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Thunderbird Contacts: Neue Adressbuchgeneration für Mozillas E-Mail-Client

Die Mozilla Labs haben eine erste Version von Thunderbird Contacts veröffentlicht. Die Erweiterung basiert auf den Arbeiten an Firefox Contacts und soll das Adressbuch des E-Mail-Clients auf eine neue Stufe stellen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Erweiterung Contacts erlaubt es, Kontaktdaten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, Twitter oder Plaxo beziehungsweise E-Mail-Diensten wie Yahoo oder Google Mail zu importieren. Auch native Adressbücher, beispielsweise das von Mac OS X, kann Contacts einbeziehen.

Dabei versucht Contact, die im Web eingesammelten Daten zusammenzuführen und die Daten zu einem Kontakt aus unterschiedlichen Quellen in einem Eintrag zu bündeln. Klickt man auf die Absenderadresse einer eingehenden E-Mail, kann eine Seite zu diesem Kontakt aufgerufen werden, die Contacts automatisch mit allen Informationen füllt, die es in den unterstützten Webseiten findet – vorausgesetzt, der Zugang zu diesen Seiten wurde zuvor eingerichtet.

Bryan Clark zeigt Thunderbird Contacts
Bryan Clark zeigt Thunderbird Contacts (02:33)

Das so erstellte einheitliche Adressbuch kann anschließend auch exportiert werden, um die Daten in anderen Programmen zu nutzen.

In kommenden Versionen der Thunderbird-Erweiterung will dessen Entwickler Bryan Clark neue Wege zur Organisation der Kontakte ausprobieren. Derzeit gibt es nur eine einfache Liste beziehungsweise eine Visitenkartenansicht.

Thunderbird Contacts(öffnet im neuen Fenster) steht ab sofort in einer ersten Version unter mozillalabs.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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