Wer in einem öffentlichen Netzwerk oder Internetcafé Facebook nutzt, der setzt sich meist einem hohen Risiko aus. Die Daten werden bisher nicht verschlüsselt übertragen, so dass die Daten anderen Netzwerkteilnehmern nicht immer verborgen bleiben.
Die Konkurrenz cryptome.org hat eine Vorabversion der Openleaks-Webseite veröffentlicht. Der Entwurf ist auch über die Openleaks-Domain erreichbar - allerdings noch nicht offiziell.
Der Datenverkehr am Internetknoten DE-CIX verdoppelt sich weiter. Im vergangenen Jahr haben neue Internet Provider aus Osteuropa für den Zuwachs gesorgt. Künftig sollen hochauflösende IP-TV-Signale den DE-CIX zusätzlich belasten.
Google ruft erneut zu seinem Summer of Code auf. Im Rahmen des GSoC können Studenten an verschiedenen Open-Source-Projekten mitarbeiten. Sie und die zugelassenen Projekte erhalten von Google ein Stipendium.
Die Konferenzen Berlin Buzzwords und Re:publica suchen nach Vorträgen. Während sich die Re:publica Themen wie Blogs, soziale Medien und digitale Gesellschaft widmet, geht es bei der Berlin Buzzwords um skalierbare Suche, Datenanalyse, Cloud Computing und NoSQL.
2011 will Unitymedia in 90 Prozent seines TV-Kabelnetzes Internetzugänge mit 128 MBit/s anbieten. Im Vorjahr wurden 80 Prozent erreicht. Künftig sollen noch weit höhere Datentransferraten möglich sein.
Ob Speichern in Cloudprogrammen oder Löschen des Facebook-Accounts - an vielen Stellen wird uns Kontrolle nur simuliert. Es macht uns trotzdem glücklich.
Drei große US-Zeitungsverlage haben sich zusammengetan, um Nachrichten online zu vermarkten. Das Projekt Ongo startet mit einer Website und wird bald auch per iPad-App verfügbar sein.
Manche Passwörter bei Amazon sind nicht so sicher wie die Nutzer vielleicht glauben. So ist es unter bestimmten Umständen möglich, sich mit diversen Varianten des Passworts anzumelden.
Google Analytics verstößt laut Datenschützern gegen deutsches Recht, Berlins Datenschutzbeauftragter erklärt, warum. Er sieht auch die App-Plattformen von Facebook und Apple kritisch.
Ge.tt soll den Austausch von Dateien besonders einfach machen. Das dänische Unternehmen spricht dabei von Echtzeit-Filesharing, denn noch bevor der Upload einer Datei abgeschlossen ist, kann diese von anderen Nutzern bereits heruntergeladen werden.
Der Entwurf zu einem Cyberschutzgesetz wird die US-Politiker weiter beschäftigen. Im Dezember wurde ein neuer Entwurf vorgelegt. Das Heimatschutzministerium erstellt bereits eine Liste mit Systemen, über die die Regierung in einem Notfall die Kontrolle bekommen soll.
Ab Mai 2011 wird Vodafone Festnetzinternet mit einer Datentransferrate von 100 MBit/s anbieten. Dazu wurde jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit Netcologne unterzeichnet.
Ab heute ist es nicht mehr möglich, bei Golem.de ohne Anmeldung zu kommentieren. Die Anmeldung ist direkt bei Golem.de oder mit Accounts von Drittanbietern wie Google, Facebook, Twitter sowie OpenID möglich.
Antenne Bayern nutzt ab sofort als erster deutscher Radiosender die HD-Traffic-Verkehrsdaten von Tomtom. Damit sollen die Hörer des Senders besser als bisher vor Verkehrsstaus gewarnt werden.
Mit Sipgate One bietet der VoIP-Spezialist Sipgate eine Rufnummer für Privatkunden an, die Gespräche ans Handy, den Festnetzanschluss und an Skype weiterleitet.
Hamburgs Datenschützer verkündet einen Erfolg der Verhandlungen mit Facebook: Das soziale Netzwerk habe versprochen, den Freundefinder zu überarbeiten, um Nichtmitglieder wirksamer vor unerwünschten Einladungen zu schützen. Doch laut Facebook wird an den Funktionen nichts geändert - sie werden nur besser erklärt.
