Order of War: Mit Wehrmacht und USK-Freigabe nach Russland?

Wie das Logo dort gelandet ist, ist unklar. Auf Nachfrage von Golem.de sagte die USK, sie könne vor der offiziellen Veröffentlichung eines Spiels normalerweise keine Auskünfte darüber geben, ob es bereits geprüft wurde. Das soll die Publisher vor Geschäftseinblicken neugieriger Konkurrenten schützen. Im Fall von Order of War lässt sich eine Prüfung durch die Jugendschützer aber ausschließen. Außerdem befindet sich Order of War mitten in der Entwicklungsphase und deshalb nicht in einem Zustand, der eine Beurteilung durch die USK erlaubt. Square-Enix war für einen Kommentar bislang nicht erreichbar.
In Order of War soll der Spieler das Kommando über eine komplette Armee inklusive Bodentruppen, Artillerie, Panzerdivisionen und Luftstreitkräften mit bis zu tausend Einheiten erhalten. Der Einzelspielermodus besteht aus zwei Kampagnen, neben dem Wehrmachtfeldzug in Russland können Echtzeitgeneräle auch mit amerikanischen gegen deutsche Truppen kämpfen. Die Missionen basieren laut Hersteller auf historischen Schlachten des Jahres 1944. Außerdem sind mehrere Multiplayermodi geplant.
Der japanische Spielekonzern Square-Enix versucht derzeit verstärkt, in westlichen Spielemärkten Fuß zu fassen. Order of War wird von den britischen Strategiespielexperten Wargaming.net programmiert und soll im Herbst 2009 auf den Markt kommen. Ein kleines Detail verrät übrigens, dass Square-Enix noch nicht ganz im Geschäft mit Programmen für Windows-PCs angekommen zu sein scheint: In der offiziellen Pressemitteilung umschreibt das Unternehmen den europäischen Markt mit dem konsolentypischen Begriff "Pal-Territorien" .



