Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Jugendschutz

Jugendschutz und Onlinespiele: Mindeststandards statt USK?

KJM äußert sich in ihrem Tätigkeitsbericht über Jugendschutz bei Onlinespielen. Die USK untersucht jedes Computerspiel auf seine Alterstauglichkeit - aber nur, wenn es auf DVD oder einem "festen" Trägermedium in den Handel kommt. Onlinespiele werden derzeit nicht geprüft. Das soll sich nach dem Willen der zuständigen Jugendschützer ändern.

"VDVC": Computerspieler gründen eigene Interessenvertretung

Derzeit laufen nach Verbandsangaben erste Gespräch mit Spielefirmen. Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler - oder kurz VDVC: So heißt eine neue Interessenvertretung, die unter anderem das Bild der Spieler in der Öffentlichkeit mitprägen möchte. Erste Kooperationspartner sind ein Counter-Strike-Clan und Gemeinschaften von Linux-und Wii-Fans.

Grüne kritisieren "Killerspiel"-Verbotsforderungen

Fraktion ist gegen Verbot wegen Gewalt, aber für Vorsicht wegen Spielesucht. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat sich unter dem Titel "Killerspiele - eine unendliche Geschichte" zu Wort gemeldet. In dem Beitrag fordert die Fraktion eine Versachlichung der Diskussion und die Förderung von Nachwuchsentwicklern.

Hersteller liefern Computer in China mit Filtersoftware aus

Einer Bitte der Regierung wird von Herstellern offenbar nachgekommen. Sie müssen nicht, aber sie tun es trotzdem: Mehrere asiatische Computerhersteller liefern ihre Rechner in China mit dem Filterprogramm "Green Dam Youth Escort" aus. Eines der Unternehmen begründet das damit, die Behörden hätten darum gebeten.

Computerspieler planen Demonstrationen

Initiative protestiert gegen Aussagen von Politikern und Jugendschützern. In Berlin, Köln und Karlsruhe treffen sich am kommenden Wochenende Computerspieler, um für ihr Hobby und gegen ein mögliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Actioncomputerspielen zu demonstrieren.

Barack Obama: "Stellt die Xbox weg"

Amerikanischer Präsident erinnert Eltern an ihre Verantwortung. US-Präsident Barack Obama hat Eltern in einer Rede aufgefordert, darauf zu achten, dass ihre Kinder nicht allzu viel Zeit mit Videospielen verbringen und als Beispiel die Xbox genannt. Hersteller Microsoft hat reagiert.
undefined

Über 50.000 zeichnen Onlinepetition Action-Computerspiele

Mitzeichner erzwingen Anhörung im Petitionsausschuss. Die erste Hürde ist genommen: 50.000 Mitzeichner haben die Onlinepetition "Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" unterschrieben. Damit wird es zu einer Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages kommen - nach Informationen von Golem.de allerdings erst im Jahr 2010.
undefined

"Ein Verbot von Action-Computerspielen geht zu weit"

Ein Gespräch mit Peter Schleußer, Initiator der Petition "Action-Computerspiele". Peter Schleußer hat die Onlinepetition eingereicht, die sich "gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" richtet. Golem.de sprach mit ihm über seine Beweggründe und über den Begriff Killerspiele.
undefined

Onlinepetition "Killerspiele": Mehr als die Hälfte geschafft

Mehr als 27.000 Mitzeichner gegen Forderungen der Innenminister. Die E-Petition "Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" ist auf dem Weg zum Erfolg: Nach drei Tagen haben mehr als 27.000 Bürger ihre Unterstützung bekundet. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass es zu einer formalen Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages kommt.
Die Golem Newsletter : Das Wichtigste für Techies und IT-Leader auf einen Blick. Jetzt abonnieren
undefined

Onlinepetition gegen Verbot von "Action-Computerspielen"

Förderung von Computerspielen und Streichung von Begriff "Killerspiel" gefordert. Computerspieler wehren sich gegen die Diffamierung als "Killerspieler" und gegen ein möglicherweise drohendes Herstellungs- und Verbreitungsverbot der Spiele: Auf der offiziellen Petitionsseite des Deutschen Bundestages können sie eine Onlinepetition unterschreiben, die bereits über 3.000 Mitzeichner gefunden hat.
undefined

