• IT-Karriere:
  • Services:

M-net: "Wir haben bei Investitionen den längeren Atem als Telekom"

M-net erklärt, warum das kommunale Unternehmen ein großes Glasfasernetzwerk errichten kann, die Telekom aber nicht. Das Terabit-Netz ist ein fünfzehnjähriger Business Case.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf der Connect Conference in München
Auf der Connect Conference in München (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der lokale Netzbetreiber M-net kann mit seinem FTTB-Netzwerk (Fiber To The Building) in den ersten Jahren noch Verluste erwirtschaften. Das sagte Hermann Rodler, Chief Technology Officer M-net Telekommunikations am 3. Mai auf der Connect Conference in München. "Unsere Gesellschafter denken sehr langfristig, nicht quartalsorientiert. Das erlaubt uns rund drei Jahre lang Verlust zu machen." Das sei ein Vorteil im Vergleich zum Marktführer - der Deutschen Telekom - die vergleichsweise sehr wenige FTTB/H-Installationen hat. Man habe bei Investitionen einen längeren Atem als der Marktführer.

Stellenmarkt
  1. SENSIS GmbH, Viersen
  2. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main

Dennoch müsse auch M-net langfristig gewinnorientiert arbeiten. Rodler: "Das Terabit-Netz hat das höchste Investitionsvolumen in der Geschichte der Firma. Es ist ein fünfzehnjähriger Business Case."

Nachdem kein Netzbetreiber bereit war, in ein Glasfasernetz für München zu investieren, habe man es selbst angepackt. Hauptgesellschafter des Unternehmens sind die Stadtwerke München (SWM). In München errichten die Stadtwerke gemeinsam mit ihrer Telekommunikationstochter M-net schon seit 2010 eines der größten zusammenhängenden Glasfasernetze Europas.

Glasfaser viel klimafreundlicher als Vectoring

Glasfaser sei im Vergleich zu Vectoring auch sehr viel klimafreundlicher und spare allein in München 160.000 Tonnen CO2 im Jahr ein. M-net habe den Auftrag, die Landeshauptstadt durch ein hochwertiges Glasfasernetz für die Industrie und andere Betriebe attraktiv zu machen, sagte Rodler.

Die Zahl der FTTH-Haushalte von M-net beläuft sich im Kernbereich München, Augsburg und Erlangen auf rund 10.000, teilte das Unternehmen im Oktober 2017 mit.

Offenlegung: Der Autor hat auf Einladung des Veranstalters Weka Media Publishing an der Connect Conference in München teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Weka Media übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€ (Bestpreis)
  2. (u. a. LG OLED55CX9LA 55 Zoll OLED 120Hz VRR für 1.299€, Samsung GU82TU8079 82 Zoll LED für 1...
  3. 77€ (Bestpreis)
  4. (u. a. WD MyPassport externe HDD 5TB für 99€, Sony KD-55XH9077 55Zoll LED für 799€ (inkl...

Faksimile 06. Mai 2018

Die Leitung von Berlin nach Bonn ist eben alt und aus Kupfer. Da ist die Dämpfung zu...

Dwalinn 04. Mai 2018

Natürlich gibt es immer Unterschiede. Es bleibt aber dabei das man nicht viele...

RipClaw 04. Mai 2018

Nach meiner Erfahrung wissen die meisten nicht mal was die im Monat für Internet...


Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /