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Gnome: Neue Richtlinien bei der Copyright-Vergabe

Die Gnome-Foundation hat neue Richtlinien für die Vergabe von Copyrights veröffentlicht: Bei der Aufnahme eines neuen Moduls in den Gnome-Desktop muss dessen Copyright sowohl von der Gnome-Foundation als auch vom Release-Team geprüft und bestätigt werden.
/ Jörg Thoma
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Mit den neuen Richtlinien soll bei der Aufnahme neuer Module in Gnome die Frage des Copyrights durch zwei Gremien geklärt werden: das Release-Team und die Gnome-Foundation. Handlungsbedarf sahen die Entwickler, nachdem das Release-Team mit einer Copyright-Frage konfrontiert wurde, die auch nichttechnische Fragen aufwarf. Das Team fühlte sich "unbehaglich", eine entsprechende Entscheidung zu treffen und bat die Gnome-Foundation um Rat.

Die Entscheidungen künftig von beiden Gremien absegnen zu lassen, spiegele die Meinung der gesamten Community wider, sagte der Leiter des Release-Teams Vincent Untz in einer E-Mail.

Die Gnome-Foundation hat bereits klare Richtlinien, unter welche Lizenz eine Komponente des Gnome-Desktops gestellt werden kann. Unter anderem soll dabei berücksichtigt werden, dass Gnome durch die Vergabe von Copyrights nicht in eine Hand gerät. Außerdem sollen es die Lizenzen ermöglichen, dass Gnome auch um proprietäre Komponenten erweitert werden kann.


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