Abo
  • IT-Karriere:

Smartphone-Hersteller: Xiaomi will nie mehr als fünf Prozent Gewinn machen

Während der Präsentation eines neuen Smartphones hat Xiaomi-Chef Lei Jun angekündigt, dass sein Unternehmen nie mehr als fünf Prozent Nettogewinn machen will. Dadurch sollen die Geräte für Kunden erschwinglich bleiben, Xiaomi will über die lange Frist dennoch ausreichend verdienen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lei Jun und die Fünf
Lei Jun und die Fünf (Bild: Xiaomi)

Der Gründer des chinesischen Elektronikherstellers Xiaomi, Lei Jun, hat während der Vorstellung eines neuen Smartphones eine interessante Ankündigung gemacht. Xiaomi wolle sich in Zukunft bei jedem seiner Produkte als Ziel setzen, nicht mehr als fünf Prozent der Produktionskosten als Nettogewinn einzufahren.

Stellenmarkt
  1. MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen
  2. DIBT Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin

Damit wolle das Unternehmen seine Produkte weiterhin möglichst günstig anbieten, gleichzeitig aber keine Abstriche bei der Qualität machen. Jun zufolge genüge ein Nettogewinn von fünf Prozent, um das Geschäftsmodell von Xiaomi zu finanzieren. Durch die günstigen Preise sichere man sich die langfristige Unterstützung der Nutzer; der Gewinn werde durch eine längere Verfügbarkeit der Geräte und die im Laufe der Zeit sinkenden Produktionskosten erzielt.

Bei mehr als fünf Prozent Gewinn sollen die Kunden beteiligt werden

Sollte der Nettogewinn bei einem Gerät über fünf Prozent liegen, wolle Xiaomi schauen, wie es die Kunden daran teilhaben lassen könne, erklärt Jun weiterhin. Wie genau das aussehen könnte, erklärt Jun nicht. Bei anderen Herstellern sind die Gewinnmargen für gewöhnlich deutlich höher. So verkaufte Apple das iPhone SE beispielsweise anfangs für 490 Euro, die Produktionskosten sollen bei 160 US-Dollar gelegen haben. Mittlerweile kostet das Smartphone immer noch 410 Euro.

Anlass für die Ankündigung ist die Veröffentlichung von Xiaomis neuem Mittelklasse-Smartphone Mi 6X. Das Mi 6X hat ein knapp sechs Zoll großes Full-HD-Display, im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon 660 - ein SoC aus der gehobenen Mittelklasse. Der Arbeitsspeicher ist je nach Variante vier oder sechs GByte groß. Die Kamera auf der Rückseite hat 20 Megapixel. Der Preis des Mi 6X beginnt in China bei nur knapp über 200 Euro. Offiziell wird das Gerät nicht nach Deutschland kommen, es dürfte aber bei Importhändlern erhältlich sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 69,90€ (Bestpreis!)
  2. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)

Sath 26. Apr 2018

Amazon macht immer noch Verlust oder kaum Gewinne im eCommerce Segment. Die größeren...

Sath 26. Apr 2018

Oh man, dieser Vergleich schon wieder: iPhone SE hat Produktionskosten von 160 USD, wird...

Eswil 26. Apr 2018

Das ist doch Quatsch. Natürlich weiß ich das die Appleprodukte überteuert sind. Aber ich...

Andi K. 26. Apr 2018

Hä?

ArcherV 25. Apr 2018

-------------------------------------------------------------------------------- Da ist...


Folgen Sie uns
       


Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019)

Wenn es um 8K geht, zeigt sich Sharp optimistisch: Nicht nur ein riesiger 120-Zoll-Fernseher ist dort zu sehen, sondern es gibt auch einen kleinen Blick in die nahe Zukunft.

Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

    •  /