Technik im Krieg

US-Soldaten leiden unter Informationsüberlastung

Weil sie zu viele Informationen zur Verfügung hatte, fällte eine US-Drohnenbesatzung im vergangenen Jahr eine schwere Fehlentscheidung. Sie kostete 23 afghanische Zivilisten das Leben.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne Predator
Drohne Predator

Überwachung, Aufklärung, Kommunikation - das moderne Militär sammelt Unmengen von Daten, um sich in Echtzeit ein möglichst genaues Bild von der Situation auf dem Schlachtfeld machen zu können. Denn wer einen vollständigen Überblick hat, kann seine Aktionen entsprechend planen. Allerdings überfordern die Datenmengen häufig diejenigen, denen sie eigentlich mehr Klarheit bringen sollen. Das kann sogar tödlich ausgehen.

Gruppe von Zivilisten

Inhalt:
  1. Technik im Krieg: US-Soldaten leiden unter Informationsüberlastung
  2. Überlastung durch Informationen

Das US-Militär untersucht gerade einen solchen Fall, der im Februar 2010 23 Menschen das Leben gekostet hat, wie die New York Times berichtet: Schauplatz war ein Dorf in Afghanistan. Dort formierte sich, beobachtet von einer Drohne vom Typ Predator, eine Gruppe von Einheimischen, darunter auch Kinder, während sich in der Nähe US-Soldaten aufhielten.

Bedient wurde die Drohne von einen Team auf einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundesstaat Nevada. Es entspann sich eine rege Kommunikation zwischen den Soldaten in Afghanistan, der militärischen Aufklärung und den Piloten der Drohne. Letztere standen immer mehr unter Druck, mussten per Funk und Instant Messenger kommunizieren und gleichzeitig auf die Livebilder der Drohne achten.

Fehlentscheidung unter Druck

Dadurch gerieten sie derart unter Druck, dass sie am Ende eine fatale Fehlentscheidung trafen: Sie übersahen die Kinder in der Gruppe und entschieden, dass diese Gruppe eine Bedrohung für die Soldaten darstellte. Daraufhin griffen US-Kampfhubschrauber das Dorf an. Dem Angriff fielen 23 Zivilisten zum Opfer.

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Daten beherrschen den Krieg im 21. Jahrhundert: Niemals hatte das Militär so viele Daten wie heute, um Einsätze durchzuführen: Durch die Einführung von Drohnen und weiterer Überwachungstechnik sei im vergangenen Jahrzehnt die Menge der zur Verfügung stehenden Informationen um 1.600 Prozent gestiegen, berichtet die Zeitung.

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Überlastung durch Informationen 
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Laberste 20. Jan 2011

ein sack reis ist umgefallen, die chinesen leiden... so zynisch kommt das vor. wenn us...

Baron Münchhausen. 20. Jan 2011

Ich will mal sehen ob du noch so eine große bequeme fresse hast, wenn dir deine halbe...

ThadMiller 20. Jan 2011

Nicht die Drohne hat getötet sonder die angeforderten Kampfhubschraubern. Nix...

passend dazu 19. Jan 2011

heute gelesen lol

antares 19. Jan 2011

Naja, dafür dass dein Post angeblich die Anforderungen an "was das hirn und...



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