Computerspielemuseum

Mario und Monkey Island im Museum

670 Quadratmeter voller Meilensteine der Computerhardware, mit Spielehelden aus aller Welt und Kunst aus Bits und Bytes: Das Computerspielemuseum hat in Berlin eröffnet. Golem.de hat sich im Digital- und Daddelparadies umgesehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Computerspielemuseum: Mario und Monkey Island im Museum

"Ein Ort, an den Enthusiasten ebenso wie Skeptiker gehen können, um das Medium zu verstehen": Das ist nach Auffassung von Geschäftsführer Karl Spieler das Computerspielemuseum, das am 21. Januar 2011 die Eröffnung seiner Dauerausstellung feiert. Zuvor musste es rund 13 Jahre ohne feste Adresse auskommen. Insbesondere, wer beim Anblick klassischer Hardware ins Schwärmen gerät, kommt in dem Museum auf seine Kosten: Dort sind Meilensteine wie die erste Spielkonsole Brown Box von Magnavox zu sehen, aber auch der Atari 2600 und die erste Voodoo-3D-Karte von 3Dfx.

Stellenmarkt
  1. Ingenieur (w/m/d) in der Softwarevalidierung
    CeramTec GmbH, Plochingen
  2. IT Projektleiter / Fachinformatiker (m/w/d) für SAP und IT Projekte
    Huonker GmbH, Villingen-Schwenningen
Detailsuche

Das hat nicht nur nostalgischen Charme, sondern zeigt auch, wie sehr die Branche mitunter ihrer Zeit voraus war - und manchmal, ohne dafür die verdiente Aufmerksamkeit aus der etablierten Kultur zu bekommen. Das Gamepad des ausgestellten Nintendo Entertainment Systems etwa ist mit seinen klaren Linien eigentlich ein Designklassiker.

Ein weiterer großer Teil des Berliner Museums ist Spieleklassikern gewidmet. Mario und Donkey Kong gehören ebenso dazu wie die Adventures der Monkey-Island-Serie und Tetris - und auch einen Ausblick auf stereoskopisches 3D gibt es. "In der neuen Dauerausstellung können sich die Besucherinnen und Besucher in die Anfänge des Massenmediums zurückversetzen", erklärt Museumsdirektor Andreas Lange. "Mediale Inszenierungen und interaktive Exponate laden dazu ein, die historische und zukünftige Entwicklung zu erkunden." Mit vielen Exponaten können die Besucher interagieren - per Joystick, aber auch eine Tanzmatte liegt aus.

Dass sich auch Künstler immer wieder intensiv mit der Welt der Spiele auseinandergesetzt haben, ist in dem Museum ebenfalls gut zu sehen. Ein makaberes Highlight ist die Painstation aus dem Jahr 2001: ein Spielautomat, der den Verlierer mit Elektroschocks oder Peitschenschlägen auf die Hand bestraft. Das Museum versteht sich aber auch als Archiv, etwa für Wissenschaftler. Rund 16.000 Computerspiele befinden sich dort, dazu fast alle Hardwaresysteme, die jemals in Europa vertrieben wurden.

Golem Karrierewelt
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.02.2023, Virtuell
  2. Certified Network Defender (CND): virtueller Fünf-Tage-Workshop
    06.-10.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Computerspielemuseum befindet sich in der Karl-Marx-Allee 93a in 10243 Berlin, die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Montag von 10 bis 20 Uhr, Dienstag ist die Ausstellung geschlossen. Erwachsene zahlen 8 Euro Eintritt, ermäßigt 5 Euro. Eine Familienkarte ist für 15 Euro zu haben, Gruppen ab zehn Personen kommen für 2 Euro je Person in das Museum, und mittwochs ist Pay-what-you-want-Tag. Auf Wunsch gibt es Führungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


FrankAb 24. Jan 2011

Ich war da - mit einer schnell gefundenen Gruppe für €2,-. Bei €8,- hätte ich mich...

Hotohori 22. Jan 2011

Kannst sie ja dann gleich auf den Fehler aufmerksam machen, wenn es denn nicht ein Fehler...

Hotohori 22. Jan 2011

Ist mir gar nicht aufgefallen, heißt der wirklich Spieler mit Nachnamen? Das ist ja...

Hotohori 22. Jan 2011

Halflife interessiert doch wirklich keine Sau mehr, nur vielleicht irgendwelchen Nerds...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Programmierung
Softwareentwicklung ist sehr subjektiv

Viele Programmierer haben ihre eigene Best Practice beim Entwickeln von Software und befolgen sie sehr strikt. Hier wäre mehr Offenheit angebracht.
Ein IMHO von Vadim Kravcenko

Programmierung: Softwareentwicklung ist sehr subjektiv
Artikel
  1. Telefónica-Chef: Zahl der DVB-T2-Nutzer sinkt jedes Jahr
    Telefónica-Chef
    Zahl der DVB-T2-Nutzer "sinkt jedes Jahr"

    Telefónica-Chef will weiter mehr Frequenzen für den Mobilfunk. Die Zahl der DVB-T2-Zuschauer sinke und liege nur noch im einstelligen Prozentbereich.

  2. IT-Sicherheit mit Kali Linux - 50 Prozent Rabatt nutzen!
     
    IT-Sicherheit mit Kali Linux - 50 Prozent Rabatt nutzen!

    Die Golem Karrierewelt bietet ihren bewährten, über vierstündigen E-Learning-Kurs "IT-Sicherheitstests und Ethical Hacking mit Kali Linux" zum halben Preis an!
    Sponsored Post von Golem Karrierewelt

  3. Elektromobilität: Serienfertigung des Solarautos Lightyear 0 startet
    Elektromobilität
    Serienfertigung des Solarautos Lightyear 0 startet

    Das Luxus-Elektroauto mit Solarzellen wird zunächst im Zeitlupentempo vom Band rollen. Der günstigere Nachfolger soll in einigen Jahren auf den Markt kommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /