Abo
  • Services:

Google: Domain .app als Startseite für Apps und Software

Die von Google angekündigte Top-Level-Domain .app soll Apps und ihren Entwicklern eine Präsentationsplattform bieten, die einfach zu finden ist. Interessant ist, dass darauf gehostete Seiten HTTPS voraussetzen. Erste Partner gibt es schon.

Artikel veröffentlicht am ,
Neben vielen anderen TLDs kommt .app dazu.
Neben vielen anderen TLDs kommt .app dazu. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Google eröffnet die Top-Level-Domain (TLD) .app speziell für die Präsentation von Applikationen und deren Entwicklerteams dahinter. Auf Seiten mit dieser Endung sollen Nutzer schneller ihre gesuchte Software finden können, da sich die Namensgebung gut einprägen lässt, heißt es von Google. Entwickler können ihre Domains beispielsweise als Startseiten oder als Quelle für offensichtlich vertrauenswürdige und authentische Inhalte verwenden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Webseiten, die die TLD .app nutzen, müssen das abgesicherte HTTPS-Protokoll verwenden, das mittlerweile bei vielen Webseiten sowieso Standard ist. HTTPS verschlüsselt den Datenverkehr und schützt beispielsweise vor Malware aus Werbung, Spyware oder dem Abfangen unverschlüsselter Kommunikation zwischen Webserver und Client, die etwa Klartext-Passwörter und andere wichtige Daten enthält. Im Gegensatz zu anderen Domains ist HTTPS für .app-Webseiten Pflicht.

Wenige Partner bereits dabei

Bereits einige Partner nutzen die Domain .app für ihre Software. Die dazugehörigen Webseiten sind meist komplett um die App selbst zentriert, inklusive Downloadlink zu Google Play oder dem Apple App Store. Google gibt jedoch wohl keinen bestimmten Stil vor, an den sich Entwickler für ihre Webseiten halten sollen. Für die Bereitstellung von Domainnamen arbeitet Google außerdem mit diversen Partnern zusammen - darunter Anbieter wie Godaddy, porkbun und Hexonet. Ganz uneigennützig ist die Einführung .app also nicht. Google bietet auch seinen eigenen Dienst Google Domains als Bereitsteller an.

Die TLD .app befindet sich laut Google bis zum 7. Mai 2018 in einer Early-Access-Phase, in der Kunden sich ihre Domain gegen eine Gebühr schon vorher sichern können. Einen Tag später, am 8. Mai, wird das Angebot für alle Kunden freigeschaltet. Momentan ist die Anzahl der Partner, die auf der Seite get.app ausgestellt werden noch recht überschaubar. Sollten Entwickler trotzdem Bedenken haben, dass ihre Wunschdomain belegt ist, dann lässt sich deren Verfügbarkeit auf der gleichen Seite zudem prüfen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SAMSUNG UE55NU7409, 55 Zoll, UHD 4K, SMART TV, LED TV 577,00€)
  2. (u. a. The Witcher 3 GOTY 14,99€, Thronebreaker 19,39€, Frostpunk 20,09€)
  3. (u.a. AMD Ryzen 5 2600 Prozessor 149,90€)
  4. 279,00€

Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Elektromobilität Toyota und Panasonic wollen Akkus für Elektroautos bauen
  2. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  3. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab

Recruiting: Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
Recruiting
Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Digitalisierung und demografischer Wandel machen es Arbeitgebern immer schwerer, passende Kandidaten für freie Stellen zu finden. Künstliche Intelligenz soll helfen, den Recruiting-Prozess ganz neu aufzusetzen.
Von Markus Kammermeier

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


      •  /