Mobiles Internet: Bürger geben in Niedersachsen 1.600 Hinweise auf Funklöcher

Die von den Mobilfunkprovidern angegebene Netzabdeckung stimmt offenbar nur zum Teil mit der Realität überein: Das ist ein erstes Ergebnis einer Aktion, bei der Bürger in Niedersachsen innerhalb einer Woche rund 1.600 Funklöcher gemeldet haben.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Funkmast in ländlichem Gebiet
Funkmast in ländlichem Gebiet (Bild: Loic Venance/AFP/Getty Images)

Eine Woche nach dem Start eines Internet-Portals zur Meldung von Funklöchern sind beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium bereits 1.600 Hinweise eingegangen. Die Meldungen über Lücken im Netz beträfen alle Mobilfunkanbieter und stammten bislang vor allem von Bürgern aus ländlichen Regionen, teilte das Wirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Das Wirtschaftsministerium hatte in der vergangenen Woche auf seiner Website das neue Portal eingerichtet, um sich ein eigenes Bild über die Probleme bei der Mobilfunkversorgung zu machen. Bis zum 18. Mai 2018 soll die Aktion laufen. Die Landesregierung will die Ergebnisse dann auswerten und sie als Basis für weitere Verhandlungen mit den Telekommunikationsunternehmen nutzen.

"Offenbar stimmt die angegebene Netzabdeckung nicht immer mit der Realität draußen im Land überein", sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Die Rückmeldungen über breite Lücken im Netz zeigten, dass ein klarer Handlungsbedarf bestehe.

Althusmann verwies auf das Vorhaben des Landes, bis 2022 im Rahmen des Masterplans Digitalisierung eine Milliarde Euro in den Ausbau schnellerer Netze und digitaler Projekte zu investieren. Einzelheiten des Plans will die Landesregierung bis spätestens September präsentieren.

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Die Niedersachsen sind nicht die Einzigen, die Funklöcher suchen und melden können: Im Laufe des Jahres 2018 will Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den im Koalitionsvertrag vorgesehenen Funklochmelder an den Start bringen, mit dem alle Bürger nach Lücken im Netzausbau Ausschau halten können. Immerhin, beim Aufbau des 5G-Netzes soll es dann keine größeren Funklöcher mehr geben: Bei den Auktionen werden die Frequenzlizenzen von vornherein mit Ausbauauflagen kombiniert.

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ternot 07. Mai 2018

Hass ist keine Meinung.

SJ 07. Mai 2018

Und wie sieht es damit in der Praxis aus?

qq1 06. Mai 2018

für 8ü ¤ (tendenz sinkend) gibt es eine lte flat von d1 und d2. bei o2 gibt es eine...

qq1 06. Mai 2018

es sind gefühlt mehr. es sollte wenigstens an den bahnhöfen keine funklöcher geben...



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