Bioware-Chef will Spiele ohne Kämpfe

Rollenspielspezialisten von Bioware über Gewalt in Spielen. Wie wichtig sind Gewalt und Kämpfe für Computerspiele? Geht es auch ohne? Diese Frage beschäftigt nicht nur Politiker und Jugendschützer, sondern offenbar auch Designer. Jetzt haben sich die Chefs von Bioware zu dem Thema geäußert.
undefined

Tagung Online- und Spielesucht - Blizzard verweigert sich

Bei Jahrestagung der Drogenbeauftragten stand World of Warcraft im Mittelpunkt. Wie gefährlich sind Online- und Spielesucht? Um diese Frage ging es bei der Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Kein anderes Programm stand dabei so im Mittelpunkt von Kritik und Diskussion wie World of Warcraft - ausgerechnet dessen Hersteller Blizzard verweigerte sich dem Dialog.

China verschiebt Einführung von Filtersoftware

Regierung verschiebt umstrittenen Pornofilter auf unbestimmte Zeit. Das zuständige Ministerium in Peking hat am Abend vor der Einführung die Filtersoftware "Green Dam Youth Escort" gestoppt. Die offizielle Begründung lautet, dass einige Hersteller mehr Zeit brauchten, um ihre Computer damit auszurüsten.

Chinas Surfer wollen aus Protest dem Netz fernbleiben

Prominenter Künstler ruft zum Onlineprotest gegen Green Dam auf. Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat seine Landsleute aufgerufen, am 1. Juli 2009 das Internet nicht zu nutzen. Ab diesem Tag muss allen in China verkauften Computern das Filterprogramm "Green Dam - Youth Escort" beigelegt werden, dem Kritiker nachsagen, es filtere nicht nur jugendgefährdende Inhalte.

China: Einsatz von Filtersoftware "nicht verpflichtend"

Hersteller müssen Software dem Computer nur beilegen. Die chinesische Regierung hat sich Protesten gegen die Filtersoftware Green Dam offensichtlich gebeugt. Die Software müsse Computern lediglich beigelegt werden, der Nutzer entscheide selbst, ob sie installiert werde. Der Pflichteinsatz sei ein Missverständnis gewesen, sagte ein Sprecher des zuständigen Ministeriums.

Chinesische Filtersoftware gefährdet Computer

Nutzer in China sind gegen die zwangsweise Installation von Filtersoftware. Drei amerikanischen Informatiker haben gravierende Sicherheitslücken in der Filtersoftware gefunden, die künftig auf chinesischen Computern vorinstalliert werden soll. Unterdessen regt sich in China Widerstand gegen die Zwangsmaßnahme der Regierung.

Chinesische Regierung verteidigt Filtersoftware

Filtersoftware soll Pornografie blockieren und Internet sauber halten. In einer Pressekonferenz hat ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums die Installation von Filtersoftware auf neuen Computern, die ab dem 1. Juli 2009 obligatorisch ist, verteidigt. Das Programm sei ein Pornofilter, der dazu diene, das Internet sauber zu halten. Erste Tests bestätigen diese Angaben.

Das Internet - Risiko oder Chance?

EU-weites Sozialfoschungsprojekt zu Chancen und Risiken der Internetnutzung. Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojektes wollen Sozialwissenschaftler herausfinden, welche Chancen und Risiken Kinder und Eltern in der Internetnutzung sehen. Für die Studie wollen die Wissenschaftler tausende Interviews in fast allen EU-Ländern führen.

Chinesische Mauer bald auch in PCs

Hersteller müssen Web-Zensur-Software liefern. Ab 1. Juli 2009 müssen alle in China verkauften PCs mit einer Web-Zensur-Software ausgeliefert werden. Das hat die chinesische Regierung laut einem Bericht des Wall Street Journal verfügt.

