und der erste Frame des Videos geladen und angezeigt werden. Dies ist auch die Standardeinstellung, sollte nichts weiter angegeben werden. Die Variante auto bringt den Browser dazu, möglichst die gesamte Datei automatisch zu laden, sofern der Mediencache des Browsers noch nicht voll ist. Das Verhalten entspricht der Angabe autobuffer.

Details zu der nicht abwärtskompatiblen Veränderung in Firefox erläutert Pearce in einem Blogeintrag.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

Martin F. 02. Feb 2011

Der Bug dazu

Hans Schmucker 24. Aug 2010

Dann läuft bei dir irgendwas schief... die selbe Combo hab ich auf meinem Netbook.

Hans Schmucker 24. Aug 2010

OGG ist nicht wirklich dafür ausgelegt (und schon gar nicht "von Grund auf") was wir ja...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

    •  /