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Google-Erweiterung: Automatisch privat unterwegs

Die Chrome-Erweiterung Autonito öffnet Websites automatisch in Googles Incognito-Modus. So soll verhindert werden, dass der Nutzer aus Versehen eine Adresse ansteuert, ohne seine lokalen Surfspuren zu verstecken.
/ Andreas Donath
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Nach der Installation von Autonito muss der Anwender eine Liste mit URLs hinterlegen, die fortan nur noch im Chrome-Privatmodus angesurft werden. Wird die Adresse später eingegeben, öffnet sich ein neues Browserfenster im Incognito-Modus.

Die Erweiterung ist jedoch noch stark verbesserungswürdig. Zum einen kann die Liste nicht verdeckt, passwortgesichert oder gar verschlüsselt werden. Zum anderen besitzt Autonito keine Möglichkeit, Platzhalter (Wildcards(öffnet im neuen Fenster)) bei den URLs zu vergeben. So lassen sich zum Beispiel Subdomains nur mit erheblichem Aufwand manuell erfassen.

Wer die Autonito(öffnet im neuen Fenster) ausprobieren will, kann sie mit einer aktuellen Chrome-Version aus der Chrome-Extensions-Galerie herunterladen.

Allzu sehr sollte sich der Benutzer aber auf die Sicherheit des Privatmodus der Browser allgemein nicht verlassen. Aus einer Studie(öffnet im neuen Fenster) der Universität Stanford (PDF(öffnet im neuen Fenster)) geht hervor, dass die Browser Internet Explorer 8, Firefox 3.5, Chrome 5 und Safari 4 die privaten Daten nur unzureichend schützen können. So verbleiben je nach Browser Surfspuren wie Bookmarks, heruntergeladene Dateien, aber auch Sicherheitszertifikate auf der Festplatte. Auch einige Browser-Erweiterungen sind wahre Datensammler und stören sich nicht am aktivierten Privatmodus.


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