Widerstand gegen Gewaltspieleverbot

Kulturrat und Computerspieler warnen vor Einschränkung der Meinungsfreiheit. Gegen das bei der Innenministerkonferenz angekündigte Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Gewaltspielen formiert sich Widerstand: Der Deutsche Kulturrat sieht die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit gefährdet. Spieler und Spielemedien planen Petitionen und rufen dazu auf, sich an Politiker zu wenden.

Innenminister fordern Gewaltspielverbot

Die Folgen von Winnenden. Deutschland soll sicherer werden - die Innenminister der Bundesländer wollen das auch durch ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen erreichen. Diese Forderung müsste so schnell wie möglich umgesetzt werden, so ihre Forderung.
undefined

Crytek kündigt Crysis 2 an

Ego-Shooter soll auch für Konsolen erscheinen. Das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek kündigt eine Fortsetzung des Ego-Shooters Crysis an. Der basiert auf der Cryengine 3 und wird nicht nur für Windows-PC, sondern auch für Xbox 360 und Playstation 3 auf den Markt kommen. Eine Premiere für die Reihe.
undefined

Interview: Eltern-LANs verringern die Generationenkluft

Eltern-LAN-Veranstalter Arne Buss im Gespräch mit Golem.de. Politiker schimpfen über "Killerspiele", Eltern sorgen sich wegen Counter-Strike. Dabei wissen viele Eltern und Lehrer nicht genau, was in solchen Spielen passiert. Eltern-LANs sollen da Abhilfe schaffen. Arne Busse, ein Organisator von Eltern-LANs, erklärte Golem.de das Konzept.

Computerspieler planen Demonstration in Karlsruhe

"Demonstration für Jugendkultur" am Tag des abgesagten E-Sport-Turniers IFNG. Nachdem politischer Druck in Karlsruhe zur Absage einer E-Sport-Veranstaltung geführt hat, planen Computerspieler eine "Demonstration für Jugendkultur" in der badischen Stadt. Sie soll an dem Tag stattfinden, an dem das E-Sport-Turnier geplant war.
undefined

Turtle sagt E-Sport-Turnier in Karlsruhe ab (Update)

E-Sport-Veranstalter Turtle spricht von "schwerem Generationenkonflikt". Nur wenige Stunden vor einer Gemeinderatssitzung hat Turtle Entertainment eine für Anfang Juni 2009 geplante E-Sport-Veranstaltung in Karlsruhe abgesagt. In der badischen Stadt war das Turnier heftig umstritten, mehrere Parteien und Bürgerinitiativen hatten dagegen mobilgemacht.

Schwarzeneggers Regierung kämpft gegen "Killerspiele"

Kalifornien will mit Jugendschutzgesetz vor Obersten Gerichtshof ziehen. Die von Arnold Schwarzenegger geführte Regierung von Kalifornien - der Staat ist Heimat vieler Entwicklerstudios und Ort der Branchenmesse E3 - will vor dem höchsten US-Gericht für eine Verschärfung des Jugendschutzes kämpfen. Auch in der Schweiz gibt es eine Initiative für mehr Jugendschutz.
undefined

Rebellion arbeitet an neuem "Aliens vs. Predator"-Spiel

Drei Kampagnen und Multiplayer-Modus mit Marine, Alien und Predator geplant. Endlich - die Computerspielepresse kann mal wieder das Aliens-Filmzitat "Im Weltall hört Dich keiner Schreien..." aus der Mottenkiste holen: Das britische Entwicklerstudio Rebellion kündigt ein neues Actionspiel im Universum von Aliens vs. Predator an.
undefined

Intel Friday Night Games: Der Kampf um die Schwarzwaldhalle

Karlsruher Politiker streiten um E-Sport-Veranstaltung. Ausgerechnet im sonst so friedlichen Karlsruhe eskaliert der Streit um die "Killerspiele": Nachdem der Oberbürgermeister eine E-Sport-Veranstaltung in der Schwarzwaldhalle erlaubt hatte, streiten sich die Politiker - die örtliche CDU will die Veranstaltung sogar mit einem Ultimatum verhindern.
undefined

