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Formelsprache: Webkit kann MathML

Die freie Browserengine Webkit wurde im letzten Jahr um Unterstützung für die Mathematical Markup Language (MathML) erweitert. Ab sofort ist die Darstellung von MathML in den aktuellen Nightly-Builds aktiviert.
/ Jens Ihlenfeld
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Die aktuelle Version 2.0 der Mathematical Markup Language(öffnet im neuen Fenster), kurz MathML, wurde bereits 2003 vom W3C standardisiert. Dabei handelt es sich um eine XML-Applikation, um mathematische Formeln in Struktur und Inhalt zu beschreiben.

Erstellt wird MathML in aller Regel mit einem Editor, denn das Format ist nicht für Menschen gedacht, sondern um von Computern interpretiert zu werden.

Während Firefox sowie andere auf Mozillas Gecko-Engine basierende Browser sowie Opera MathML seit einiger Zeit zumindest in weiten Teilen unterstützen, konnte Webkit mit MathML bislang wenig anfangen. Erst im Laufe des letzten Jahres haben einige Webkit-Entwickler, allen voran Alex Milowski und François Sausset, die Browserengine um MathML-Unterstützung erweitert.

In den aktuellen Nightly-Builds von Webkit(öffnet im neuen Fenster) wurde die Unterstützung von MathML standardmäßig aktiviert(öffnet im neuen Fenster), so dass damit ab sofort entsprechende Dokumente angezeigt werden können. Es ist davon auszugehen, dass auf Webkit basierende Browser wie Chrome oder Safari demnächst also ebenfalls MathML darstellen können. Eine auf Webkit zugeschnittene MathML-Demo findet sich unter webkit.org(öffnet im neuen Fenster).


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