Dating: Facebook will seine Mitglieder verkuppeln

Mit einer eigenen Datingfunktion will Facebook zur Konkurrenz für Parship und Tinder werden. Partnersuchende sollen sich nach den Vorstellungen des Unternehmens erstaunlich früh in der echten Welt begegnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Online-Dating-Veranstaltung in Frankreich
Online-Dating-Veranstaltung in Frankreich (Bild: Fred Dufour/AFP/Getty Images)

Auf seiner Entwicklerkonferenz F8 in San José hat Facebook eine neue Funktion vorgestellt, für die das soziale Netzwerk wie geschaffen zu sein scheint: Dating. Das Angebot soll Partnersuchende zusammenbringen, ohne dass die sonstigen Freunde etwas davon mitbekommen. Um zum Dating zu gelangen, müssen die Nutzer auf ihrem Profil ein Herzchen anklicken, das sie zu einer speziellen Profilseite führt. Dort können Mann und Frau dann unter Verwendung ihres Vornamens allerlei Angaben zu sich und ihren Vorlieben machen sowie zu Gruppen und zu Veranstaltungen, die sie besuchen wollen.

Stellenmarkt
  1. Software Consultant/IT Project Manager (m/w/d)
    ecovium GmbH, Neustadt, Düsseldorf, Pforzheim (Home-Office möglich)
  2. Projektkoordinator (m/w/d)
    Packsize GmbH, Herford
Detailsuche

Facebook will vor allem die Gruppen und Veranstaltungen nutzen, um die Teilnehmer von Dating in Kontakt zu bringen. Wenn die Algorithmen der Auffassung sind, dass zwei Personen zusammenpassen könnten und beide etwa das gleiche Konzert oder Sportereignis besuchen, sollen sie schon im Vorfeld miteinander chatten und sich für eine Begegnung auf der Veranstaltung verabreden können. Facebook macht das nach eigenen Angaben auch, um bewährte Methoden zur Partnersuche aufzugreifen, für die ja auch oft Veranstaltungen in der echten Welt dienen.

Für den Austausch der ersten Nachrichten soll Dating ein eigenes System verwenden, und nicht Whatsapp oder den Facebook Messenger. Dort sollen nur Texte ausgetauscht werden können, aber keine Bilder - und somit auch keine schlüpfrigen oder sonstwie problematischen Fotos. Die Aktivierung eines Dating-Profils sollen Freunde und Verwandte nicht mitbekommen, es wird auch in der Timeline nicht angezeigt.

Bereits verbundene Personen sollen selbst dann nicht verkuppelt werden, wenn sie eigentlich zusammenpassen könnten. Mark Zuckerberg sagte auf der Konferenz, dass es derzeit auf Facebook 200 Millionen Menschen gibt, die in ihrem bisherigen Profil den Beziehungsstatus "Single" eingetragen hätten - das Marktpotenzial ist also groß. Zuckerberg sieht Dating als Service zur Anbahnung von "echten langfristigen Beziehungen, und nicht nur für Aufrisse."

Golem Karrierewelt
  1. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die ersten Tests sollen im Verlauf des Jahres 2018 stattfinden - wie und wo, ist unklar. Ebenso offen ist, ob der Dienst kostenlos nutzbar ist oder ob Facebook seine Nutzer dafür zahlen lassen will, was es ja sonst bekanntermaßen nicht tut. Unmittelbar nach der F8 haben die Aktien der Firma Match Group, die unter anderem Datingportale wie Tinder und Match betreibt, mehr als 20 Prozent an Wert verloren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


pandarino 07. Mai 2018

Aber wirklich nur scheinbar. Dies ist auch mein letzter Kommentar zu diesem am Thema...

Anonymer Nutzer 05. Mai 2018

Würde ich sehr begrüßen. Irgendwie muss die Evolution des Menschen weiter gehen.

melog89 02. Mai 2018

obwohl in meinem Profil verheiratet und Kind drin steht, bekomme ich ständig...

Tantalus 02. Mai 2018

Ich könnte ja mal versuchen, zwei meiner Fake-Profile miteinander zu verkuppeln... *lol...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbase V
Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
Artikel
  1. Tesla Optimus: Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp
    Tesla Optimus
    Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp

    Roboter könnten für Tesla aus Sicht von Elon Musk bedeutender werden als Elektroautos. Der Konzern zeigte seinen ersten Roboter-Prototypen.

  2. Microsofts E-Mail: Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit
    Microsofts E-Mail
    Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit

    Ab dem 1. Oktober 2022 müssen Exchange-Clients zwingend Microsofts moderne Authentifizierung nutzen. Das bedeutet Mehrarbeit.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

  3. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 389€) und Damn-Deals (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • Alternate: Weekend Sale • Razer Strider XXL 33,90€ • JBL Live Pro+ 49€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ • LG OLED65CS9LA 1.699€ [Werbung]
    •  /