NHL 10: Fliegende Fäuste in der Ego-Perspektive

EA Sports setzt für sein nächstes Hockey-Sportspiel auf Keilereien. Gerät bald auch das einst so friedliche Genre der Sportspiele ins Visier der Jugendschützer? Für NHL 10 kündigt EA Sports in einer Pressemitteilung den "härtesten Schlittschuhlauf aller Zeiten" an sowie Kämpfe in der Ego-Perspektive.
undefined

Logos für Altersfreigabe bei Spielen neu gestaltet

USK-Logos erinnern ab Juni 2009 an Altersfreigabesymbole der Filmwirtschaft. Ab Juni 2009 prangen sie in Deutschland nach und nach auf allen Computerspielverpackungen: die neuen Logos mit den Alterskennzeichen der USK. Neue Grafik und geänderte Beschriftung sollen für Verständlichkeit und Akzeptanz sorgen.
undefined

Bayerische Regierung will Reform des USK-Prüfverfahrens

Erkenntnisse über Onlinespielesucht sollen in Prüfung berücksichtigt werden. Das bayerische Kabinett unter Ministerpräsident Horst Seehofer verlangt offiziell eine Reform der Prüfverfahren, mit denen die USK Altersfreigaben für Computerspiele vergibt. Sozialministerin Haderthauer will die Möglichkeiten der BPjM erweitern, Programme auf den Index zu setzen.

Karlsruher Bürgermeister sagt E-Sport-Turnier nicht ab

E-Sport-Veranstaltung darf in Verbund mit Eltern-LAN stattfinden. Trotz Druck durch den Innenminister von Baden-Württemberg hat der Karlsruher Bürgermeister eine E-Sport-Veranstaltung nicht abgesagt. Ausschlaggebend sei gewesen, dass zeitgleich eine Informationsveranstaltung für Eltern stattfindet.

Red Orchestra 2: Shooter mit Wehrmachtskampagne

Ego-Shooter spielt in Stalingrad in den Jahren 1942 und 1943. Tripwire Interactive kündigt für Red Orchestra 2 unter anderem eine Kampagne an, in der Spieler als Mitglied der Wehrmacht in den Krieg ziehen können. Der Ego-Shooter mit dem Untertitel Heroes of Stalingrad schickt Spieler im Zweiten Weltkrieg an die Ostfront.
undefined

Bild-Zeitung: CSU will World of Warcraft verbieten

Bayerische Staatsregierung will erneut über Jugendschutz beraten. CSU-Sozialministerin Haderthauer hat mit "Bild" gesprochen und angeblich ein Verbot von World of Warcraft gefordert. Tatsächlich will die Politikerin aber dafür sorgen, dass "Spielesucht" bei Prüfungen der USK berücksichtigt wird. Laut Golem.de-Informationen berät das bayerische Kabinett am 5. Mai 2009 über das Thema.
undefined

Konami lehnt Kriegsspiel Six Days in Fallujah ab

Publisher distanziert sich von Kriegsspiel und veröffentlicht es nicht. Eigentlich wollte Konami das Irak-Kriegsspiel Six Days in Fallujah veröffentlichen, nun macht der Publisher nach Protesten einen Rückzieher. Die Entwickler des Programms müssen sich einen neuen Publisher suchen. Finanzielle Ressourcen dazu sollten vorhanden sein - der CIA ist an dem Studio beteiligt.

Politiker verhindern auch Intel Friday Night Game Nürnberg

Hannover als Ausweichstadt für eSport-Veranstaltung. Auf anhaltenden politischen Druck musste nun auch in Nürnberg ein Intel Friday Night Game abgesagt werden. Damit fällt auch das zugehörige Eltern-LAN flach, mit dem interessierte Eltern im Rahmen der Veranstaltung über das oft missverstandene Hobby ihres Nachwuchses informiert werden sollten.
undefined

Zukunftsforscher Horx und das WoW-Phänomen

Quo Vadis "Spieler von World of Warcraft entwickeln Führungsqualitäten". Onlinerollenspiele sind nicht nur Daddelkram - sondern haben langfristige Auswirkungen auf unser Leben. Zukunftsforscher Matthias Horx hat auf der Entwicklerkonferenz darüber gesprochen, welche gesellschaftlichen Auswirkungen er von World of Warcraft erwartet.
undefined

Order of War: Mit Wehrmacht und USK-Freigabe nach Russland?

Square-Enix stellt Strategiespiel für westliche Zielgruppen vor. Ein japanischer Spielekonzern macht ein Echtzeitstrategiespiel, in dem sich deutsche Truppen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs in Schlachten zur Rückeroberung von Russland schicken lassen? Zusätzlich pikant: Ein USK-Logo auf der offiziellen Webseite spiegelt eine Freigabe durch Jugendschützer vor.
undefined

Six Days in Fallujah: CIA-Firma produziert Irak-Kriegsspiel

Actionspiel will sechs Tage einer Schlacht aus dem Irak-Krieg nachinszenieren. Mit Konami als Publisher entwickelt Atomic Games ein Actionspiel auf Basis einer Schlacht, die im Rahmen des Irak-Krieges stattgefunden hat. Pikant: Ein Investor des Entwicklerstudios ist der amerikanische Geheimdienst CIA.

Eltern sehen eigene Verantwortung für Spiele-Jugendschutz

Laut neuer Studie nehmen viele Eltern den Jugendschutz bei Spielen ernst. Wer soll die Jugend vor Computerspielen schützen, die nicht für sie geeignet sind - bayerische Politiker, Pädagogen oder die Eltern? Beim Branchentreff Munich Gaming 2009 hat Microsoft eine Studie vorgestellt, laut der Eltern die Verantwortung bei sich sehen.

Spieleverbände fordern Entschuldigung von Herrmann

Bayerischer Innenminister erzürnt die Spielebranche. Die deutschen Spieleverbände G.A.M.E., BIU und ESB fordern vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann eine offizielle Entschuldigung. Der CSU-Politiker hatte in einer Pressemitteilung Spiele wie Ego-Shooter mit Kinderpornografie und Drogen gleichgesetzt - und damit Spielebranche und Spieler kriminalisiert.

CDU NRW spricht Bayerns Innenminister Medienkompetenz ab

Drogen, Kinderpornos, Spiele und Medienkompetenzdefizite. Als "vollkommen unangemessen" wies Thomas Jarzombek, der medienpolitische Sprecher der CDU Nordrhein-Westfalen, den Vergleich von Computerspielen und Kinderpornografie zurück. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte damit die Spielebranche brüskiert.

Bayerns Innenminister vergleicht Spiele mit Kinderpornos

Stigmatisierung der Spielebranche seitens CSU-Politikern nimmt an Schärfe zu. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat in einer Pressemitteilung die Spielebranche auf eine Stufe mit Kinderschändern und Drogendealern gestellt. Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern und Vorsitzender der CSU, blieb zudem der Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises 2009 fern.

ESL: "Stuttgart hat den Dialog nicht gesucht"

Intel Friday Night Game findet nicht statt. Das für den 27. März 2009 geplante E-Sports-Turnier im Rahmen eines "Intel Friday Night Game" in Stuttgart wird nicht stattfinden. Nach einer Absage durch die Stadt bestätigte das die Liga ESL. Zugleich beklagen die Veranstalter, die Kommune habe sich wenig kooperativ gezeigt.

Stuttgart verbietet E-Sport-Turnier der ESL

"Diese Veranstaltung können wir derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren". Die Stadt Stuttgart und örtliche Veranstalter haben das "Intel Friday Night Game" der "Electronic Sports League" (ESL) abgesagt, das am 27. März 2009 in Stuttgart stattfinden sollte. Begründung: Rücksichtnahme auf die Opfer des Amoklaufs von Winnenden.

Bundespräsident gegen gewalthaltige Computerspiele

Köhler sieht nicht nur die Eltern, sondern auch den Staat in der Pflicht. Bei seiner Trauerrede während der Gedenkfeier für die Opfer des Amoklaufs in Winnenden, bei dem 16 Menschen einschließlich des Täters zu Tode kamen, hat sich Bundespräsident Horst Köhler auch zum Thema Computerspiel geäußert. Er lehnt Spiele mit Gewalt ab, fordert aber kein Verbot.