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Keine Kandidatur 2012: Unbekannte hacken Sarkozys Facebook-Konto

Unbekannte haben sich Zugang zum Facebook -Konto des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy verschafft. Sie hinterließen dort die falsche Nachricht, dass sich Sarkozy im kommenden Jahr nicht zur Wiederwahl stellen werde.
/ Werner Pluta
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Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat am Sonntag die Nutzer des sozialen Netzes Facebook mit der Ankündigung überrascht, sich im kommenden Jahr nicht zur Wiederwahl zu stellen. Der Grund für die Meldung: Unbekannte waren in das Konto Sarkozys eingedrungen und hatten die Verzichtserklärung dort hinterlassen, berichtet der französische Auslandsrundfunk Radio France Internationale(öffnet im neuen Fenster) (RFI).

Die besondere Lage, in der sich das Land gerade befindet, hätte ihn dazu veranlasst, am Ende seiner Amtszeit 2012 nicht wieder kandidieren zu wollen, hieß es in der Mitteilung, die einige Rechtschreibfehler enthielt. Schon nach wenigen Minuten hatten über 100 Besucher der Seite durch Klicken des "Like"-Knopfes Zustimmung signalisiert.

Es dauerte nur gut eine Viertelstunde, bis die ursprüngliche Nachricht, eine Neujahrsbotschaft des Präsidenten, wieder online war. Sarkozy hatte in Wahrheit noch keine Aussage darüber gemacht, ob er im kommenden Jahr zur Präsidentschaftswahl antreten wird. Er kommentierte die falsche Facebook-Nachricht jedoch damit, dass er sich deren voreiligen Schlüssen nicht anschließen wolle.


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