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Regulierung: Bundesnetzagentur greift beim UKW-Chaos ein

Die Bundesnetzagentur will verhindern, dass sich die Drohung mit der Abschaltung von UKW wiederholt. Die neuen Antennenbesitzer sollen reguliert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik von Uplink Network
Grafik von Uplink Network (Bild: Uplink Network)

Die Bundesnetzagentur will darauf achten, dass der seit dem Verkauf der UKW-Antennen andauernde Streit nicht zu Lasten der Radiohörer ausgetragen wird. Das gab Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, am 27. April 2018 bekannt. "Der Gesetzgeber hat vor einigen Jahren entschieden, den UKW-Markt für den Wettbewerb zu öffnen. Der Wille des Gesetzgebers darf nicht durch den Antennenverkauf konterkariert werden."

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Die Bundesnetzagentur hat den neuen Eigentümern und Betreibern von UKW-Antennen und Media Broadcast förmliche Auskunftsersuchen zugestellt, um die Marktverhältnisse im UKW-Markt zu ermitteln. "Wir wollen zügig klären, ob und welche Anbieter für den Zugang zu UKW-Antennen über beträchtliche Marktmacht verfügen. Diese Anbieter wären einer Regulierung zu unterwerfen", erläuterte Homann. Dabei habe die Behörde im Blick, dass bis Ende Juni 2018 alle Entscheidungen vorliegen müssten, "damit eine erneute Drohung mit einer Abschaltung, wie sie die Media Broadcast Anfang April ausgesprochen hatte, nicht noch einmal vorkommt".

UKW: Was ist passiert?

Media Broadcast hatte mit der Privatisierung des Antennenmarktes 2016 den Betrieb der Anlagen übernommen, dann aber das Geschäft an verschiedene Finanzinvestoren verkauft. Die neuen Sendernetzbetreiber wie Divicon oder Uplink müssen mit den neuen Antennenbesitzern Mietpreise aushandeln. Die Sendernetzbetreiber treten als Dienstleister für die Radiosender auf.

Bei dem Konflikt, in dem Anfang April 2018 sogar eine Abschaltung der betroffenen Sender drohte, geht es um die kommerziellen Rahmenbedingungen der Nutzung der Antennen. Eine mögliche Abschaltung betrifft die Hörer der Sender des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit des Deutschlandradios. Auch Privatsendern wie Radio FFH, Big FM und Radio NRW könnte der UKW-Blackout drohen.

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saust 29. Apr 2018

Das Problem ist diese Infrastruktur nicht in der Hand vom Staat ist. Sämtliche...

Galde 28. Apr 2018

Glaubst doch nicht ernsthaft dass die Firmen dann auf den Kosten sitzen bleiben würden...

Anonymer Nutzer 28. Apr 2018

Und wieviele nutzer dürften das nutzen damit da noch brauchbare bandbreiten raus kommen?

Spaghetticode 27. Apr 2018

Nein, die Antennen, um die es hier geht, gehörten nie den jeweiligen Sendeanstalten...


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