FTTH: QSC und Deutsche Glasfaser arbeiten zusammen
QSC und die Deutsche Glasfaser gehen eine bundesweite Kooperation ein. Wie Deutsche Glasfaser am 2.Mai 2018 mitteilte(öffnet im neuen Fenster), wird QSC Geschäftskunden in einem von Deutsche Glasfaser angeschlossenen Gewerbegebiet anbieten, auf die FTTH-Technologie (Fiber To The Home) von Deutsche Glasfaser umgestellt zu werden.
QSC mit Sitz in Köln wurde im Jahr 1997 als DSL-Netzbetreiber gegründet. Die Vermarktung von Privatkundenprodukten beendete das Unternehmen im April 2009. Zudem betreibt QSC ein eigenes bundesweites schmalbandiges Sprachnetz mit 23 Interconnection-Punkten, ein eigenes Glasfasernetz zum Endkunden besitzt QSC nicht. Im August 2010 kündigte das Unternehmen den Start einer Open-Access-Plattform an. Der Netzbetreiber erklärte im August 2017, sein Telekommunikationsgeschäft in eine Tochtergesellschaft auszugliedern. Ziel sei es, sich für weitere Kooperationen und Beteiligungen mehr zu öffnen. Bert Wilden, Leiter des Geschäftsbereichs Telekommunikation von QSC, sagte: "Insbesondere für die schnelle Vernetzung von Standorten und die Anbindung an Rechenzentren ist Glasfaser die beste Option."
Deutsche Glasfaser setzt auf Partnerschaften
"Unsere Infrastruktur im Businessbereich umfasst etwa 200 vollständig mit FTTH-Netzen versorgte Gewerbegebiete mit einem Potenzial von über 5.000 Geschäftskunden", sagte Stephan Zimmermann, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser. Deutsche Glasfaser Business bietet nach eigenen Angaben garantierte Datenübertragungsraten von 200 MBit/s zu 10 Gigabit pro Sekunde
Vodafone kündigte im Juli 2017 an, als Pilotprojekt zusammen mit Deutsche Glasfaser in 19 Gebieten Düsseldorfs bis Mitte 2018 maximal 5.000 Unternehmen mit Glasfaseranschlüssen mit bis zu 1 GBit/s zu versorgen.
- Anzeige Hier geht es zu den Angeboten der Deutschen Glasfaser Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.