Abo
  • Services:

Konami lehnt Kriegsspiel Six Days in Fallujah ab

Publisher distanziert sich von Kriegsspiel und veröffentlicht es nicht

Eigentlich wollte Konami das Irak-Kriegsspiel Six Days in Fallujah veröffentlichen, nun macht der Publisher nach Protesten einen Rückzieher. Die Entwickler des Programms müssen sich einen neuen Publisher suchen. Finanzielle Ressourcen dazu sollten vorhanden sein - der CIA ist an dem Studio beteiligt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der japanische Publisher Konami hat laut einem Bericht der japanischen Zeitung Asahi beschlossen, das Kriegsspiel Six Days in Fallujah nicht zu veröffentlichen. "Nachdem wir die Reaktion auf das Spiel in den Vereinigten Staaten gesehen haben und Meinungen über das Spiel via Telefon und Mail gehört haben, haben wir uns vor ein paar Tagen entschlossen, das Spiel nicht zu veröffentlichen", so ein Konami-Sprecher laut Asahi.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. über duerenhoff GmbH, Osnabrück

Nachdem Konami auf Presseveranstaltungen in den USA und in Europa Details über das Spiel bekanntgegeben hatte, hatte es in britischen und amerikanischen Medien harte Kritik unter anderem von Angehörigen von im Irak-Krieg gefallenen Soldaten gegeben.

Das Programm des amerikanischen Entwicklerstudios Atomic verwendet als Szenario eine Schlacht, die im Rahmen des Irak-Feldzugs der amerikanischen Streitkräfte tatsächlich stattgefunden hat: die zweite Schlacht um die Stadt Fallujah, bei der vom 7. November bis 23. Dezember 2004 laut Wikipedia.org nach US-Schätzungen rund 1.500 Menschen ums Leben kamen. Die Missionen spielen in einer Zeitspanne von sechs Tagen und basieren größtenteils auf dem, was die Entwickler von beteiligten Soldaten über die damaligen Geschehnisse erfahren haben.

Firmenanteile von Atomic Games gehören einer Beteiligungsgesellschaft namens In-Q-Tel, die ihre finanzielle Grundausstattung vom US-Auslandsnachrichtendienst CIA bekommen hat. Angeblich hat Atomic Games für die Entwicklung von "Six Days" auch Zugriff auf eigentlich geheimes Material der amerikanischen Streitkräfte bekommen.

Golem.de hat Konami Deutschland um eine offizielle Bestätigung der Meldung von Asahi gebeten - sie steht noch aus. Falls Konami sich tatsächlich von dem Spiel distanziert - was sehr wahrscheinlich ist -, bedeutet das nur, dass Six Days in Fallujah nicht von Konami vertrieben wird. Andere Publisher könnten sich die nun frei gewordenen Rechte sichern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-88%) 2,49€
  2. (-77%) 11,49€
  3. 111€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

spanther 05. Mai 2009

Ach du verkennst das :D Band of Brothers war ja auch eher traurig auch wenns Story hatte...

SelberMann 01. Mai 2009

super dann hast du es wohl endlich begriffen! aber bitte belehr jetzt nicht andere...

guglhupf 30. Apr 2009

steht eigentlich drin. und mit etwas gesunden Menschebverstand kommt man auch von selbst...

Fips Asmussen 29. Apr 2009

hihi *g*

derBeobachter 29. Apr 2009

Man muß es ein bisschen dramatisch ausdrücken, damit es wahrgenommen wird. Tatsache ist...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
    Datenverkauf bei Kommunen
    Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

    Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
    Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

    1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
    2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
    3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
    BeA
    Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

    Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
    Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

    1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
    2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
    3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

      •  /