Sergey Brin: Google-Gründer fordert Diskussion über Technologie

In seinem jährlichen Rundbrief fordert Google-Gründer Sergey Brin eine umfangreiche Diskussion über die Fortschritte in der Technologie. Zwar sei er zuversichtlich, dass die Neuentwicklungen bei den aktuellen Problemen helfen werden, der Weg müsse aber mit Verantwortung beschritten werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Google-Gründer Sergey Brin
Google-Gründer Sergey Brin (Bild: Kimberly White/Getty Images for Breakthrough Prize)

Google-Mitgründer Sergey Brin fordert eine breite Diskussion über die Folgen technologischer Fortschritte wie künstliche Intelligenz. Die Technologien brächten "neue Fragen und Verantwortung" mit sich, schrieb Brin im jährlichen Gründer-Brief der Google-Mutter Alphabet.

Stellenmarkt
  1. Experte Partner & IT-Resource Management (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. Netzwerkarchitekt / -engineer (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Bayreuth
Detailsuche

Wie werden die neuen Technologien "die Beschäftigung in verschiedenen Branchen beeinflussen? Wie können wir verstehen, wie sie unter der Haube funktionieren? Wie misst man Fairness? Wie können sie Menschen manipulieren? Sind sie sicher?", fragt Brin in seinem Schreiben.

Neue Technologien müssen mit Verantwortung und Demut begegnet werden

Er sei zwar zuversichtlich, dass Technologie helfen könne, die größten Probleme der Welt zu lösen, aber dieser Weg müsse mit "Verantwortung, Vorsicht und Demut" beschritten werden, schrieb der 44-Jährige in dem am 27. April 2018 veröffentlichten Brief.

Die Rolle und Marktmacht großer Tech-Unternehmen wurden zuletzt zunehmend kritisch gesehen. Auslöser dafür waren unter anderem die Ausbreitung gefälschter Nachrichten und russischer Propaganda im US-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016, der jüngste Datenskandal bei Facebook und die Angst vor Arbeitsplatzverlusten durch künstliche Intelligenz. Google steht im Visier der EU-Wettbewerbshüter, die Probleme unter anderem beim weltweit meistgenutzten Smartphone-Betriebssystem Android sehen.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Besonders Facebook steht seit einiger Zeit stark im Fokus der Öffentlichkeit. Gründer Mark Zuckerberg musste vor kurzem dem US-Senat Rede und Antwort stehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


cpt.dirk 30. Apr 2018

versucht uns der den Suchmaschinenmonopolisten Google mitbegründende Brin jetzt an dieser...

Umaru 29. Apr 2018

Am Ende kommt ein kleines Logo auf die Flasche, "don't drink and drive" oder "Bier...

mnementh 29. Apr 2018

Ähmm, Du schriebst meistbietend verkauft:

Jbrahms 29. Apr 2018

Ernsthaft? Wenn du schon Hunger zum Thema nimmst, dann zitier doch bitte auch den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streit mit Magnus Carlsen
Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben

Schachweltmeister Magnus Carlsen wirft dem Großmeister Hans Niemann Betrug vor - eine neue Untersuchung stärkt die Vorwürfe.

Streit mit Magnus Carlsen: Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben
Artikel
  1. Airpods Pro 2 im Test: Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus
    Airpods Pro 2 im Test
    Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus

    Mit sinnvollen Änderungen sind die Airpods Pro 2 das Beste, was es derzeit an ANC-Hörstöpseln gibt. Aber Apples kundenfeindliche Borniertheit nervt.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  2. Vodafone und Telekom: Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest
    Vodafone und Telekom
    Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest

    Die Telekom liegt beim Datenvolumen klar vor Vodafone. Es gab in diesem Jahr besonders viel Roaming durch ausländische Netze.

  3. Dr. Mike Eissele: Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben
    Dr. Mike Eissele
    "Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie man sich auf eine Arbeitswelt ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /