Abo
  • Services:
Anzeige

Eltern sehen eigene Verantwortung für Spiele-Jugendschutz

Laut neuer Studie nehmen viele Eltern den Jugendschutz bei Spielen ernst

Wer soll die Jugend vor Computerspielen schützen, die nicht für sie geeignet sind - bayerische Politiker, Pädagogen oder die Eltern? Beim Branchentreff Munich Gaming 2009 hat Microsoft eine Studie vorgestellt, laut der Eltern die Verantwortung bei sich sehen.

74 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass sie selbst für den Schutz ihrer Kinder vor möglicherweise gefährdenden Inhalten in Computerspielen verantwortlich sind. Erst in zweiter Linie nennen sie Hersteller und Handel. 88 Prozent der Eltern gaben in einer Studie an, regelmäßig selbst zu kontrollieren, welche Spiele ihr Kind nutzt. Als Entscheidungsgrundlage dafür, welche Videospiele ihre Kinder spielen dürfen, dient bei knapp 90 Prozent der Befragten die Altersfreigabe. Auch vielfach genannt wurden das eigene Ausprobieren der Spiele (45 Prozent), der Rat von Verwandten und Freunden (39 Prozent) sowie Medienberichte - allgemein und über konkrete Spiele (35 beziehungsweise 31 Prozent).

Anzeige

Das steht in einer Studie, die im Auftrag von Microsoft am 3. April 2009 beim Branchentreff Munich Gaming 2009 präsentiert wurde. Durchgeführt hat sie das Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität München. Dazu wurden in einer bundesweit repräsentativen Stichprobe Eltern mit Kindern im Alter zwischen sechs und 16 Jahren befragt.

Ab dem Alter von zwölf Jahren darf mehr als die Hälfte der Jugendlichen (55 Prozent) selbst entscheiden, welche Spiele sie spielt. Der Einfluss, den die Eltern auf Kauf und Spielenutzung ausüben, nehme ebenso wie die Kenntnis der genutzten Spiele mit zunehmendem Alter der Kinder ab. Das gleiche Bild zeigt sich im Bereich der Social Communitys: Ab zwölf Jahren ist der Großteil der Jugendlichen Mitglied einer Social Community. Nur knapp die Hälfte der befragten Eltern weiß, welche Informationen ihr Kind in der Social Community veröffentlicht hat und wer potenziell darauf zugreifen kann.

"Altersfreigaben sind ein grundlegender Schutzparameter der Produkteinstufung digitaler Medien. Allerdings können sie natürlich nur insofern vor ungeeigneten Inhalten schützen, wie sie auch akkurat umgesetzt werden", kommentierte Oliver Kaltner, Chef der Abteilung Entertainment & Devices bei Microsoft, die Studie. "Microsoft Deutschland möchte Eltern und Lehrer bei dieser Aufgabe unterstützen und gibt ihnen mit den Jugendschutzeinstellungen bei Xbox 360 und Windows Vista alle dafür notwendigen Grundlagen und technischen Hilfsmittel in verständlicher Weise an die Hand. Darüber hinaus ist der kontinuierliche Dialog zwischen Eltern und Kindern über Hintergründe von eventuellen Verboten oder Einschränkungen von großer Bedeutung, um Jugendlichen zu zeigen, dass ihre Wünsche ernst genommen werden. Um dies umsetzen zu können, sollten Eltern sich mit der Lebenswelt ihrer Kinder - und dazu gehören nun einmal Videospiele und Social Communitys - auch selbst eingehend beschäftigen."


eye home zur Startseite
soisdasoder 06. Apr 2009

(ironie)...Adam und Eva...(/ironie)

M.Kessel 05. Apr 2009

Ja, kann ich nzr zustimmen. Es wir immer abstruser was für Vorschläge von diesen Herren...

Captain 04. Apr 2009

was mir bei dem Kommentar am meisten aufgestossen, auf den ich geantwortet habe, ist der...

Captain 04. Apr 2009

Das grösste Problem ist der Umstand, das das Land im wahrsten Sinne des Wortes schwarz...

Captain 04. Apr 2009

Vollidiot, mehr fällt mir dazu nicht ein... Grade das alles hinterfragen müssen, ist das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  2. Papierfabrik Louisenthal GmbH, Gmund am Tegernsee
  3. BG-Phoenics GmbH, München
  4. TUI Group, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 9,99€
  3. 23,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Globalfoundries

    AMD nutzt künftig die 12LP-Fertigung

  2. Pocketbeagle

    Beaglebone passt in die Hosentasche

  3. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  4. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  5. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  6. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  7. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  8. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  9. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  10. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    logged_in | 08:09

  2. Re: Bezeichnung Intel

    marcelpape | 08:09

  3. Re: Es nervt!!!

    Test_The_Rest | 07:58

  4. Re: "Vodafone sieht sich nicht betroffen"

    franzbauer | 07:54

  5. Re: Apple könnte das iPhone auch pünktlich...

    Skaarah | 07:53


  1. 08:11

  2. 07:21

  3. 18:13

  4. 17:49

  5. 17:39

  6. 17:16

  7. 17:11

  8. 16:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel