Abo
  • IT-Karriere:

E-Commerce: Hälfte des deutschen Onlinehandels entfällt auf Amazon

In Deutschland konnte Amazon 2017 fast die Hälfte der Umsätze im Onlinehandel auf sich verbuchen. Einen großen Anteil daran haben Transaktionen über den Marketplace. Prognosen sehen für dieses Jahr eine weitere Steigerung der Umsätze.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Amazon hat in Deutschland eine dominante Marktstellung.
Amazon hat in Deutschland eine dominante Marktstellung. (Bild: PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images)

Amazon beherrscht nach einer Studie des Handelsverbandes Deutschland (HDE) inzwischen fast die Hälfte des deutschen Onlinehandels. Insgesamt entfielen 2017 rund 46 Prozent der E-Commerce-Umsätze in der Bundesrepublik auf das deutsche Tochterunternehmen des US-Konzerns, wie der Verband in seinem "Online-Monitor 2018" darstellte. Zuvor hatte der Spiegel darüber berichtet.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler
  2. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe

Eine immer größere Rolle beim Erfolg des US-Konzerns spielt laut HDE der Amazon Marketplace. Auf dem virtuellen Marktplatz des Unternehmens können auch andere Händler ihre Produkte verkaufen.

Marketplace macht ein Viertel des Umsatzes aus

Auf den Marketplace allein entfielen im vergangenen Jahr demnach ein Viertel der gesamten deutschen E-Commerce-Umsätze. Die Umsätze der Marketplace-Anbieter stiegen 2017 um 2,1 Milliarden Euro, während Amazon selbst seinen Handelsumsatz laut HDE «nur» um 1,1 Milliarden Euro erhöhte.

Der Siegeszug des Online-Handels dürfte nach Einschätzung des Verbands auch im Jahr 2018 weitergehen. Der HDE rechnet mit einer Steigerung der E-Commerce-Umsätze um knapp zehn Prozent auf rund 53,6 Milliarden Euro: "Eine Sättigungsgrenze ist nicht in Sicht."

Amazon wurde bereits 1994 als digitaler Buchhandel gegründet. Seit 1998 ist das Unternehmen auch mit einer deutschsprachigen Seite in Deutschland aktiv. Damals hatte Amazon den Marktführer Telebuch.de gekauft. Mittlerweile verkauft Amazon nicht nur alles Mögliche auf seinem Internetportal, mit der Übernahme von Whole Foods ist das Unternehmen auch in den Lebensmitteleinzelhandel eingetreten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,31€
  2. (-78%) 11,00€
  3. (-12%) 52,99€
  4. 43,99€

ArcherV 02. Mai 2018

Bei mir keine 40 Minuten entfernt :)

Dwalinn 02. Mai 2018

Klar ist das ein guter Service..... aber warum überhaupt den Schlenker zum Buchhändler...

Dwalinn 02. Mai 2018

Das Problem ist das man sich schnell an Amazon gewöhnt und dann anderen Händlern keine...

Dwalinn 02. Mai 2018

Okay ist aber auch eher ein Problem das man bei Marketplace-Händler hat. Aus solchen...

Trockenobst 01. Mai 2018

Wenn man 30.000 Produkte bis zur Waschmaschine hat, ist so ein popeliger Kaffebecher...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Action im Hands On

Motorola hat das One Action vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone hat eine Actionkamera eingebaut, die mit einem 117 Grad großen Weitwinkel und einer digitalen Bildstabilisierung versehen ist. Das One Action hat eine gute Mitteklasseausstattung und kostet 260 Euro.

Motorola One Action im Hands On Video aufrufen
Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    •  /