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Telefónica Deutschland: Backbone ist noch nicht bereit für 5G

Laut dem Technikchef der Telefónica Deutschland braucht der Netzbetreiber noch fünf Jahre, um all seine Mobilfunkantennen mit Glasfaser anzubinden. Ohne diesen Backbone sei 5G nicht möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Technikchef der Telefónica
Der Technikchef der Telefónica (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Backbone ist der Schlüssel, ohne eine Glasfaseranbindung der Antennen-Sites ist 5G nicht möglich. Das sagte Martin Cayetano Carbajo, Chief Technology Officer der Telefónica Deutschland, am 3. Mai 2018 auf dem Connect Congress in München. "Telefónica Deutschland ist dafür noch nicht bereit, aber wir haben einen Plan. Wir brauchen einen viel besseren Backbone. Es geht nicht von einem Tag auf den anderen. Wir werden Glasfiber in fünf Jahren an fast allen Sites haben."

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Die Anbindung durch Glasfaser sei nicht nur wichtig wegen der hohen Datenrate und Kapazität, sondern auch um die angestrebte niedrige Latenz bieten zu können. Der neue Mobilfunkstandard soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit sollen 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar sein.

Telefónica: 5G ist keine Revolution

Carbajo: "5G wird disruptiv sein, ein signifikanter Wandel im Netzwerk aber keine Revolution. Wir werden nicht alles umwerfen im Netzwerk." Die Telefónica werde im Jahr 2019 mit 5G beginnen, aber noch nicht sehr breit. In den Jahren 2020 und 2021 werde ein breiter Roll-out erfolgen.

Anwendungen würden später kommen, wenn das Netzwerk entstanden ist, erwartet der Technikchef. Man habe für 5G noch kein Geschäftsmodell. "Wir erwarten, dass Augmented Reality, Virtual Reality und Fixed Wireless Access kommen werden", sagte Carbajo. "Die hohe Kapazität wird eine der Anwendungen sein."

Fixed Wireless werde wegen der geringen Glasfaserpenetration in Deutschland besonders wichtig. Damit könne der Netzbetreiber die letzten hundert Meter überbrücken. Es ist nicht klar, ob das jemals profitabel sein werde. Die Telefónica Deutschland werde dazu Tests starten. Verizon hatte in den USA bereits Fixed Wireless mit 5G angekündigt. "Wir wollen das auch rausfinden", betonte Carbajo.

Die Trials dazu seien sehr wichtig. "In München haben wir mit Huawei bereits Pre-5G getestet. Fixed Wireless werden wir in München hoffentlich mit M-net ausprobieren", sagte Carbajo. Auch in Berlin und Hamburg liefen Tests zu 5G-Fixed Wireless.

Offenlegung: Der Autor hat auf Einladung des Veranstalters Weka Media Publishing an der Connect Conference in München teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Weka Media übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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UP 03. Mai 2018

Sollten erstmal ein flächendeckendes Mobilfunknetz mit den Mindestanforderungen zur...

REAL*16 03. Mai 2018

Heute wieder mehrfach getestet: Im Stau auf einer vierspurigen Bundesstraße, leider au...

M.P. 03. Mai 2018

Ob der Glasfaserausbau nun bei FTTH stockt, oder bei den Zuleitungen zu den...

M.P. 03. Mai 2018

Es geht nicht nur um die mögliche Internet-Geschwindigkeit des einzelnen Endgerätes...

mannzi 03. Mai 2018

Trauriger Weise ist das zum Beispiel fehl am Platz..


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