Computer und Konsole: Kinder spielen lieber draußen
Spielen in der realen Welt ist für Kinder weiterhin die wichtigste Freizeitbeschäftigung, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus(öffnet im neuen Fenster) aus der KIM-Studie 2008, die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest am 10. Februar 2009 vorstellen wird. Computer und TV spielten zwar eine große Rolle, "aber das eigene Erleben hat weiterhin Bestand", so Studienleiter Thomas Rathgeb. "Trotz eines immensen Medienangebots" lieben Kinder weiter die klassischen Freizeitaktivitäten.
Im vergangenen Jahr hatte die KIM-Studie 2006 ergeben, dass 81 Prozent der Kinder zu den Computernutzern gehören, allerdings mit ganz unterschiedlicher Intensität. Nur knapp ein Drittel beschäftigte sich fast täglich mit dem Rechner, der größere Anteil (54 Prozent) saß nur ein- oder mehrmals pro Woche vor dem Gerät, 16 Prozent noch seltener.
Wichtigste Anwendungen waren Computerspiele, Hausaufgaben und Lernprogramme. Vier Fünftel der Haushalte mit Nachwuchs waren online und über die Hälfte der Sprösslinge hatte bereits selbst Erfahrungen im Netz gesammelt.
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