Microsoft-Patchday

Microsoft schließt 18 gefährliche Sicherheitslücken

Zum Patchday in diesem Monat hat Microsoft elf Patches für die Windows-Plattform veröffentlicht, um insgesamt 23 Fehler zu beseitigen. Zudem wurden fünf gefährliche Sicherheitslücken im Internet Explorer und fünf gravierende Sicherheitslöcher in der Office-Software beseitigt. Insgesamt sollen 14 Patches 34 Sicherheitslücken beseitigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft-Patchday: Microsoft schließt 18 gefährliche Sicherheitslücken

Im Internet Explorer muss Microsoft gleich fünf gefährliche Sicherheitslecks beseitigen, über die sich Schadcode ausführen lässt. Ein weiteres Sicherheitsloch kann zum Ausspähen vertraulicher Daten missbraucht werden. Alle sechs Sicherheitslücken im Internet Explorer sollen mit einem Patch geschlossen werden.

Inhalt:
  1. Microsoft-Patchday: Microsoft schließt 18 gefährliche Sicherheitslücken
  2. Sicherheitsloch in TLS-/SSL-Funktionen wird geschlossen
  3. Gefährliche Sicherheitslücken in Silverlight

Die XML Core Services 3.0 von Windows weisen ein gefährliches Sicherheitsloch auf, über das sich beliebiger Programmcode ausführen lässt. Ein Opfer muss lediglich dazu verleitet werden, eine entsprechend manipulierte Webseite zu öffnen. Der Patch für alle Windows-Versionen soll das Sicherheitsleck schließen.

Gefahr beim Öffnen von Mediadateien

Ein ebenfalls als gefährlich eingestuftes Sicherheitsloch betrifft die Directshow-Funktionen in Windows. Der eigentliche Fehler befindet sich im MPEG-Layer-3-Audiocodec, so dass dieser auftritt, wenn Dateien darüber abgespielt werden. Ein Angreifer kann entweder eine entsprechend präparierte Datei verteilen oder diese per Streaming anbieten. Wird diese dann unter Windows XP oder Windows Server 2003 geöffnet, kann beliebiger Programmcode ausgeführt werden. Mit dem bereitgestellten Patch soll der Fehler abgestellt werden.

Auch der Cinepack-Codec von Windows XP, Vista und 7 weist ein gefährliches Sicherheitsloch auf. Der Fehler erlaubt das Ausführen beliebigen Codes und kann ausgenutzt werden, indem einem Opfer eine entsprechend präparierte Mediendatei zum Öffnen vorgelegt wird. Der veröffentlichte Patch soll den Fehler korrigieren.

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Sicherheitsloch in TLS-/SSL-Funktionen wird geschlossen 
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