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Datenschutz: Facebook deaktiviert Adress- und Rufnummerweitergabe

Anwendungen und externe Webseiten können vorerst nicht mehr auf Telefonnummern und Adressen von Facebook -Nutzern zugreifen. Facebook will auf die Kritik eingehen und die Nutzer besser absichern.
/ Christian Klaß
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Facebook(öffnet im neuen Fenster) hat die Weitergabe von Telefonnummern und Adressen über den User Graph erst einmal gestoppt. Bevor die sensiblen Daten nach Nutzerbestätigung wieder von Anwendungen und externen Webseiten abgerufen werden können, sollen laut Entwicklerblog(öffnet im neuen Fenster) einige Veränderungen vorgenommen werden.

Facebook wolle sicherstellen, dass die Nutzer ihre Telefonnummer und Adresse nur dann weitergäben, wenn sie es wirklich wollten. Facebook war von Nutzern heftig kritisiert worden, weil das Unternehmen ihrer Ansicht nach Nutzer nicht ausreichend darauf hinwies, welche Daten sie weitergaben und welche Konsequenzen das haben würde, wenn sie nicht vertrauenswürdige Anwendungen benutzten.

Die Änderungen sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Dann soll es wieder möglich sein, dass Telefonnummern und Adressen nach Bestätigung durch die Nutzer von Anwendungen und Webseiten abgerufen werden. Facebook zufolge kann das etwa den Onlineeinkauf bequemer machen, weil die Adresse nicht mehr eingetippt werden muss.


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