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E-Mail-Nachfolger

Google stellt Wave ein

Google hatte mit Wave Großes vor, wollte einen Nachfolger für E-Mail kreieren. Doch die Akzeptanz der Nutzer blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Die Konsequenz: Google stellt Wave ein.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Mail-Nachfolger: Google stellt Wave ein

Wave sorgte bei der ersten Vorstellung auf der Google I/O 2009 für viel Aufsehen. Es war der Versuch, einen modernen Nachfolger für E-Mail zu kreieren, mit offenen Protokollen und Schnittstellen sowie einer weitgehend als Open Source freigegebenen Software. Dabei sollte E-Mail mit Instant Messaging verschmelzen, in Echtzeit abgewickelt werden und Spam per Prinzip ausgeschlossen werden. Zur Google I/O im Mai 2010 öffnete Google den Betatest von Wave für alle interessierten Nutzer.

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Entweder Wave werde ein großer Erfolg oder grandioser Fehlschlag, lautete die Einschätzung des Wave Teams schon damals. Nun kommt das Aus. Zwar hätten diverse Anwendungen gezeigt, wozu die Technik in der Lage ist, doch bei den Nutzern kam Wave nicht annähernd so gut an wie erhofft, von einer kleinen Schar loyaler Fans abgesehen.

Daher entschied Google, Wave nicht länger als eigenständiges Produkt weiterzuentwickeln. Die Website soll noch mindestens bis Jahresende weitergepflegt werden. Zentrale Teile des dahinterliegenden Codes sowie die Wave zugrundeliegenden Protokolle sind bereits Open Source, so dass andere diese auch in Zukunft einsetzen können. Darüber hinaus will Google seinen Nutzern noch Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Daten aus Wave "befreien" können.

  • Behandlung von Dateien
  • Webclient von Google Wave
  • Kommunikation über das Google Wave Federation Protocol
  • Serverarchitektur von Wave
  • Operational Transforms können sehr komplex werden.
  • Ausrichtung am Serverpfad spart Ressourcen
Webclient von Google Wave

"Wave hat uns viel gelehrt und wir sind stolz auf das Team dafür, wie sie die Grenzen der Informatik erweitert haben. Wir sind gespannt darauf, was sie als Nächstes entwickeln werden", kommentiert Google-Vize Urs Hölzle in einem Blogeintrag.



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Trillidan 11. Aug 2010

Ehm und was hat das Google OS mit Google Waves zu tuhen?

Shybee 06. Aug 2010

zurück zum Thema. GOOGLEWAVE IST TOLL! Wir haben damit immer unsere Informatik...

google und verizon 05. Aug 2010

Danke für die Beispiele und Bestätigung der Theorie-Ideen über sinnvollen Einsatzzweck...

LordPinhead 05. Aug 2010

Sinn hinter Wave war es aber auch, das mehrere Wave Server zusammenarbeiten können. Ich...

Andrew Sittermann 05. Aug 2010

Das ist wirklich schade. Die Echtzeit-Multi-User Apps von Google Wave haben eine gro...


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