Mit der Operation Power Off haben zahlreiche Polizeibehörden den größten Marktplatz für DDoS-Angriffe vom Netz genommen. Die Infrastruktur des Dienstes fand sich zum Teil auch in Deutschland, im April sollen darüber bereits vier Millionen Angriffe erfolgt sein.
Sicherheitsforschern ist es gelungen, einen Generalschlüssel zu erstellen, mit dem alle Türen eines Hotels geöffnet werden können. Weltweit sollen über eine Million Türen betroffen sein, ein Patch steht bereit.
Während der Präsentation eines neuen Smartphones hat Xiaomi-Chef Lei Jun angekündigt, dass sein Unternehmen nie mehr als fünf Prozent Nettogewinn machen will. Dadurch sollen die Geräte für Kunden erschwinglich bleiben, Xiaomi will über die lange Frist dennoch ausreichend verdienen.
Die Europäische Kommission sieht in der Künstlichen Intelligenz eine Schlüsseltechnik für die Zukunft Europas. Mit höheren Investitionen will man konkurrenzfähig zu den USA und China bleiben.
Für seinen E-Mail-Dienst Gmail hat Google zahlreiche neue Funktionen eingeführt und das Design modernisiert. Neu sind beispielsweise E-Mails mit Ablaufdatum und zusätzlicher SMS-Authentifizierung, aber auch KI-gestützte Funktionen.
Um Ether zu stehlen, haben Kriminelle die BGP-Routen eines Amazon-AWS-Servers manipuliert. Anfragen zu einer Ethereum-Wallet wurden dann zu den Kriminellen umgeleitet.
Update Eine E-Mail-Adresse im Impressum muss auch eine Kommunikation ermöglichen. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, haben Verbraucherschützer im Falle Googles nun auch in zweiter Instanz bestätigt bekommen.
Wer Fotos auf Instagram hochlädt, kann diese in Zukunft einfach zusammen mit weiteren Daten herunterladen. Mit dem Schritt will Instagram die Vorgaben der neuen europäischen Datenschutzverordnung erfüllen. Der Umfang der speicherbaren Daten ist groß.
Im Streit über ein europäisches Leistungsschutzrecht liegen die Positionen innerhalb der CDU weit auseinander. Der netzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Thomas Jarzombek, macht im Interview mit Golem.de neue Vorschläge zur Finanzierung von Medien und zur Regulierung von Plattformen.
Das Bundesamt für Kommunikation will die Bevölkerung über die Abschaltung des analogen Radioprogramms informieren. Dafür werden einige Millionen Franken aus der Abgabe für Radio und Fernsehen bereitgestellt.
Mehr als 50 Institutionen warnen vor der Einführung eines europäischen Leistungsschutzrechts für Verlage und Nachrichtenagenturen. Die Pläne lösten "tiefste Besorgnis" aus.
Die Telekom testet einen Glasfaser-Rollout in die Höhe. Dabei wird das Glasfaserkabel den Laternenmast entlang verlegt und das Signal dann per Funk an die Haushalte verteilt.
In den USA beginnt Amazon damit, Prime-Kunden ihre bestellten Waren in ihre Autos zu liefern. Über eine spezielle App müssen Kunden dem Onlinehändler Zugriff auf die Verriegelung des Kofferraums ihres Pkw erlauben - entsprechend ist der Service nur mit vernetzten Autos möglich.
Laut einer neuen Entscheidung nach dem umstrittenen Diginetz-Gesetz kann die Telekom ein kommunales Unternehmen zwingen, ein eigenes zweites Glasfaserkabel mitzuverlegen. Allerdings ist der Tiefbau nicht gratis und das Problem damit nicht gelöst.
Auf Facebook werden hin und wieder auch Beiträge gelöscht, die eigentlich gegen keine der Regeln des sozialen Netzwerkes verstoßen. Nutzer sollen es in Zukunft einfacher haben, gegen derartige Fehlentscheidungen Einspruch zu erheben.
In 5G-Netzwerken werden Sim-Karten für einige Anwendungsbereiche optional, das Roaming wird für Netzbetreiber nachvollziehbarer und sicherer. Außerdem verschwinden die alten Signalisierungsprotokolle. Golem.de hat mit einem Experten über Sicherheitsmaßnahmen im kommenden 5G-Netzwerk gesprochen.
Der Schopfaffe Naruto kann nicht von seinen Urwald-Selfies profitieren. Ein Berufungsgericht empfiehlt dem Affen aber eine Klage gegen die Tierschützer von Peta, die seine Interessen verraten hätten.
Im Dezember 2017 kündigte Apple an, den Musikerkennungsdienst Shazam zu übernehmen. Nun untersucht die EU-Kommission, ob damit der Wettbewerb unter den Musikstreamingdiensten gefährdet und Verbraucher benachteiligt werden können.
Ein Konto zu eröffnen könnte so einfach sein, isses aber nicht immer. Ein Trauerspiel in drei Akten über gefälschte Verträge und deren Folgen bei der Schufa - und die Tatsache, dass man auf eine Noreply-E-Mail nicht antworten kann.
/263Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Stephan Urbach
Ja, den E-Mail-Dienst von Lycos gibt es noch - der Internetpionier hat allerdings schlechte Nachrichten für die Nutzer der kostenlosen Version: Am 15. Mai 2018 wird sie eingestellt. Ganz verschwinden wird Lycos Mail aber nicht, die kostenpflichtige Version bietet das Unternehmen weiterhin an.
Wieder einmal haben sich Google und Microsoft über die Veröffentlichung einer Sicherheitslücke gestritten. Der Fehler in .Net ermöglicht es einem Angreifer, trotz enger Beschränkungen Code unter Windows 10 S oder auf UMCI-Systemen auszuführen.
Durch den Verkauf von Unitymedia an Vodafone für 16,5 Milliarden Euro dürfte ein nationaler Kabelnetzbetreiber entstehen. Doch die Deutsche Telekom versucht, das zu verhindern.
Die Bauern in Deutschland sind zunehmend über das schlechte Internet verärgert. Sie fühlen sich abgehängt. Festnetz und Mobilfunk seien unzureichend ausgebaut.
Auch in Nordrhein-Westfalen kommt der Breitbandausbau nur langsam voran. Schuld sollen auch die komplizierten Förderregelungen sein. Deswegen ist ein Großteil der bereitgestellten Gelder nicht abgerufen worden. In den meisten Fällen sollen die Baumaßnahmen noch nicht begonnen haben.
Kaspersky darf nicht mehr auf Twitter werben. Das Unternehmen verstoße gegen die Werberichtlinien und begünstige Spionage durch Russland. Firmenchef Eugene Kaspersky widerspricht.
Erneut hat die Sicherheitskonferenz RSA ein Problem mit der eigenen Infrastruktur. Über die API einer App hätten die Namen aller Teilnehmer ausgelesen werden können. Es ist nicht das erste Mal, das dort so ein Problem auftaucht.
Golem-Wochenrückblick Die neuen Ryzen sind schnell, Adblocker legal - und eine Bergseilbahn kann Ziel eines Hackerangriffs werden. Da fahren wir lieber mit dem neuen Brennstoffzellenzug.
Die Telekommunikationsprovider sind nicht zur anlasslosen Speicherung von Verbindungs- und Standortdaten verpflichtet. Dazu gibt es nun erstmals ein Urteil in einem Hauptsacheverfahren zugunsten der Deutschen Telekom.
In einer Ausschusssitzung bedauert Facebook-Manager Joel Kaplan den Datenabfluss an Cambridge Analytica und versichert, dass das soziale Netzwerk auch in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen wolle. Zur Landtagswahl in Bayern startet ein neues Instrument für mehr Transparenz bei Wahlwerbung.
Wie konnte der Bruder des Begründers des Rundfunkbeitrags zum zuständigen Richter in der Verhandlung um die mögliche Verfassungswidrigkeit des Modells werden? Das Bundesverfassungsgericht erklärt den fraglichen Vorgang.
Update Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.
In Rust geschriebene Software lässt sich nach Webassembly kompilieren und so im Browser nutzen. Mozilla erstellt hierfür ein einfaches Packwerkzeug, das das Paket zur Weiternutzung in der NPM-Registry veröffentlicht.
Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Eine Malware tarnt sich mit gefälschten Unicode-Domains und sucht gezielt nach Facebook-Zugangsdaten. Nutzern wird hingegen ein Anti-Stress-Malprogramm versprochen.
Das Weltraumteleskop Kepler hat Tausende mögliche Exoplaneten entdeckt, aber jetzt geht ihm langsam der Sprit aus. Deswegen hat die Nasa nun einen Nachfolger auf den Weg gebracht: Tess soll die Planetensuche übernehmen - und ausweiten.
Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Eine Aufrüstung des Koaxialkabels hält Wilhelm.tel für herausgeworfenes Geld. Statt hier alles aufzurüsten, setzt der lokale Netzbetreiber lieber gleich auf Glasfaser. Der Hauptkonkurrent sei Vodafone, nicht die Telekom.
Opera stellt weitere Dienste ein. Nach Opera Max werden die VPN-Apps für iOS und Android zum 30. April eingestellt. Es gibt allerdings Angebote, die den Abschied erleichtern sollen.
Das Streaming-Format "Bild Live" und andere halten die Landesmedienanstalten für Rundfunk. Die Formate dürften ohne Zulassung nicht weiter betrieben werden. Es seien regelmäßige Veranstaltungen auf zeitgleichem Empfang.
Azure Sphere ist Microsofts neues Projekt für das Internet der Dinge. Das Unternehmen baut kleine Mikrocontroller auf ARM-Basis und installiert darauf einen angepassten Linux-Kernel. Das System ist direkt mit der Azure-Cloud verbunden und soll besonders sicher sein.
In einer Umfrage haben sich Autofahrer in Deutschland mehrheitlich dafür ausgesprochen, selbst über die Verwendung ihrer Daten aus autonomen Autos entscheiden zu können. Ein großer Teil habe allerdings auch nichts gegen eine Verwendung durch Dritte, wenn der Verkehr dadurch besser fließen würde.
Der Termin im Mai zur Verhandlung über die Verfassungsbeschwerden gegen den Rundfunkbeitrag könnte nicht einzuhalten sein: Kläger lehnen einen der Verfassungsrichter ab, weil dessen Bruder die Grundlage für das 2013 eingeführte Gebührenmodell für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schrieb.
Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
/43Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Stellungnahme zu den angeblichen Angriffen aus Russland veröffentlicht. Das liest sich deutlich anders als die Vorwürfe aus Großbritannien und den USA.
Die EU-Kommission will keine "Schlupfwinkel für Straftäter und Terroristen" im Netz dulden. Anbieter sollen auf Anforderung digitale Beweismittel sofort herausgeben. Egal wo der Server steht.
Nach der Übernahme von Texture soll Apple nun einen eigenen Aboservice für Nachrichten planen, der auf der Technologie von Texture aufbaut. Das Abonnement soll über Apples bereits bestehende News-App verfügbar sein, die es in Deutschland immer noch nicht gibt.
Mit einem neuen Bündnis will die IT-Branche sich weltweit gegen Übergriffe von Staaten und Kriminellen wappnen. Einige der Unterzeichner haben jedoch am umstrittenen Prism-Programm der US-Regierung teilgenommen.