Abo
  • IT-Karriere:

Trilog: Verbände gegen Regulierungsferien und für Glasfaser

Auf EU-Ebene könnten Regulierungsferien für die Telekom und neue Verpflichtungen für die Stadtnetzbetreiber beschlossen werden. Dagegen wehren sich mehrere Verbände. Sie wollen aber, dass die Telekom auch Glasfaser ausbauen kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch die Telekom soll Glasfaser ausbauen können.
Auch die Telekom soll Glasfaser ausbauen können. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Ministerrat und EU-Kommission (Trilog) zur Überarbeitung des EU-Telekommunikationsrechtsrahmens (TK-Kodex) befinden sich mit der Verhandlungsrunde am Freitag in der entscheidenden Phase. Kritisch sind vor allem die Artikel 59 und 74, nach denen unabhängig von signifikanter Marktmacht allen Akteuren symmetrische Regulierungsverpflichtungen auferlegt würden. EU-Mitgliedsstaaten könnten zudem marktmächtigen Unternehmen mehrjährige Regulierungsferien einräumen.

Stellenmarkt
  1. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover
  2. OEDIV KG, Oldenburg

In einem gemeinsamen Schreiben der Verbände haben sich Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss), Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation), VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten), Anga - Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber, VKU (Verband kommunaler Unternehmen) und Deutscher Landkreistag an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesinfrastrukturminister Andreas Scheuer sowie an Kanzleramtschef Helge Braun gewandt. Sie weisen auf die schädlichen Wirkungen für den wettbewerblichen Glasfaserausbau bei Umsetzung der vorgesehenen Regelungen hin und treten für einen Kompromiss im Ministerrat ein.

Weirich bringt es auf den Punkt

Eine Regulierung aus der Zeit des Kupfernetzes bringe den Glasfaserausbau heute nicht mehr weiter, sagte Theo Weirich, Geschäftsführer von Wilhelm.tel aus Norderstedt in diesem Monat: "Das Kupfernetz ist am Ende, aber es behindert den Einsatz der hohen Infrastrukturausgaben des Glasfasernetzes." Das Ziel sei keine Regulierungs- oder Rechtsfreiheit. Doch alle, die in die Infrastruktur investierten, sollten die Möglichkeit dazu haben, auch die Telekom. "Die Telekom baut wegen der Regulierung FTTH nicht aus, weil es für sie unwirtschaftlich wäre, diese Netze Wettbewerbern als Vorleistung anzubieten."

Nötig seien Spielregeln wie ein marktverhandelter, diskriminierungsfreier Open Access und die Bundesnetzagentur als Schiedsrichter, wenn auf eine Regulierung von FTTB/H-Netzen verzichtet werde. Zudem sollten die Marktteilnehmer Vorleistungen auf bereits bestehende Glasfasernetzen einkaufen statt auf Überbau zu setzen. Damit würden Anreize dafür gesetzt, dass sich mehr Unternehmen im echten Glasfaserausbau engagierten. Auch die Milliarden der Telekom würden für den Ausbau in Deutschland gebraucht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 179,99€ (Vergleichspreis 219€)
  2. (u. a. Overwatch GOTY XBO für 15€ und Blu-ray-Angebote)
  3. (u. a. Hell Let Loose für 15,99€, Hitman 2 für 15,49€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€)
  4. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 88€ + Versand oder kostenlose Marktabholung)

Eheran 28. Apr 2018

Auf so ein Wort muss man auch erst mal kommen... google liefert erst mal nur Artikel zum...


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /