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Region Hamburg: Wilhelm.tel will mit Partner für 5G-Frequenz bieten

Durch sein Glasfasernetz sieht sich der Stadtnetzbetreiber gut positioniert für 5G. Wenn die Bundesnetzagentur mitspielt, könnte der Großraum Hamburg ein eigenes Mobilfunknetz bekommen.

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Wilhelm.tel Geschäftsführer Theo Weirich (2. v. links)
Wilhelm.tel Geschäftsführer Theo Weirich (2. v. links) (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Stadtnetzbetreiber Wilhelm.tel hat seine Pläne für ein eigenes 5G-Netz konkretisiert. Geschäftsführer Theo Weirich sagte der Wirtschaftswoche: "Wir werden allein oder mit einem Partner mitmachen." Wilhelm.tel aus Norderstedt im Süden von Schleswig-Holstein ist mit Willy.tel in Hamburg partnerschaftlich verbunden. Im Großraum Hamburg werden laut dem Bericht rund 400.000 Haushalte versorgt.

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Der 5G-Mobilfunk werde das "neue Internet", sagte Weirich. Er hofft darauf, dass die Bundesnetzagentur auch regionale Lizenzen vergibt. Dadurch werde der Wettbewerb gefördert und eine Monopolstellung der drei großen Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica verhindert. Leuchtturmprojekte in den Metropolen könne Wilhelm.tel mit seinem Glasfasernetz viel schneller bauen, erklärte Weirich. 5G-Moblfunkantennen müssen in der Regel mit Glasfaser angebunden werden.

Bei der noch in diesem Jahr geplanten Versteigerung der Frequenzen für die Einführung der fünften Mobilfunkgeneration (5G) knüpft die Bundesnetzagentur an das in früheren Frequenzversteigerungen bewährte Auktionsdesign an. Das erklärte Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, im Februar 2018 vor dem Verkehrsausschuss.

Wilhelm.tel: 5G? Aber natürlich

City-Carrier wollten künftig selbst 5G-Netze betreiben, sagte Weirich bereits am 6. Dezember 2017 Golem.de. "Ob wir selber 5G machen wollen? Aber natürlich. Wir wollen nicht nur die nützlichen Idioten sein." Es gehe beim Glasfaserausbau um 5G, sagte Weirich. Die Glasfaserinfrastruktur dafür hätten die kommunalen Betreiber. Die nächste Generation von Glasfaser werde sogar Datenübertragungsraten von 10 GBit/s erlauben. 5G solle "in Richtung Wi-Fi gehen, um Gigabit To The Air anzubieten. Es ist kein 5G ohne Glasfaseranschluss pro Haus möglich", betonte Weirich.

Die Zukunft des Festnetzes sei mobil, sagte Weirich am 19. April 2018. Die Wohnung der Zukunft werde nur noch eine Antenne haben, über die 5G-Mobilfunksignale verbreitet werden, der klassische Homerouter werde verschwinden. Wilhelm.tel habe bereits 3.000 Wi-Fi-Antennen im Wohnbereich montiert. In den städtischen Regionen Hamburg, Köln und München, in denen Stadtnetzbetreiber Glasfasernetze bauen, leben rund zehn Prozent der deutschen Bevölkerung.



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M.P. 07. Mai 2018

Ich denke, die Mobilbetreiber schielen auch schon auf die WLAN-Frequenzen - kann man sich...


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