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Glasfaser: Telekom und Vodafone kämpfen um Gewerbegebiete

Nach der Telekom hat auch Vodafone einen Ausbau der Gewerbegebiete in Bayreuth mit Glasfaser angekündigt. Jetzt beginnt parallel die Nachfragebündelung.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau: Wer zieht schneller?
Netzausbau: Wer zieht schneller? (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone will Gewerbegebiete in Bayreuth mit FTTB (Fiber To The Building) ausstatten. Das gab das Unternehmen am 2. Mai 2018 bekannt. Dabei werde jedes Gebäude mit einer Glasfaserleitung an die Verteilstationen angeschlossen. Auch die Deutsche Telekom kündigte am Mittwoch an, dass Bayreuth eine der Städte sei, wo die Gewerbegebiete mit Fiber To The Home (FTTH) ausgestattet würden.

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Insgesamt sollen von Vodafone rund 500 Unternehmen vor Ort mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden.

Vodafone bietet für Kleinstbetriebe Zugänge mit 200 MBit pro Sekunde, für mittelständische Unternehmen wahlweise mit 500 oder 1.000 MBit/s und für Großunternehmen Gigabit-Anschlüsse mit symmetrischer Bandbreite. Damit der mehrere Millionen Euro teure Ausbau beginnt und sich für Vodafone lohnt, müssen mindestens 35 Prozent der erreichbaren Unternehmen einen Glasfaser-Anschluss von Vodafone wählen. Die Nachfragebündelung beginnt ab sofort.

Mit der sogenannten GigaGewerbe-Initiative will Vodafone bis 2021 deutschlandweit rund 100.000 Firmen in 2.000 Gewerbegebieten anbinden. In den Gewerbegebieten Bayreuths sind Unternehmen oft über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden, erklärte Vodafone. Je nach Auslastung kämen beim Kunden nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an.

Überall, wo Vodafone Glasfaser verlegt, baue ein anderes Unternehmen genau daneben. Das sagte der Chef von Vodafone Deutschland, Hannes Ametsreiter, auf der VATM-Festveranstaltung am 21. März 2018 in Berlin mit Blick auf die Deutsche Telekom. "Das ist sinnlos, das ist Verschwendung", betonte er. Ametsreiter erklärte, dass die Koaxialkabelnetze bis zu 10 GBit/s erreichen könnten. Daher müsse die Bundesregierung klar sagen, dass 1 Gigabit pro Sekunde die Untergrenze für das Ziel beim Netzausbau sein müsse. "Gigabit ist die Unterkante", betonte er.

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Faksimile 05. Mai 2018

... Wer als Privatmann neu baut oder grundlegend renoviert, sollte dieselbe Möglichkeit...

spezi 03. Mai 2018

Bei der Telekom sind es 30%. Wenn z.B. 40-50% der Unternehmen einen Glasfaseranschluss...

Youssarian 03. Mai 2018

Das ist schnell daher gesagt. In eng bebauten Großstädten sind Tiefbauarbeiten enorm...

solary 03. Mai 2018

Wir haben hier Kupfer und Koaxial-Kabel, können uns aussuchen zw. Telekom und Vodafone...

chefin 03. Mai 2018

Ja, die wenigsten Menschen wissen noch wie man mit der Hand am Arm arbeitet Kabel...


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