Qwiki erstellt aus im Internet verfügbaren Daten automatisch multimediale Geschichten, die von Menschen weiter verbessert werden können. Das US-Startup wurde dafür schon vor dem Start ausgezeichnet.
Laut der Studie Medienkonvergenz Monitoring nutzen 50 Prozent der Jugendlichen in sozialen Netzwerken keine Sperren zum Schutz ihrer persönlichen Daten. Wer viele Onlinefreunde will oder einen Partner sucht, der verzichtet darauf.
Unbekannte haben sich Zugang zum Facebook-Konto des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy verschafft. Sie hinterließen dort die falsche Nachricht, dass sich Sarkozy im kommenden Jahr nicht zur Wiederwahl stellen werde.
Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats hat die Hackergruppe Happy Ninjas Kreditkartenbetrüger angegriffen. Betroffen sind diesmal eine Schweizer Webseite sowie der kostenpflichtige VPN-Dienst der bereits zuvor angegriffenen Carders.cc.
Google will seinen lokalen Suchdienst Hotpot internationalisieren. Voraussichtlich im Februar soll das Angebot in weiteren Ländern, darunter auch in Deutschland, erhältlich sein.
Mozilla will Firefox 4 mit einer "Do-not-track-Funktion" versehen. Damit könnten Nutzer kontrollieren, ob sie von Werbesystemen getrackt werden können. Mozilla geht dabei einen anderen Weg als Microsoft beim Internet Explorer 9, der eine ähnliche Funktion bekommen soll.
Gerichte in Israel und Belgien haben die Verletzung von Creative-Commons-Lizenzen als Urheberrechtsverstoß gewertet. In Deutschland gibt es bislang kein vergleichbares Urteil.
Facebook will den Umgang mit Daten transparenter gestalten. Eine Einigung mit deutschen Datenschützern soll dafür sorgen, dass Facebook-Nutzer besser darüber informiert werden, wenn sie Daten für den Dienst zum Freundesuchen freigeben.
Der Blogger René Walter bekommt seine gepfändete Domain zurück. Nach nochmaliger Prüfung des Pfändungsbeschlusses kam die für .de-Domains zuständige DENIC zu dem Schluss, dass die Umschreibung der Domain zu Unrecht erfolgt ist.
Verizon hat Klage gegen die von der FCC durchgesetzte Netzneutralität eingereicht. Der Netzbetreiber glaubt, dass die US-Regulierungsbehörde nicht die Kompetenz hat, solche Regeln zu erlassen.
Google-Vorstandschef Eric Schmidt, der dem Unternehmen künftig als Aufsichtsratsvorsitzender dienen will, hat mitgeteilt, dass im neuen Jahr hohe Investitionen in zukünftiges Wachstum geplant sind. Google werde in neue Bereiche investieren.
670 Quadratmeter voller Meilensteine der Computerhardware, mit Spielehelden aus aller Welt und Kunst aus Bits und Bytes: Das Computerspielemuseum hat in Berlin eröffnet. Golem.de hat sich im Digital- und Daddelparadies umgesehen.
Ein britisches Gericht hat einen Segway-Fahrer zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er mit seinem Gefährt auf dem Bürgersteig gefahren ist. Damit hat der Richter klargestellt, dass die Segways in der britischen Öffentlichkeit nicht benutzt werden dürfen.
Die Grünen und die CSU treten neuerdings für einen Universaldienst ein, der TK-Unternehmen zwingt, jedem Haushalt in Deutschland einen schnellen Internetzugang anzubieten. Die Grünen haben dazu heute ein Konzept angekündigt.
Zwei Forscher der Harvard-Universität haben das Ranking der Suchergebnisse verschiedener Suchmaschinen untersucht. Ihr Fazit: Google bevorzugt eigene Angebote besonders häufig.
Die mobile Facebook-Nutzung soll nun auch für Besitzer einfacherer Mobiltelefone bequemer werden. Dazu hat Facebook-Partner Snaptu eine Java-Anwendung entwickelt, die mit rund 2.500 Handys etwa von Nokia, Sony Ericsson und LG kompatibel ist.
Bram Cohen, Erfinder des P2P-Protokolls Bittorrent, arbeitet an einem neuen P2P-Protokoll für Live-Streaming. Noch ist sein neues Projekt nicht ganz fertig, Cohen zeigte die aktuelle Version aber in Aktion.
Während das W3C HTML5 fertigstellt, arbeitet die von Mozilla, Opera und Apple gegründete WHATWG bereits an dessen Nachfolger - der jetzt einen neuen Namen trägt: Aus HTML5 wurde HTML.
Der Webhoster Hetzner Online hat Jurablogs.com stundenlang abgeschaltet, weil sich ein Unternehmen durch einige Forenbeiträge verleumdet gefühlt hat. Mit der Abschaltung des Servers sollte eine "Reaktion des Betreibers" erzeugt werden.
Der belgische Wirtschaftsminister Vincent Van Quickenborne hat die Kartellbehörden des Landes aufgefordert, den möglichen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Apple zu untersuchen. Es geht um den Verkauf von Zeitungsabonnements für das iPad.
Zugriff auf über 300 Spiele sollte eine App namens "Kongregate Arcade" den Besitzern von Android-Smartphones bieten. Das Vergnügen war nur von kurzer Dauer: Google hat die Software aus dem Market entfernt - über die Gründe herrscht Unklarheit.
Auf einer Teststrecke in Schweden haben Forscher zum ersten Mal ein neuartiges Fahrkonzept für Autos ausprobiert: Ein Pkw fuhr ferngesteuert hinter einem Führungsfahrzeug her. Künftig sollen Autos in solchen Konvois auf europäischen Autobahnen unterwegs sein.
Das World Wide Web Consortium (W3C) hat ein Logo für HTML5 vorgestellt. Das entsprechende T-Shirt mit dem Claim "I've seen the Future, it's in my Browser" kann ebenfalls beim W3C bestellt werden.
Anwendungen und externe Webseiten können vorerst nicht mehr auf Telefonnummern und Adressen von Facebook-Nutzern zugreifen. Facebook will auf die Kritik eingehen und die Nutzer besser absichern.
Den Inhope-Beschwerdestellen ist es 2010 gelungen, Abbildungen von Kindesmissbrauch schneller entfernen zu lassen. In Deutschland gehostete Bilder waren binnen eines Tages gelöscht, im Ausland dauerte es meist eine Woche.
Schlechte Seiten wie W3Schools von den ersten Plätzen der Google-Suche stoßen - das ist das erklärte Ziel der Projekte PromoteJS und W3Fools. Sie meinen: Es gibt durchaus gute Quellen, die Webtechnik dokumentieren, gefunden werden aber zu oft die falschen.
Weil sie zu viele Informationen zur Verfügung hatte, fällte eine US-Drohnenbesatzung im vergangenen Jahr eine schwere Fehlentscheidung. Sie kostete 23 afghanische Zivilisten das Leben.
Der Kompromissvorschlag der Bundesjustizministerin zur Vorratsdatenspeicherung ist bei den Grünen, bei der Linken und bei Datenschützern auf Ablehnung gestoßen. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung richtet einen persönlichen Appell an die Ministerin.
Der Spieler Cpt.Z3r0 hat sich nach eigenen Angaben in die Server des Onlinerollenspiels Runes of Magic gehackt und Daten entwendet. Er droht dem Publisher Frogster damit, die Logindaten von bis zu 3.000 Spielern zu veröffentlichen.
Google will die Verfügbarkeit seiner kostenpflichtigen Online-Office-Suite erhöhen und hat das Service Level Agreement (SLA) angepasst. Dabei zählen künftig auch geplante Ausfälle für Wartungsarbeiten mit.
Die PIN des neuen Personalausweises lässt sich auch ohne Malware leicht stehlen, meint Jan Schejbal und zeigt einen einfachen Angriff. Nach einem Hinweis Schejbals auf eine Sicherheitslücke in der Updatefunktion der AusweisApp war diese zuvor zurückgezogen worden.